Hania Rani

Hania Rani
30.05.2024 – 23.06.2024
Als Hania Rani sich im Frühjahr letzten Jahres mit "Hello", dem Vorgeschmack auf ihr damals noch unangekündigtes neues Album „Ghosts“ wiedervorstellte, war dies für nicht wenige, die ihre Arbeit schätzen, eine Überraschung. Die verschmitzte... weiterlesen
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Event-Info

Als Hania Rani sich im Frühjahr letzten Jahres mit "Hello", dem Vorgeschmack auf ihr damals noch unangekündigtes neues Album „Ghosts“ wiedervorstellte, war dies für nicht wenige, die ihre Arbeit schätzen, eine Überraschung. Die verschmitzte Melodie, das eloquente Rhodes-Piano, die funkelnden Synthesizer und die Rhythmen boten wenig Anhaltspunkte für den Neo Klassik-Style, mit dem sie zuvor nicht selten in Verbindung gebracht wurde. Aber wer Rani in den letzten Jahren live erlebt hat, kann bezeugen, dass sich ihre Arbeit stetig weiterentwickelt. Rani wechselt immer wieder leichtfüßig zwischen musikalischen Welten: als Komponistin, Sängerin, Songwriterin und Produzentin.

"Ghosts" jedenfalls ist der Sound einer Künstlerin, die ihre eigene Stimme findet, die neue Geschichten zu erzählen hat und vielleicht zum ersten Mal ihre Musik so präsentiert, wie sie gemeint ist. Es knüpft an ihre früheren Erfolge "Esja" und "Home" an, erweitert allerdings ihr immer noch minimales Setup aus Klavier, Keyboards und Synthesizern.

"Ghosts" ist auch ein Album der Kooperation, gelegentlich ist Bassist und Moog-Spieler Ziemowit Klimek zu hören, der bereits auf "Home" zu hören war. Patrick Watson haucht dem ätherischen "Dancing with Ghosts" unheimliches Leben ein, und Duncan Bellamy vom Portico Quartet steuert Loops zu dem kunstvoll konstruierten "Don´t Break My Heart" und dem ruhigen "Thin Line" bei. "Whispering House" - geschrieben und aufgenommen mit ihrem Freund Ólafur Arnalds - übt einen friedlich-berückenden Zauber aus, ebenso das leicht barocke "Nostalgia", während "The Boat" die Atmosphäre von Nils Frahms „Music For Animals“ heraufbeschwört und "Komeda" ihre Liebe zu Pink Floyd offenbart.

Und nicht zuletzt ist "Ghosts" auch im buchstäblichen Sinne das Album, mit dem Rani ihre Stimme findet, nämlich zu einem betörenden, manchmal spukhaften, immer jedoch zum Niederknien schönen Gesang.

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Als Hania Rani sich im Frühjahr letzten Jahres mit "Hello", dem Vorgeschmack auf ihr damals noch unangekündigtes neues Album „Ghosts“ wiedervorstellte, war dies für nicht wenige, die ihre Arbeit schätzen, eine Überraschung. Die verschmitzte Melodie, das eloquente Rhodes-Piano, die funkelnden Synthesizer und die Rhythmen boten wenig Anhaltspunkte für den Neo Klassik-Style, mit dem sie zuvor nicht selten in Verbindung gebracht wurde. Aber wer Rani in den letzten Jahren live erlebt hat, kann bezeugen, dass sich ihre Arbeit stetig weiterentwickelt. Rani wechselt immer wieder leichtfüßig zwischen musikalischen Welten: als Komponistin, Sängerin, Songwriterin und Produzentin.

"Ghosts" jedenfalls ist der Sound einer Künstlerin, die ihre eigene Stimme findet, die neue Geschichten zu erzählen hat und vielleicht zum ersten Mal ihre Musik so präsentiert, wie sie gemeint ist. Es knüpft an ihre früheren Erfolge "Esja" und "Home" an, erweitert allerdings ihr immer noch minimales Setup aus Klavier, Keyboards und Synthesizern.

"Ghosts" ist auch ein Album der Kooperation, gelegentlich ist Bassist und Moog-Spieler Ziemowit Klimek zu hören, der bereits auf "Home" zu hören war. Patrick Watson haucht dem ätherischen "Dancing with Ghosts" unheimliches Leben ein, und Duncan Bellamy vom Portico Quartet steuert Loops zu dem kunstvoll konstruierten "Don´t Break My Heart" und dem ruhigen "Thin Line" bei. "Whispering House" - geschrieben und aufgenommen mit ihrem Freund Ólafur Arnalds - übt einen friedlich-berückenden Zauber aus, ebenso das leicht barocke "Nostalgia", während "The Boat" die Atmosphäre von Nils Frahms „Music For Animals“ heraufbeschwört und "Komeda" ihre Liebe zu Pink Floyd offenbart.

Und nicht zuletzt ist "Ghosts" auch im buchstäblichen Sinne das Album, mit dem Rani ihre Stimme findet, nämlich zu einem betörenden, manchmal spukhaften, immer jedoch zum Niederknien schönen Gesang.