SunBengSitting

SunBengSitting
am 15.10.2022
Tanzperformance Im oberösterreichischen Dialekt ist die „Sunbeng“ die Bank in der Sonne vor dem Hof. Hier wird das Leben zwischen Stadt und Land befragt, zwischen Heimat und Fremde, Unterdrückung und Freiheit. „SunBengSitting“ widmet sich... weiterlesen
Tickets ab 10,50 €

Termine

Orte Datum
Potsdam
T-Werk Potsdam
Sa. 15.10.2022 21:00 Uhr Tickets ab 10,50 €

Event-Info

Tanzperformance

Im oberösterreichischen Dialekt ist die „Sunbeng“ die Bank in der Sonne vor dem Hof. Hier wird das Leben zwischen Stadt und Land befragt, zwischen Heimat und Fremde, Unterdrückung und Freiheit. „SunBengSitting“ widmet sich der Befreiung eines Genres, das unter noch größerem Engstirnigkeitsverdacht steht als das Ballett: dem Volkstanz. Mit Peitsche und Motorsäge macht sich Simon Mayer auf, dieses volkstümliche Brauchtum von allem ideologischen Ballast und überholten Männlichkeitsbildern zu entstauben. Dabei reicht diese mal archaisch-brachiale, mal herzerwärmend-komische Performance von der Gegenwart bis in jene Zeit zurück, als im Wald noch mit nackten Faunen gerechnet werden musste.

Simon Mayer studierte an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, den Performing Arts Research and Training Studios (P.A.R.T.S.) in Brüssel und war Mitglied des Wiener Staatsballetts. Als Tänzer, Choreograph und Musiker war er unter anderem in Produktionen von Anne Teresa De Keersmaeker/Rosas („The Song“), Wim Vandekeybus („Frisking“) und Zita Swoon zu sehen. 2017 erhielt er den „outstanding artist award“ des Bundeskanzleramts Österreich. Kopf Hoch ist ein von Simon Mayer ins Leben gerufener Verein, der für eine Gruppe von KünstlerInnen, TechnikerInnen und KulturarbeiterInnen steht, die in den letzten Jahren regelmäßig mit Simon Mayer zusammengearbeitet haben.

Foto Florian Rainer

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Tanzperformance

Im oberösterreichischen Dialekt ist die „Sunbeng“ die Bank in der Sonne vor dem Hof. Hier wird das Leben zwischen Stadt und Land befragt, zwischen Heimat und Fremde, Unterdrückung und Freiheit. „SunBengSitting“ widmet sich der Befreiung eines Genres, das unter noch größerem Engstirnigkeitsverdacht steht als das Ballett: dem Volkstanz. Mit Peitsche und Motorsäge macht sich Simon Mayer auf, dieses volkstümliche Brauchtum von allem ideologischen Ballast und überholten Männlichkeitsbildern zu entstauben. Dabei reicht diese mal archaisch-brachiale, mal herzerwärmend-komische Performance von der Gegenwart bis in jene Zeit zurück, als im Wald noch mit nackten Faunen gerechnet werden musste.

Simon Mayer studierte an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, den Performing Arts Research and Training Studios (P.A.R.T.S.) in Brüssel und war Mitglied des Wiener Staatsballetts. Als Tänzer, Choreograph und Musiker war er unter anderem in Produktionen von Anne Teresa De Keersmaeker/Rosas („The Song“), Wim Vandekeybus („Frisking“) und Zita Swoon zu sehen. 2017 erhielt er den „outstanding artist award“ des Bundeskanzleramts Österreich. Kopf Hoch ist ein von Simon Mayer ins Leben gerufener Verein, der für eine Gruppe von KünstlerInnen, TechnikerInnen und KulturarbeiterInnen steht, die in den letzten Jahren regelmäßig mit Simon Mayer zusammengearbeitet haben.

Foto Florian Rainer