Thees Uhlmann

Thees Uhlmann
am 27.07.2022
Freunde, stellt euch vor, Daft Punk wären mit Danger Mouse, Tom Petty und Ingo Insterburg im Studio gewesen, um William Faulkners „The Sound and the Fury“ zu vertonen. Keine Angst: Alles wird gut, denn es gibt ein neues Album von Thees Uhlmann... weiterlesen
Tickets ab 36,80 €

Termine

Orte Datum
Würzburg
Freitreppe Alter Hafen
Mi. 27.07.2022 20:00 Uhr Tickets ab 36,80 €

Event-Info

Freunde, stellt euch vor, Daft Punk wären mit Danger Mouse, Tom Petty und Ingo Insterburg im Studio gewesen, um William Faulkners „The Sound and the Fury“ zu vertonen. Keine Angst: Alles wird gut, denn es gibt ein neues Album von Thees Uhlmann und das pfeift auf Vergleiche. Stattdessen reißt es die Brooklyn-Bridge ein, begleitet die SPD-Basis beim Wahlkampf, fährt Panzer an der Elbmündung auf, enthält einen makellosen 18-Silben-Reim und eine Single, die nicht weniger als geballte westdeutsche Geschichte zum Kopfnicken und Mitsingen bietet. Will meinen: Es ist randvoll mit Dingen, die noch nie jemand auf Platte gemacht hat. Selbst Thees Uhlmann nicht.

Thees Uhlmann, das ist dieser in Jeans, T-Shirt und Lederjacke gespuckte Besessene, dieser aufrechte Maulheld mit den hängenden Schultern. Dieser norddeutsche Hooligan der Herzen, der seine Band Tomte über eine Dekade lang mit der Peitsche ungezügelter Leidenschaft von Club zu Club und von Platte zu Platte gejagt hat, um dann 2011 mit seinem ersten, selbstbetitelten Solo-Album den ganz großen Wurf zu landen. Es stieg von Null auf vier in den Media Control Charts ein, hielt sich ganze neun Wochen in den Top-100, die Single „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“ lief im Radio rauf und runter und die Presse kürte Uhlmann zum Bruce Springsteen von Niedersachsen. Das ist es wohl, was Plattenfirmen-Manager meinen, wenn sie die Floskel vom „großen Durchbruch“ bemühen. Nicht, dass diese Menschen bei Uhlmann viel mitzureden reden hätten: Thees veröffentlicht seine Platten in gewohnter DIY- Manier weiterhin bei seinem eigenen Label Grand Hotel van Cleef.

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Freunde, stellt euch vor, Daft Punk wären mit Danger Mouse, Tom Petty und Ingo Insterburg im Studio gewesen, um William Faulkners „The Sound and the Fury“ zu vertonen. Keine Angst: Alles wird gut, denn es gibt ein neues Album von Thees Uhlmann und das pfeift auf Vergleiche. Stattdessen reißt es die Brooklyn-Bridge ein, begleitet die SPD-Basis beim Wahlkampf, fährt Panzer an der Elbmündung auf, enthält einen makellosen 18-Silben-Reim und eine Single, die nicht weniger als geballte westdeutsche Geschichte zum Kopfnicken und Mitsingen bietet. Will meinen: Es ist randvoll mit Dingen, die noch nie jemand auf Platte gemacht hat. Selbst Thees Uhlmann nicht.

Thees Uhlmann, das ist dieser in Jeans, T-Shirt und Lederjacke gespuckte Besessene, dieser aufrechte Maulheld mit den hängenden Schultern. Dieser norddeutsche Hooligan der Herzen, der seine Band Tomte über eine Dekade lang mit der Peitsche ungezügelter Leidenschaft von Club zu Club und von Platte zu Platte gejagt hat, um dann 2011 mit seinem ersten, selbstbetitelten Solo-Album den ganz großen Wurf zu landen. Es stieg von Null auf vier in den Media Control Charts ein, hielt sich ganze neun Wochen in den Top-100, die Single „Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf“ lief im Radio rauf und runter und die Presse kürte Uhlmann zum Bruce Springsteen von Niedersachsen. Das ist es wohl, was Plattenfirmen-Manager meinen, wenn sie die Floskel vom „großen Durchbruch“ bemühen. Nicht, dass diese Menschen bei Uhlmann viel mitzureden reden hätten: Thees veröffentlicht seine Platten in gewohnter DIY- Manier weiterhin bei seinem eigenen Label Grand Hotel van Cleef.