SWR Konzerte Mannheim Abo 4

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am 22.03.2020
EDO DE WAART BRUCKNER 5   GYÖRGY KURTÁG Movement für Viola und Orchester ANTON BRUCKNER Sinfonie Nr. 5 B-Dur (Fassung von Leopold Nowak)   Paul Pesthy, Viola SWR Symphonieorchester Edo de Waart, Dirigent   Gnadenlos sortiert der... weiterlesen
Tickets ab 8,50 €

Termine

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Orte Datum
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Mannheim
Congress Center Rosengarten
So. 22.03.2020 19:30 Uhr Tickets ab 8,50 €

Event-Info

EDO DE WAART
BRUCKNER 5
 
GYÖRGY KURTÁG
Movement für Viola und Orchester
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 5 B-Dur (Fassung von Leopold Nowak)
 
Paul Pesthy, Viola
SWR Symphonieorchester
Edo de Waart, Dirigent
 
Gnadenlos sortiert der junge Mann aus, was seinen strengen Kriterien nicht standhält. Noch vor dem offiziellen Opus 1, kurz vor dem Diplom in Komposition, schreibt György Kurtág ein Violakonzert. Von den zwei Sätzen lasst er nur den ersten gelten. Kurtág vor Kurtág: Das klingt durchaus noch spätromantisch, aber modern, mit einer unverwechselbaren ungarischen Farbe empfunden, die das Erbe von Bartok austragt. Es gibt für die Bratsche nicht eben viele Konzertstücke. Dieses frühe Meisterwerk hatte Chancen, ins Repertoire einzugehen. Man musste es einfach nur öfter zu hören bekommen. Im Kontrast dazu ein Hauptwerk, ein monumentaler Kraftakt. Anton Bruckners fünfte Sinfonie ist ein Gebirgsmassiv der Gattung, das zu besteigen Ausdauer verlangt. Die Unerbittlichkeit, mit der Bruckner hier sein Ideal verfolgte, gleicht möglicherweise der Strenge, mit der Kurtág seine Arbeit beaufsichtigt.

Event-Info

EDO DE WAART
BRUCKNER 5
 
GYÖRGY KURTÁG
Movement für Viola und Orchester
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 5 B-Dur (Fassung von Leopold Nowak)
 
Paul Pesthy, Viola
SWR Symphonieorchester
Edo de Waart, Dirigent
 
Gnadenlos sortiert der junge Mann aus, was seinen strengen Kriterien nicht standhält. Noch vor dem offiziellen Opus 1, kurz vor dem Diplom in Komposition, schreibt György Kurtág ein Violakonzert. Von den zwei Sätzen lasst er nur den ersten gelten. Kurtág vor Kurtág: Das klingt durchaus noch spätromantisch, aber modern, mit einer unverwechselbaren ungarischen Farbe empfunden, die das Erbe von Bartok austragt. Es gibt für die Bratsche nicht eben viele Konzertstücke. Dieses frühe Meisterwerk hatte Chancen, ins Repertoire einzugehen. Man musste es einfach nur öfter zu hören bekommen. Im Kontrast dazu ein Hauptwerk, ein monumentaler Kraftakt. Anton Bruckners fünfte Sinfonie ist ein Gebirgsmassiv der Gattung, das zu besteigen Ausdauer verlangt. Die Unerbittlichkeit, mit der Bruckner hier sein Ideal verfolgte, gleicht möglicherweise der Strenge, mit der Kurtág seine Arbeit beaufsichtigt.