WELTCLUBHAUPTSTADT

WELTCLUBHAUPTSTADT
28.01.2022 – 29.01.2022
Berlin avancierte nach dem Mauerfall zur Weltclubhauptstadt. Die Clubszene wurde zum berühmten Aushängeschild der Stadt. 30 Jahre lange haben sich Ost und West auf dem Dancefloor vereinigt - dann kam der Lockdown. In einem Mix von Videos, Beats... weiterlesen
Tickets ab 11,40 €

Event-Info

Berlin avancierte nach dem Mauerfall zur Weltclubhauptstadt. Die Clubszene wurde zum berühmten Aushängeschild der Stadt. 30 Jahre lange haben sich Ost und West auf dem Dancefloor vereinigt - dann kam der Lockdown. In einem Mix von Videos, Beats und Insider-Gesprächen erzählt die Show von der glorreichen Vergangenheit, der tristen Gegenwart und der ungewissen Zukunft der Berliner Clubs.

Nach 1989 gab es plötzlich diesen großen, noch undefinierten urbanen Raum. Man ging, ganz wörtlich, in den Untergrund: der Tresor war ein Tresor, der Bunker ein Bunker, das E-Werk ein E-Werk. Eine Bar und ein DJ-Pult rein, fertig. Aus Gesprächen mit Ex-Dealern, DJs, Türstehern und Clubgrößen wie Dimitri Hegemann, Carlo Nogossek, Mark Reeder, Namito u. v. a. inszeniert Autor und Regisseur Fabian Gerhardt ein multimediales Konzert über jenen „Kosmos aus Pop-Musik, Hedonismus, guten Drogen, coolem Wissen und urbanem Leben“ (Diedrichsen).

Heute sind die Clubs nicht nur für viele unverzichtbarer Teil eines Lebensgefühls, sondern als Kreativbranche auch wichtiger Wirtschaftszweig - mit Brandschutz, Bauverordnung und Mindestlohn. Doch Ecstasy, die Vielfalt elektronischer Musik und keine Sperrstunde sind geblieben.

Die ursprünglich für die StaTD-Reihe open-air gedachte Aufführung wird auf der ehemaligen Clubfläche im TD-Erdgeschoss noch zweimal gezeigt.


MIT Sophia Euskirchen / Max Schimmelpfennig / Miša Cvijovi? / Uroš Petkovi? REGIE Fabian Gerhardt MUSIK CRUSHED VIDEO Vincent Stefan DRAMATURGIE Lars Werner PRESSEARBEIT Yven Augustin PR GEFÖRDERT durch spartenoffene Förderung des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Kultur und Europa) IM RAHMEN der zweijährigen Reihe StaTD finden! des TD Berlin

FABIAN GERHARDT studierte von 1991 bis 1995 Schauspiel und spielte dann an großen Bühnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Leipzig und Hannover. 2010 gab er am Staatsschauspiel Dresden mit Die Insel von Athol Fugard sein Regiedebüt. Es folgten Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin, dem Schauspiel Frankfurt, der Neuköllner Oper und dem Schauspiel Bochum. Er war mehrmals als Gastprofessor in den Studiengängen Schauspiel und Szenisches Schreiben an der UdK Berlin tätig.

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Berlin avancierte nach dem Mauerfall zur Weltclubhauptstadt. Die Clubszene wurde zum berühmten Aushängeschild der Stadt. 30 Jahre lange haben sich Ost und West auf dem Dancefloor vereinigt - dann kam der Lockdown. In einem Mix von Videos, Beats und Insider-Gesprächen erzählt die Show von der glorreichen Vergangenheit, der tristen Gegenwart und der ungewissen Zukunft der Berliner Clubs.

Nach 1989 gab es plötzlich diesen großen, noch undefinierten urbanen Raum. Man ging, ganz wörtlich, in den Untergrund: der Tresor war ein Tresor, der Bunker ein Bunker, das E-Werk ein E-Werk. Eine Bar und ein DJ-Pult rein, fertig. Aus Gesprächen mit Ex-Dealern, DJs, Türstehern und Clubgrößen wie Dimitri Hegemann, Carlo Nogossek, Mark Reeder, Namito u. v. a. inszeniert Autor und Regisseur Fabian Gerhardt ein multimediales Konzert über jenen „Kosmos aus Pop-Musik, Hedonismus, guten Drogen, coolem Wissen und urbanem Leben“ (Diedrichsen).

Heute sind die Clubs nicht nur für viele unverzichtbarer Teil eines Lebensgefühls, sondern als Kreativbranche auch wichtiger Wirtschaftszweig - mit Brandschutz, Bauverordnung und Mindestlohn. Doch Ecstasy, die Vielfalt elektronischer Musik und keine Sperrstunde sind geblieben.

Die ursprünglich für die StaTD-Reihe open-air gedachte Aufführung wird auf der ehemaligen Clubfläche im TD-Erdgeschoss noch zweimal gezeigt.


MIT Sophia Euskirchen / Max Schimmelpfennig / Miša Cvijovi? / Uroš Petkovi? REGIE Fabian Gerhardt MUSIK CRUSHED VIDEO Vincent Stefan DRAMATURGIE Lars Werner PRESSEARBEIT Yven Augustin PR GEFÖRDERT durch spartenoffene Förderung des Landes Berlin (Senatsverwaltung für Kultur und Europa) IM RAHMEN der zweijährigen Reihe StaTD finden! des TD Berlin

FABIAN GERHARDT studierte von 1991 bis 1995 Schauspiel und spielte dann an großen Bühnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Leipzig und Hannover. 2010 gab er am Staatsschauspiel Dresden mit Die Insel von Athol Fugard sein Regiedebüt. Es folgten Inszenierungen am Deutschen Theater Berlin, dem Schauspiel Frankfurt, der Neuköllner Oper und dem Schauspiel Bochum. Er war mehrmals als Gastprofessor in den Studiengängen Schauspiel und Szenisches Schreiben an der UdK Berlin tätig.