Der Rosenkavalier

am 29.05.2022
Komödie mit Musik in drei Aufzügen von Hugo von Hofmannsthal Musik von Richard Strauss Octavian, der jugendliche Geliebte der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, soll als Brautwerber in Erscheinung treten. In der traditionellen Rolle eines... weiterlesen
Tickets ab 10,50 €

Termine

Orte Datum
Dessau
Anhaltisches Theater Dessau
So. 29.05.2022 17:00 Uhr Tickets ab 10,50 €

Event-Info

Komödie mit Musik in drei Aufzügen
von Hugo von Hofmannsthal
Musik von Richard Strauss

Octavian, der jugendliche Geliebte der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, soll als Brautwerber in Erscheinung treten. In der traditionellen Rolle eines Rosenkavaliers bittet er für den ungeschliffenen Baron Ochs von Lerchenau, den Vetter der Marschallin, um die Hand der bürgerlichen und wohlhabenden Sophie Faninal. Beim Überreichen der silbernen Rose passiert allerdings das allzu Naheliegende: Die beiden jungen Leute verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und beginnen im Folgenden ein Spiel der Tarnungen und Täuschungen, um die geplante Zwangsverheiratung Sophies mit dem Baron zu verhindern.

Am Ende wird der geldgierige Ochs bloßgestellt und der Marschallin widerfährt, was sie von der ersten Szene der Oper an vorhergesehen hat: Sie verliert Octavian an eine jüngere Frau. „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie.“

Passend zum 150. Geburtstag des Komponisten bringt das Theater Krefeld und Mönchengladbach eine Neuinszenierung der wohl beliebtesten Opernkomposition von Richard Strauss auf die Bühne. Ein fiktives Wien zu Zeiten der Kaiserin Maria Theresia bildet den Hintergrund für die als Komödie getarnte heiter-melancholische Opernglanzleistung – überquellend von der Dekadenz des Fin de siècle und genährt vom musikalischen Geist Mozarts, steht sie zudem in der sinnlichen Tradition der commedia dell’arte.

Mit sprachlichen und musikalischen Mitteln kommentiert die Partitur des Rosenkavaliers das Verklingen der alten und das Anbrechen einer neuen Zeit. Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss gelang mit der Uraufführung ihrer Komödie für Musik am 26. Januar 1911 an der Dresdner Semperoper eines der letzten großen Opernereignisse, bevor Kakanien – wie Robert Musil die kaiserlich-königliche (k. u. k.) Doppelmonarchie ironisch nannte – vom Ersten Weltkrieg verschlungen wurde.

Die Produktion wird gefördert von der Gesellschaft der Freunde des Krefelder Theaters e. V.

Event-Info

Komödie mit Musik in drei Aufzügen
von Hugo von Hofmannsthal
Musik von Richard Strauss

Octavian, der jugendliche Geliebte der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, soll als Brautwerber in Erscheinung treten. In der traditionellen Rolle eines Rosenkavaliers bittet er für den ungeschliffenen Baron Ochs von Lerchenau, den Vetter der Marschallin, um die Hand der bürgerlichen und wohlhabenden Sophie Faninal. Beim Überreichen der silbernen Rose passiert allerdings das allzu Naheliegende: Die beiden jungen Leute verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und beginnen im Folgenden ein Spiel der Tarnungen und Täuschungen, um die geplante Zwangsverheiratung Sophies mit dem Baron zu verhindern.

Am Ende wird der geldgierige Ochs bloßgestellt und der Marschallin widerfährt, was sie von der ersten Szene der Oper an vorhergesehen hat: Sie verliert Octavian an eine jüngere Frau. „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie.“

Passend zum 150. Geburtstag des Komponisten bringt das Theater Krefeld und Mönchengladbach eine Neuinszenierung der wohl beliebtesten Opernkomposition von Richard Strauss auf die Bühne. Ein fiktives Wien zu Zeiten der Kaiserin Maria Theresia bildet den Hintergrund für die als Komödie getarnte heiter-melancholische Opernglanzleistung – überquellend von der Dekadenz des Fin de siècle und genährt vom musikalischen Geist Mozarts, steht sie zudem in der sinnlichen Tradition der commedia dell’arte.

Mit sprachlichen und musikalischen Mitteln kommentiert die Partitur des Rosenkavaliers das Verklingen der alten und das Anbrechen einer neuen Zeit. Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss gelang mit der Uraufführung ihrer Komödie für Musik am 26. Januar 1911 an der Dresdner Semperoper eines der letzten großen Opernereignisse, bevor Kakanien – wie Robert Musil die kaiserlich-königliche (k. u. k.) Doppelmonarchie ironisch nannte – vom Ersten Weltkrieg verschlungen wurde.

Die Produktion wird gefördert von der Gesellschaft der Freunde des Krefelder Theaters e. V.