Andreas Diehlmann Band

Andreas Diehlmann Band
24.02.2024 – 13.10.2024
Long Way to go Sieben Alben und eine umfangreiche Best Of – Compilation in knapp fünf Jahren. Das ist der hörenswerte Output des Kasseler Blues-Rock-Gitarristen Andreas Diehlmann. Jetzt, sechs Jahre nach dem Debüt, erscheint Anfang Mai sein... weiterlesen
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Long Way to go

Sieben Alben und eine umfangreiche Best Of – Compilation in knapp fünf Jahren. Das ist der hörenswerte Output des Kasseler Blues-Rock-Gitarristen Andreas Diehlmann. Jetzt, sechs Jahre nach dem Debüt, erscheint Anfang Mai sein achtes Album. Quantität muss ja nicht immer gleich Qualität sein, bei Diehlmann ist das jedoch grundlegend anders, und so wurde er im letzten Jahr nicht ohne Grund mit dem „German Blues Award“ ausgezeichnet. Auch auf dem aktuellen Album stellen sich der Gitarrist und seine beiden Mitstreiter Jörg Sebald (Bass) und Tom Bonn (Drums) als überragend eingespieltes Power-Trio dar. Eine staubig klingende Dobro eröffnet das Album, doch nach kurzem, entspanntem Intro machen Diehlmann und seine Mitmusiker auf „Long Way To Go“ deutlich: Eine Erlösung wird es im positiven Sinn während der nächsten zehn Songs nicht geben. Der Hörer wird in den folgenden rund 40 Minuten gefesselt sein und über alle Songs in der Hand der Andreas Diehlmann Band bleiben. Manchmal kommt die Band scheinbar konventionell daher. „Pretty Baby“ ist beispielsweise eine einfache, gradlinige Boogie-Nummer. Was sich zunächst beliebig anhört, ist das in keinem Fall, denn die Band spielt auch bei dieser Nummer groß auf, ist zupackend und bringt es einfach auf den Punkt. Auf „Bad Luck“ unterstützt Hammond-Organist Tom Bornemann die Band, die als Quartett bestes relaxtes, aber druckvolles Southern-Rock-Feeling erzeugt. Passend dazu, wie auch bei allen anderen Nummern, Diehlmanns Reibeisenstimme. Gradlinig und vorwärtstreibend sind Nummern wie „Way To Hell“ und „Wedding Dress“, die auch locker Hits des texanischen Trios mit den langen Bärten sein könnten. Auch hier erweist sich die Band nicht als billige Kopie, sondern als ebenbürtig. Großes, emotionales Kino bietet „Broken“, eine klassische Blues-Rock-Ballade, bei der Bornemann mit der B3 einen Klangteppich webt, auf dem Diehlmann mit einem atemberaubenden Solo abhebt. Das Resultat, eine Nummer mit Gänsehaut-Potential.

BAND:
Andreas Diehlmann Vocals, Guitars
Tom Bonn Drums
Jörg Sebald Bass
Tom Bornemann Organ

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Sieben Alben und eine umfangreiche Best Of – Compilation in knapp fünf Jahren. Das ist der hörenswerte Output des Kasseler Blues-Rock-Gitarristen Andreas Diehlmann. Jetzt, sechs Jahre nach dem Debüt, erscheint Anfang Mai sein achtes Album. Quantität muss ja nicht immer gleich Qualität sein, bei Diehlmann ist das jedoch grundlegend anders, und so wurde er im letzten Jahr nicht ohne Grund mit dem „German Blues Award“ ausgezeichnet. Auch auf dem aktuellen Album stellen sich der Gitarrist und seine beiden Mitstreiter Jörg Sebald (Bass) und Tom Bonn (Drums) als überragend eingespieltes Power-Trio dar. Eine staubig klingende Dobro eröffnet das Album, doch nach kurzem, entspanntem Intro machen Diehlmann und seine Mitmusiker auf „Long Way To Go“ deutlich: Eine Erlösung wird es im positiven Sinn während der nächsten zehn Songs nicht geben. Der Hörer wird in den folgenden rund 40 Minuten gefesselt sein und über alle Songs in der Hand der Andreas Diehlmann Band bleiben. Manchmal kommt die Band scheinbar konventionell daher. „Pretty Baby“ ist beispielsweise eine einfache, gradlinige Boogie-Nummer. Was sich zunächst beliebig anhört, ist das in keinem Fall, denn die Band spielt auch bei dieser Nummer groß auf, ist zupackend und bringt es einfach auf den Punkt. Auf „Bad Luck“ unterstützt Hammond-Organist Tom Bornemann die Band, die als Quartett bestes relaxtes, aber druckvolles Southern-Rock-Feeling erzeugt. Passend dazu, wie auch bei allen anderen Nummern, Diehlmanns Reibeisenstimme. Gradlinig und vorwärtstreibend sind Nummern wie „Way To Hell“ und „Wedding Dress“, die auch locker Hits des texanischen Trios mit den langen Bärten sein könnten. Auch hier erweist sich die Band nicht als billige Kopie, sondern als ebenbürtig. Großes, emotionales Kino bietet „Broken“, eine klassische Blues-Rock-Ballade, bei der Bornemann mit der B3 einen Klangteppich webt, auf dem Diehlmann mit einem atemberaubenden Solo abhebt. Das Resultat, eine Nummer mit Gänsehaut-Potential.

BAND:
Andreas Diehlmann Vocals, Guitars
Tom Bonn Drums
Jörg Sebald Bass
Tom Bornemann Organ