Draußen vor der Tür - Schauspiel von Wolfgang Borchert

Draußen vor der Tür - Schauspiel von Wolfgang Borchert
06.03.2024 – 08.05.2024
Beckmann kehrt aus Kriegsgefangenschaft in seine Heimatstadt zurück. Dort muss er erkennen, dass der Krieg nicht nur ihn, sondern auch all das verändert hat, was er einst sein Zuhause nannte. Er sieht sich mit einer Welt konfrontiert, in welcher... weiterlesen
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Event-Info

Beckmann kehrt aus Kriegsgefangenschaft in seine Heimatstadt zurück. Dort muss er erkennen, dass der Krieg nicht nur ihn, sondern auch all das verändert hat, was er einst sein Zuhause nannte. Er sieht sich mit einer Welt konfrontiert, in welcher die Spuren des Krieges stets allgegenwärtig sind und in der die Menschen gleichzeitig jeden Gedanken an den Krieg verdrängen oder zumindest im Keim ersticken. Beckmann droht an dieser Gesellschaft, die sich selbst jeder Glaubwürdigkeit beraubt hat, zu zerbrechen. Doch das Schicksal will, dass der Heimkehrer noch so manche Selbstreflexion durchläuft. Die Elbe spült ihn geradewegs wieder an Land und verwehrt ihm den Freitod. So balanciert er auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod weiter durch jene Stadt, die einst sein Zuhause war. Und dann ist da noch der dubiose „Andere“, der ihm auf Schritt und Tritt zu folgen scheint. Wolfgang Borcherts einziges Theaterstück stammt aus dem Jahre 1949 und ist ein typisches Beispiel der selbstreflexiven, deutschen Nachkriegsliteratur. In den heutigen Zeiten scheint es wieder aktueller denn je.

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Beckmann kehrt aus Kriegsgefangenschaft in seine Heimatstadt zurück. Dort muss er erkennen, dass der Krieg nicht nur ihn, sondern auch all das verändert hat, was er einst sein Zuhause nannte. Er sieht sich mit einer Welt konfrontiert, in welcher die Spuren des Krieges stets allgegenwärtig sind und in der die Menschen gleichzeitig jeden Gedanken an den Krieg verdrängen oder zumindest im Keim ersticken. Beckmann droht an dieser Gesellschaft, die sich selbst jeder Glaubwürdigkeit beraubt hat, zu zerbrechen. Doch das Schicksal will, dass der Heimkehrer noch so manche Selbstreflexion durchläuft. Die Elbe spült ihn geradewegs wieder an Land und verwehrt ihm den Freitod. So balanciert er auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod weiter durch jene Stadt, die einst sein Zuhause war. Und dann ist da noch der dubiose „Andere“, der ihm auf Schritt und Tritt zu folgen scheint. Wolfgang Borcherts einziges Theaterstück stammt aus dem Jahre 1949 und ist ein typisches Beispiel der selbstreflexiven, deutschen Nachkriegsliteratur. In den heutigen Zeiten scheint es wieder aktueller denn je.