Die Geierwally

Die Geierwally
23.08.2024 – 24.08.2024
Frei nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern. Die seligen Fräuleins, zwei verblichene, zeitlose Alpensirenen, singen und erzählen vom Kampf mit der Natur, der rauen Bergwelt und menschlichen Abgründen. Dazu nehmen sie: eine starke Frau,... weiterlesen
Tickets ab 11,00 €

Event-Info

Frei nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern.

Die seligen Fräuleins, zwei verblichene, zeitlose Alpensirenen, singen und erzählen vom Kampf mit der Natur, der rauen Bergwelt und menschlichen Abgründen.
Dazu nehmen sie: eine starke Frau, einen wilden Jäger, einen herrischen Vater, einen intriganten Nebenbuhler, Liebe, Leidenschaft, ein Wirtshaus und die Berge von Tirol.
Und als besondere Zutat: einen Geier, der als Anwalt der Geierwally durch die Handlung führt.
Es ist die Geschichte einer Emanzipation, in der die Geierwally sich selbstbewusst und trotzig gegen eingefahrene familiäre und gesellschaftliche Strukturen stemmt.
Freuen Sie sich auf einen Abend inmitten vergilbter Alpenromantik, der tragikomisch, bisweilen grotesk gerät. Handpuppen versuchen ernsthaft, diesen gewaltigen Filmstoff wegzuschleppen.
Handpuppentheater für Jugendliche und Erwachsene

Pressestimmen:
Hinter Männlichkeitsritualen echte Waschlappen | Jens Wehn – Badische Neueste Nachrichten 15. März 2014
"... Dorothee Carls und Annika Pilstl ... lieferten ein mitreißendes Beispiel, wie man mit den Mitteln des Puppentheaters einen Klassiker auf die Bühne bringen kann. Ihre Interpretation der "Geierwally" lieferte zwar so manchen witzigen Moment, denunzierte aber niemals die Tragik der Geschichte um eine selbstbestimmte Frau und Männer, die sich hinter ihren offensiv abgefeierten Männlichkeitsritualen als echte Waschlappen erweisen. Bewundernswert dabei die Kunstfertigkeit, mit der die Exen ihren Handpuppen ein eigenes Leben gaben. Der Applaus war hochverdient. ..."

Pathos ohne Kitsch / Georg Patzer - Die Rheinpfalz 17. März 2014
"... Mit einfachen Mitteln, über Gestelle geworfene graue Filzdecken, die Berge und Abgründe formen, mit kleinen Holzpuppen für die Figuren, vor allem aber mit ihren wandlungsfähigen Stimmen, mit denen sie sprechen, säuseln, schreien, echoen, singen und jodeln, gelingt es Dorothee Carls und Annika Pilstl vom Ensemble „die exen“ aus Erfurt, die Geschichte lebendig zu machen. Sekundenschnell wechseln sie die Szenen, zwei karierte Deckchen – fertig ist das Wirtshaus. Mit einem Gemälde oder einem Kreuz, das auf die Decke gesteckt wird, sind Bauernhof und Berggipfel gekennzeichnet. Ebenso schnell wechseln sie mit ihren Stimmen die Rollen und Stimmungen, von der alten Frau zu den dumpfen Bauern, von der selbstbewussten Wally zum angeschossenen Joseph und zum Geier, der das „happy end“ ankündigt. Mit Witz und Phantasie spielen Carls und Pilstl mit der Romantik und der uns fremden, exotischen Tiroler Bauernwelt, übertrieben unwillig und sichtlich lustlos tanzen sie sogar einen Schuhplattler, brechen stets die hohen und übertriebenen Gefühle, sodass das Leid der Geier-Wally trotz allem Pathos doch immer wieder auch menschlich anrührend wird, ohne kitschig zu sein.

Koproduktion von die exen und dem Marotte Figurentheater Karlsruhe

die exen, Neuhaus am Inn | Spiel: Dorothee Carls, Annika Pilstl | Regie: Friederike Krahl | Ausstattung: Udo Schneeweiß | Musik: Andres Böhmer | Künstlerische Mitarbeit: Mario Hohmann
70 Minuten ohne Pause | Erwachsene

Event-Info

Frei nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern.

Die seligen Fräuleins, zwei verblichene, zeitlose Alpensirenen, singen und erzählen vom Kampf mit der Natur, der rauen Bergwelt und menschlichen Abgründen.
Dazu nehmen sie: eine starke Frau, einen wilden Jäger, einen herrischen Vater, einen intriganten Nebenbuhler, Liebe, Leidenschaft, ein Wirtshaus und die Berge von Tirol.
Und als besondere Zutat: einen Geier, der als Anwalt der Geierwally durch die Handlung führt.
Es ist die Geschichte einer Emanzipation, in der die Geierwally sich selbstbewusst und trotzig gegen eingefahrene familiäre und gesellschaftliche Strukturen stemmt.
Freuen Sie sich auf einen Abend inmitten vergilbter Alpenromantik, der tragikomisch, bisweilen grotesk gerät. Handpuppen versuchen ernsthaft, diesen gewaltigen Filmstoff wegzuschleppen.
Handpuppentheater für Jugendliche und Erwachsene

Pressestimmen:
Hinter Männlichkeitsritualen echte Waschlappen | Jens Wehn – Badische Neueste Nachrichten 15. März 2014
"... Dorothee Carls und Annika Pilstl ... lieferten ein mitreißendes Beispiel, wie man mit den Mitteln des Puppentheaters einen Klassiker auf die Bühne bringen kann. Ihre Interpretation der "Geierwally" lieferte zwar so manchen witzigen Moment, denunzierte aber niemals die Tragik der Geschichte um eine selbstbestimmte Frau und Männer, die sich hinter ihren offensiv abgefeierten Männlichkeitsritualen als echte Waschlappen erweisen. Bewundernswert dabei die Kunstfertigkeit, mit der die Exen ihren Handpuppen ein eigenes Leben gaben. Der Applaus war hochverdient. ..."

Pathos ohne Kitsch / Georg Patzer - Die Rheinpfalz 17. März 2014
"... Mit einfachen Mitteln, über Gestelle geworfene graue Filzdecken, die Berge und Abgründe formen, mit kleinen Holzpuppen für die Figuren, vor allem aber mit ihren wandlungsfähigen Stimmen, mit denen sie sprechen, säuseln, schreien, echoen, singen und jodeln, gelingt es Dorothee Carls und Annika Pilstl vom Ensemble „die exen“ aus Erfurt, die Geschichte lebendig zu machen. Sekundenschnell wechseln sie die Szenen, zwei karierte Deckchen – fertig ist das Wirtshaus. Mit einem Gemälde oder einem Kreuz, das auf die Decke gesteckt wird, sind Bauernhof und Berggipfel gekennzeichnet. Ebenso schnell wechseln sie mit ihren Stimmen die Rollen und Stimmungen, von der alten Frau zu den dumpfen Bauern, von der selbstbewussten Wally zum angeschossenen Joseph und zum Geier, der das „happy end“ ankündigt. Mit Witz und Phantasie spielen Carls und Pilstl mit der Romantik und der uns fremden, exotischen Tiroler Bauernwelt, übertrieben unwillig und sichtlich lustlos tanzen sie sogar einen Schuhplattler, brechen stets die hohen und übertriebenen Gefühle, sodass das Leid der Geier-Wally trotz allem Pathos doch immer wieder auch menschlich anrührend wird, ohne kitschig zu sein.

Koproduktion von die exen und dem Marotte Figurentheater Karlsruhe

die exen, Neuhaus am Inn | Spiel: Dorothee Carls, Annika Pilstl | Regie: Friederike Krahl | Ausstattung: Udo Schneeweiß | Musik: Andres Böhmer | Künstlerische Mitarbeit: Mario Hohmann
70 Minuten ohne Pause | Erwachsene