Yvonne, die Burgunderprinzessin

Yvonne, die Burgunderprinzessin
15.10.2022 – 16.10.2022
Das Seniorentheater SeTA hat für seine neue Bühnenarbeit einen komischen und bitterbösen Stoff gewählt: Witold Gombrowiczs Groteske „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ rückt das Außenseitertum in den Mittelpunkt und seziert messerscharf, wie schnell... weiterlesen
Tickets ab 11,50 €

Event-Info

Das Seniorentheater SeTA hat für seine neue Bühnenarbeit einen komischen und bitterbösen Stoff gewählt: Witold Gombrowiczs Groteske „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ rückt das Außenseitertum in den Mittelpunkt und seziert messerscharf, wie schnell die Normalität aus den Angeln geraten kann. Das Stück aus dem Jahr 1935 spielt in einem imaginären Puppenstaat. Yvonne ist ein rätselhaftes, passives Mädchen ohne Rang und Namen. Aus einer Laune heraus verlobt sich der Prinz mit diesem Sonderling – und die gesamte höfische Gesellschaft muss sich mit Yvonne beschäftigen. Ihre stumme, verschüchterte Gegenwart führt zu tiefer Verunsicherung, die schnell in Bösartigkeit und Hass umschlägt. So wird sie zum zersetzenden Faktor und zum Opfer einer Gesellschaft, deren wichtigstes Anliegen es ist, den eigenen Status Quo zu sichern. Ein perfides Mordkomplott nimmt seinen Lauf. Das Stück wirft die aktuelle Frage auf, wie wir als Gesellschaft mit Außenseiter*innen umgehen. Wie weit reicht die Unterstützung, wieviel Toleranz bleibt, wenn sich die Integration nicht nach unseren Vorstellungen vollzieht?

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Das Seniorentheater SeTA hat für seine neue Bühnenarbeit einen komischen und bitterbösen Stoff gewählt: Witold Gombrowiczs Groteske „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ rückt das Außenseitertum in den Mittelpunkt und seziert messerscharf, wie schnell die Normalität aus den Angeln geraten kann. Das Stück aus dem Jahr 1935 spielt in einem imaginären Puppenstaat. Yvonne ist ein rätselhaftes, passives Mädchen ohne Rang und Namen. Aus einer Laune heraus verlobt sich der Prinz mit diesem Sonderling – und die gesamte höfische Gesellschaft muss sich mit Yvonne beschäftigen. Ihre stumme, verschüchterte Gegenwart führt zu tiefer Verunsicherung, die schnell in Bösartigkeit und Hass umschlägt. So wird sie zum zersetzenden Faktor und zum Opfer einer Gesellschaft, deren wichtigstes Anliegen es ist, den eigenen Status Quo zu sichern. Ein perfides Mordkomplott nimmt seinen Lauf. Das Stück wirft die aktuelle Frage auf, wie wir als Gesellschaft mit Außenseiter*innen umgehen. Wie weit reicht die Unterstützung, wieviel Toleranz bleibt, wenn sich die Integration nicht nach unseren Vorstellungen vollzieht?