The Reversed Alchemist: Figure 4-6 / Ixchel Mendoza Hernández - Wiederaufnahme / Solo-Performance

19.08.2021 – 22.08.2021
Erinnert der heutige exzessive Konsum von Informationen nicht an die Gier nach Gold in früheren Zeiten?, fragt die Choreografin und Performerin Ixchel Mendoza Hernández. Ihre Solo-Performance „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ will, inspiriert... weiterlesen
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Event-Info

Erinnert der heutige exzessive Konsum von Informationen nicht an die Gier nach Gold in früheren Zeiten?, fragt die Choreografin und Performerin Ixchel Mendoza Hernández. Ihre Solo-Performance „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ will, inspiriert von der alchemistischen Philosophie, für das Publikum einen komplexen Sinnesraum mit Klang- und Licht- und Videoinstallation erfinden: Kann ein choreographisches Ritual uns dazu animieren, unsere Vorstellungskraft und innere Kreativität aus dem Schockzustand der digitalen Reizüberflutung zu befreien?
Ixchel Mendoza Hernández konfrontiert uns in ihrem aktuellen Stück mit dem Phänomen des exzessiven und beschleunigten Konsums von Informationen und Wissen im digitalen Zeitalter, verbunden mit der Unfähigkeit, die Fülle der Stimuli zu verarbeiten. Profitieren wir auf der einen Seite vom schnellen und fast grenzenlosen Zugang zu Wissen, geraten wir nicht selten in den Strudel der Ablenkung, des wirren Abschweifens, der Fragmentierung. Am Ende fehlt uns im mentalen Nebel der Informationsflut die Orientierung: Die Solo-Performance „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ erforscht choreografisch und medial, welche Strategien wir heute zur Verarbeitung und Transformation von Informationen nutzen.
Welchen Wert hat Information an sich? Wie schreibt sich die (un-)verarbeitete Information in unseren Körper ein? Ixchel Mendoza Hernández stimuliert dabei die individuelle Wahrnehmung ihres Publikums. Sie eröffnet für die Zuschauer ästhetische Sinneserfahrung und auch intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Phänomen des „Future Shock“. Sind wir der extrem beschleunigten Veränderung unserer Umwelt gewachsen? Oder sind wir – möglicherweise sogar als Gesellschaft insgesamt – orientierungslos geworden, im Schockzustand?
Auf der Suche nach einer emanzipatorischen Haltung gegenüber dem hyperbeschleunigten „Information Overload“, eröffnet das Stück einen poetischen Reflexionsraum über das Verhältnis von Information und Wahrnehmung. Im Stück „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ erinnert Ixchel Mendoza Hernández mit drei singulären Prozessen an die Wissenschaft der Alchemie, die unedle Metalle in Gold umzuwandeln trachtete und dabei ihr ursprüngliches Ziel, eine Perfektion des Seins zu schaffen, aus dem Blick verlor. War es damals die Gier nach Gold, ist es heute der exzessive Konsum von Informationen.
Die Tanzperformance fordert dazu auf, kontrastierende Arten des Begreifens und Wahrnehmens zu entdecken: Der transformative Prozess, der hier angeregt wird, ergibt sich aus einer stetigen Neuerfindung jedes gegenwärtigen Moments, wodurch ein Zustand permanenter Veränderung der eigenen Perspektive erzeugt wird. Eine komplexe kinästhetische Erfahrung ermöglicht in der Tanzperformance einen reflektierten Diskurs. Dabei treffen Publikum und Akteurin in einem Ritual unmittelbar zusammen: Durch Wiederholungen erzeugt dies Stabilität und Kontinuität, macht die laufende Zeit aber auch sichtbar. Gerade weil Rituale in modernen Gesellschaften häufig ihren Wert verloren haben, will die Tanzperformance erinnern an den Trost des Miteinanders, an die Kraft der Solidarität in gemeinsamen Erlebnissen. Über den Körper in seinen Bewegungen und über Text, Licht und Ton aktiviert „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ dabei die Imagination und innere Kreativität des Publikums.

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Erinnert der heutige exzessive Konsum von Informationen nicht an die Gier nach Gold in früheren Zeiten?, fragt die Choreografin und Performerin Ixchel Mendoza Hernández. Ihre Solo-Performance „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ will, inspiriert von der alchemistischen Philosophie, für das Publikum einen komplexen Sinnesraum mit Klang- und Licht- und Videoinstallation erfinden: Kann ein choreographisches Ritual uns dazu animieren, unsere Vorstellungskraft und innere Kreativität aus dem Schockzustand der digitalen Reizüberflutung zu befreien?
Ixchel Mendoza Hernández konfrontiert uns in ihrem aktuellen Stück mit dem Phänomen des exzessiven und beschleunigten Konsums von Informationen und Wissen im digitalen Zeitalter, verbunden mit der Unfähigkeit, die Fülle der Stimuli zu verarbeiten. Profitieren wir auf der einen Seite vom schnellen und fast grenzenlosen Zugang zu Wissen, geraten wir nicht selten in den Strudel der Ablenkung, des wirren Abschweifens, der Fragmentierung. Am Ende fehlt uns im mentalen Nebel der Informationsflut die Orientierung: Die Solo-Performance „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ erforscht choreografisch und medial, welche Strategien wir heute zur Verarbeitung und Transformation von Informationen nutzen.
Welchen Wert hat Information an sich? Wie schreibt sich die (un-)verarbeitete Information in unseren Körper ein? Ixchel Mendoza Hernández stimuliert dabei die individuelle Wahrnehmung ihres Publikums. Sie eröffnet für die Zuschauer ästhetische Sinneserfahrung und auch intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Phänomen des „Future Shock“. Sind wir der extrem beschleunigten Veränderung unserer Umwelt gewachsen? Oder sind wir – möglicherweise sogar als Gesellschaft insgesamt – orientierungslos geworden, im Schockzustand?
Auf der Suche nach einer emanzipatorischen Haltung gegenüber dem hyperbeschleunigten „Information Overload“, eröffnet das Stück einen poetischen Reflexionsraum über das Verhältnis von Information und Wahrnehmung. Im Stück „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ erinnert Ixchel Mendoza Hernández mit drei singulären Prozessen an die Wissenschaft der Alchemie, die unedle Metalle in Gold umzuwandeln trachtete und dabei ihr ursprüngliches Ziel, eine Perfektion des Seins zu schaffen, aus dem Blick verlor. War es damals die Gier nach Gold, ist es heute der exzessive Konsum von Informationen.
Die Tanzperformance fordert dazu auf, kontrastierende Arten des Begreifens und Wahrnehmens zu entdecken: Der transformative Prozess, der hier angeregt wird, ergibt sich aus einer stetigen Neuerfindung jedes gegenwärtigen Moments, wodurch ein Zustand permanenter Veränderung der eigenen Perspektive erzeugt wird. Eine komplexe kinästhetische Erfahrung ermöglicht in der Tanzperformance einen reflektierten Diskurs. Dabei treffen Publikum und Akteurin in einem Ritual unmittelbar zusammen: Durch Wiederholungen erzeugt dies Stabilität und Kontinuität, macht die laufende Zeit aber auch sichtbar. Gerade weil Rituale in modernen Gesellschaften häufig ihren Wert verloren haben, will die Tanzperformance erinnern an den Trost des Miteinanders, an die Kraft der Solidarität in gemeinsamen Erlebnissen. Über den Körper in seinen Bewegungen und über Text, Licht und Ton aktiviert „The Reversed Alchemist: Figure 4-6“ dabei die Imagination und innere Kreativität des Publikums.