Status Quo

21.07.2024 – 11.03.2025
Travestie des Patriachats oder: Der Mann in der Höhle der Löwinnen Schauspiel von Maja Zade Harte Zeiten für Männer - besonders, wenn sie jung, attraktiv und auf Jobsuche sind. In einer Gesellschaft für Alphaweibchen und Krankenbrüder, die... weiterlesen
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Event-Info

Travestie des Patriachats oder: Der Mann in der Höhle der Löwinnen
Schauspiel von Maja Zade

Harte Zeiten für Männer - besonders, wenn sie jung, attraktiv und auf Jobsuche sind. In einer Gesellschaft für Alphaweibchen und Krankenbrüder, die das Wort »man« eliminiert und in der »frau« das Sagen hat, wird Florian exemplarisch zum Objekt der Begierde und Diskriminierung - im Beruflichen wie im Privaten.

Von seinem Vorgesetzen wird er ungefragt »Flo« genannt und erlebt als Berufsanfänger die Absurdität eines Machtgefälles, an das wir uns schon längst gewöhnt haben: Als Neueinsteiger in einem Immobilienbüro ist er der Distanzlosigkeit seiner Chefin ausgesetzt. Als Azubi in einer Drogerie muss er sich mit seiner übergriffigen Filialleiterin auseinandersetzen und als Schauspielanfänger wird er als leidenschaftliches Sexhäschen besetzt.
Zuhause erwartet dann noch der Haushalt auf ihn, den seine Frau als Ernährerin nicht mehr unterbringen kann und die sich auch noch sehnlichst ein Kind wünscht.

Durch die Umkehrung der realen Machtverhältnisse macht »Status Quo« die Mechanismen der Ungleichheit in einer ebenso bissigen wie humorvollen Satire sichtbar. Durch pointierte Dialoge und aufschlussreiche Szenen wird Maja Zades Gesellschaftsanalyse zur scharfsinnigen Komödie.

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Travestie des Patriachats oder: Der Mann in der Höhle der Löwinnen
Schauspiel von Maja Zade

Harte Zeiten für Männer - besonders, wenn sie jung, attraktiv und auf Jobsuche sind. In einer Gesellschaft für Alphaweibchen und Krankenbrüder, die das Wort »man« eliminiert und in der »frau« das Sagen hat, wird Florian exemplarisch zum Objekt der Begierde und Diskriminierung - im Beruflichen wie im Privaten.

Von seinem Vorgesetzen wird er ungefragt »Flo« genannt und erlebt als Berufsanfänger die Absurdität eines Machtgefälles, an das wir uns schon längst gewöhnt haben: Als Neueinsteiger in einem Immobilienbüro ist er der Distanzlosigkeit seiner Chefin ausgesetzt. Als Azubi in einer Drogerie muss er sich mit seiner übergriffigen Filialleiterin auseinandersetzen und als Schauspielanfänger wird er als leidenschaftliches Sexhäschen besetzt.
Zuhause erwartet dann noch der Haushalt auf ihn, den seine Frau als Ernährerin nicht mehr unterbringen kann und die sich auch noch sehnlichst ein Kind wünscht.

Durch die Umkehrung der realen Machtverhältnisse macht »Status Quo« die Mechanismen der Ungleichheit in einer ebenso bissigen wie humorvollen Satire sichtbar. Durch pointierte Dialoge und aufschlussreiche Szenen wird Maja Zades Gesellschaftsanalyse zur scharfsinnigen Komödie.