Redmanns Münchner Märchenbühne: Pinocchio

Redmanns Münchner Märchenbühne: Pinocchio
24.02.2024 – 12.05.2024
Für die ganze Familie ab 6 Jahren Nach Carlo Collodi von Jochen Streicher und Heinz Redmann In diesem rasanten und besonders aufwändigen Bühnenmusical findet Geppetto, ein alter Holzschnitzer aus Italien, einen... weiterlesen
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Für die ganze Familie ab 6 Jahren

Nach Carlo Collodi von Jochen Streicher und Heinz Redmann

In diesem rasanten und besonders aufwändigen Bühnenmusical findet Geppetto, ein alter Holzschnitzer aus Italien, einen groben Ast eines Pinienbaumes, welcher während eines Unwetters vom Blitz abgeschlagen wurde. Schnell entscheidet sich der Alte aus dem Holz eine Marionette zu schnitzen, um damit etwas Geld zu verdienen. Doch noch während der Schnitzarbeit bemerkt Geppetto die Besonderheit des rohen Astes Das Stück Holz spricht und denkt wie ein Mensch. Na ja, ein besonders frecher und lustiger Mensch. Aber kurz nach Fertigstellung der Puppe tanzt, singt und spricht sie wie ein kleiner Junge. Pinocchio! So soll der hölzerne Lausbub heißen. Im vollen Glück will ihn Geppetto behandeln wie seinen eigenen Sohn, welchen er nie hatte. Jedoch gestaltet sich dies etwas schwierig, denn bald verschwindet Pinocchio auf dem Weg in die Schule. Statt fleißig zu lernen gerät er in die Fänge des düsteren Puppenspielers Feuerfresser und wird von einem räudigen Fuchs und einem Straßenkater auf dem Feld der Wunder ausgeraubt und gefesselt. Nicht auszudenken was wohl passieren würde, wenn ihn die Gestalten der Nacht zu fassen bekämen. Doch eine Fee mit nachtblauen Haar erkennt das Gute in Pinocchio und verspricht, ihn – sollte er ordentlich lernen und anständig werden- in einen richtigen Jungen zu verwandeln. Mit einem echten Herzen. Aber schon kurz darauf vergisst Pinocchio sein Versprechen und glaubt abermals den Worten des Gauner-Duos Fuchs und Kater. Dieses Mal überreden die Fieslinge den leichtgläubigen Holzjungen, mit ihnen in´s Land der Süßigkeiten und Spielzeuge zu fahren. Ein Wunderland. Dieses büßt er schnell, denn dieser Besuch endet mit Eselskopf und Esel-Schwanz. Währenddessen sucht Geppetto verzweifelt nach seinem Pinocchio. Dass seine freche Holzpuppe bald als Kuriosität in einem üblen Zirkus ausgestellt wird, hätte er sich wohl nie träumen lassen. Auf der verzweifelten Suche nach ihm wird der Alte von einem riesigen Walfisch verschluckt. Und dass der ungezogene Holzjunge wieder seine Eselsgestalt verliert, verdankt er wiederum der wunderbaren Fee. Ein weiteres Mal glaubt Pinocchio den diebischen Betrügern Fuchs und Kater und landet ebenfalls im Bauch des Walfisches. Und noch immer schlägt kein richtiges Herz in seiner hölzernen Brust. Tja, manche Lügen haben kurze Beine, und manche lange Nasen....

Märchenhafte und komische Elemente fügen sich zu einer unterhaltsamen Musical zusammen. Klar ist jedoch die pädagogische Intention des Werkes: Pinocchio ist das Kind, der unfertige Mensch, der dem Guten und dem Bösen begegnet, und lernen muss, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Absolut sehenswert!

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Für die ganze Familie ab 6 Jahren

Nach Carlo Collodi von Jochen Streicher und Heinz Redmann

In diesem rasanten und besonders aufwändigen Bühnenmusical findet Geppetto, ein alter Holzschnitzer aus Italien, einen groben Ast eines Pinienbaumes, welcher während eines Unwetters vom Blitz abgeschlagen wurde. Schnell entscheidet sich der Alte aus dem Holz eine Marionette zu schnitzen, um damit etwas Geld zu verdienen. Doch noch während der Schnitzarbeit bemerkt Geppetto die Besonderheit des rohen Astes Das Stück Holz spricht und denkt wie ein Mensch. Na ja, ein besonders frecher und lustiger Mensch. Aber kurz nach Fertigstellung der Puppe tanzt, singt und spricht sie wie ein kleiner Junge. Pinocchio! So soll der hölzerne Lausbub heißen. Im vollen Glück will ihn Geppetto behandeln wie seinen eigenen Sohn, welchen er nie hatte. Jedoch gestaltet sich dies etwas schwierig, denn bald verschwindet Pinocchio auf dem Weg in die Schule. Statt fleißig zu lernen gerät er in die Fänge des düsteren Puppenspielers Feuerfresser und wird von einem räudigen Fuchs und einem Straßenkater auf dem Feld der Wunder ausgeraubt und gefesselt. Nicht auszudenken was wohl passieren würde, wenn ihn die Gestalten der Nacht zu fassen bekämen. Doch eine Fee mit nachtblauen Haar erkennt das Gute in Pinocchio und verspricht, ihn – sollte er ordentlich lernen und anständig werden- in einen richtigen Jungen zu verwandeln. Mit einem echten Herzen. Aber schon kurz darauf vergisst Pinocchio sein Versprechen und glaubt abermals den Worten des Gauner-Duos Fuchs und Kater. Dieses Mal überreden die Fieslinge den leichtgläubigen Holzjungen, mit ihnen in´s Land der Süßigkeiten und Spielzeuge zu fahren. Ein Wunderland. Dieses büßt er schnell, denn dieser Besuch endet mit Eselskopf und Esel-Schwanz. Währenddessen sucht Geppetto verzweifelt nach seinem Pinocchio. Dass seine freche Holzpuppe bald als Kuriosität in einem üblen Zirkus ausgestellt wird, hätte er sich wohl nie träumen lassen. Auf der verzweifelten Suche nach ihm wird der Alte von einem riesigen Walfisch verschluckt. Und dass der ungezogene Holzjunge wieder seine Eselsgestalt verliert, verdankt er wiederum der wunderbaren Fee. Ein weiteres Mal glaubt Pinocchio den diebischen Betrügern Fuchs und Kater und landet ebenfalls im Bauch des Walfisches. Und noch immer schlägt kein richtiges Herz in seiner hölzernen Brust. Tja, manche Lügen haben kurze Beine, und manche lange Nasen....

Märchenhafte und komische Elemente fügen sich zu einer unterhaltsamen Musical zusammen. Klar ist jedoch die pädagogische Intention des Werkes: Pinocchio ist das Kind, der unfertige Mensch, der dem Guten und dem Bösen begegnet, und lernen muss, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Absolut sehenswert!