Wanger Martina - Spinnt denn die Wöt!?

Wanger Martina - Spinnt denn die Wöt!?
am 23.03.2024
Abgesehen davon, dass Wanger Martina, die Kunstfigur des oberösterreichischen Schauspielers Wolfgang Huber ist und somit eigentlich nicht existiert, ist die Wangerin eine ganz normale Innviertlerin. So normal, dass es teilweise schon wehtut,... weiterlesen
Tickets ab 19,50 €

Termine

Orte Datum
Wien
Tschocherl
Sa. 23.03.2024 19:30 Uhr Tickets ab 19,50 €

Event-Info

Abgesehen davon, dass Wanger Martina, die Kunstfigur des oberösterreichischen Schauspielers Wolfgang Huber ist und somit eigentlich nicht existiert, ist die Wangerin eine ganz normale Innviertlerin.
So normal, dass es teilweise schon wehtut, ihr zuzuhören. Spätestens dann, wenn sie als Höhepunkt ihrer zünftigen Selbstdarstellung genauso laut wie falsch zu singen anfängt, schmerzt das Wissen, dass die Mutter jeder Satire brutale gesellschaftliche Wahrheit ist.
Eigentlich wäre die Wanger Martina aus dem Innviertel noch gar nicht so alt. Mittelalter halt. Und es kommt ihr auch immer noch vor wie gestern, als sie glaubte, mit Schnurlos-Telefon, PC und elektrischem Garagen-Tor auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Doch plötzlich dreht sich alles nur noch um ebbs, gscheerte Videos und irgendwelche Daun-Loden. Häuser sehen aus wie Luftschutzbunker, Gärten wie Schotterguben und statt in die Kirche, gehen immer mehr Leute in den Wald, wo sie Fichten umarmen und Gespenster besuchen. Da darf man sich schon mal fragen, „ob‘s leicht alle spinnert wordn san“. Und genau das tut Martina in diesem Programm, gute 90 Minuten lang, in Sprache, Gedicht und Gesang.

Event-Info

Abgesehen davon, dass Wanger Martina, die Kunstfigur des oberösterreichischen Schauspielers Wolfgang Huber ist und somit eigentlich nicht existiert, ist die Wangerin eine ganz normale Innviertlerin.
So normal, dass es teilweise schon wehtut, ihr zuzuhören. Spätestens dann, wenn sie als Höhepunkt ihrer zünftigen Selbstdarstellung genauso laut wie falsch zu singen anfängt, schmerzt das Wissen, dass die Mutter jeder Satire brutale gesellschaftliche Wahrheit ist.
Eigentlich wäre die Wanger Martina aus dem Innviertel noch gar nicht so alt. Mittelalter halt. Und es kommt ihr auch immer noch vor wie gestern, als sie glaubte, mit Schnurlos-Telefon, PC und elektrischem Garagen-Tor auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Doch plötzlich dreht sich alles nur noch um ebbs, gscheerte Videos und irgendwelche Daun-Loden. Häuser sehen aus wie Luftschutzbunker, Gärten wie Schotterguben und statt in die Kirche, gehen immer mehr Leute in den Wald, wo sie Fichten umarmen und Gespenster besuchen. Da darf man sich schon mal fragen, „ob‘s leicht alle spinnert wordn san“. Und genau das tut Martina in diesem Programm, gute 90 Minuten lang, in Sprache, Gedicht und Gesang.