Schlusskonzert

Schlusskonzert
am 07.08.2022
Endlich wieder Polderhof! Zwei Jahre lang hat die Pandemie es unmöglich gemacht, das traditionelle Schlusskonzert der Gezeitenkonzerte auf dem Friesenpferdegestüt Brümmer in Bunderhee durchzuführen. Doch im Jubiläumsjahr verwandelt sich die... weiterlesen
Tickets ab 7,00 €

Termine

Orte Datum
Bunderhee
Der Polderhof - Friesenpferdegest...
So. 07.08.2022 17:00 Uhr Tickets ab 7,00 €

Event-Info

Endlich wieder Polderhof! Zwei Jahre lang hat die Pandemie es unmöglich gemacht, das traditionelle Schlusskonzert der Gezeitenkonzerte auf dem Friesenpferdegestüt Brümmer in Bunderhee durchzuführen. Doch im Jubiläumsjahr verwandelt sich die Reithalle erneut in Ostfrieslands größten Konzertsaal. Auf der Bühne steht wie zuletzt 2019 eines der aufregendsten deutschen Orchester: die junge norddeutsche philharmonie (jnp). Geleitet wird sie in diesem Jahr von Felix Mildenberger.

Eingeleitet wird das Konzert von „D’un matin de printemps“ von Lili Boulanger. Die bedeutende französische Impressionistin zeichnet in spätromantischer Intensität das klingende Bild eines Frühlingsmorgens. Dmitri Schostakowitschs erstes Cellokonzert ist ein großartiges Virtuosenstück, das er dem legendären Mstislaw Rostropowitsch auf den Leib komponierte und das in Bunderhee im feinsinnigen Cellovirtuosen Valentin Radutiu seinen idealen Interpreten findet. Durchzogen vom berühmten autobiografischen DSCH-Motiv, prägen treibende Bewegungen, tänzerischer Übermut und sprühende Virtuosität die Ecksätze, während der zweite Satz mit kantablen folkloristischen Themen und flüchtigen Cello-Flageoletts einen berührend-eindringlichen Gegenpol bildet.

Das Adagio aus der zehnten Sinfonie mutet an wie die Essenz spätromantischer schmerzvoller Schönheit, voll emotionaler Intensität und Melancholie. Gustav Mahler komponierte diese berührende Musik an der Schwelle des Todes: Seine zehnte Sinfonie blieb ein Fragment – er starb, bevor er sie selbst vollenden konnte. Maurice Ravels „Bolero“ kehrt dann die Mahler-Melancho- lie um in ein rauschhaftes Konzert-Finale. Das berühmte Ostinato mit sechzehn Takten Melodie durchläuft in einem fortwährenden Crescendo alle möglichen Orchester-Klangfarben und mündet in einer wahrhaften musikalischen Eruption. Ein fulminanter Schlusspunkt zum Festivaljubiläum.

Programm
Lili Boulanger (1893-1918)
D‘un matin de printemps

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Konzert Nr. 1 Es-Dur für Violoncello und Orchester op. 107

Gustav Mahler (1860-1911)
aus: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur
Adagio (Fassung von Deryck Cooke)

Maurice Ravel (1875-1937)
Boléro

Valentin Radutiu (Violoncello)
junge norddeutsche philharmonie (jnp)
Felix Mildenberger (musikalische Leitung)

Gefördert von: enova, VR Stiftung & Volksbanken Raiffeisenbanken Ostfriesland

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Event-Info

Endlich wieder Polderhof! Zwei Jahre lang hat die Pandemie es unmöglich gemacht, das traditionelle Schlusskonzert der Gezeitenkonzerte auf dem Friesenpferdegestüt Brümmer in Bunderhee durchzuführen. Doch im Jubiläumsjahr verwandelt sich die Reithalle erneut in Ostfrieslands größten Konzertsaal. Auf der Bühne steht wie zuletzt 2019 eines der aufregendsten deutschen Orchester: die junge norddeutsche philharmonie (jnp). Geleitet wird sie in diesem Jahr von Felix Mildenberger.

Eingeleitet wird das Konzert von „D’un matin de printemps“ von Lili Boulanger. Die bedeutende französische Impressionistin zeichnet in spätromantischer Intensität das klingende Bild eines Frühlingsmorgens. Dmitri Schostakowitschs erstes Cellokonzert ist ein großartiges Virtuosenstück, das er dem legendären Mstislaw Rostropowitsch auf den Leib komponierte und das in Bunderhee im feinsinnigen Cellovirtuosen Valentin Radutiu seinen idealen Interpreten findet. Durchzogen vom berühmten autobiografischen DSCH-Motiv, prägen treibende Bewegungen, tänzerischer Übermut und sprühende Virtuosität die Ecksätze, während der zweite Satz mit kantablen folkloristischen Themen und flüchtigen Cello-Flageoletts einen berührend-eindringlichen Gegenpol bildet.

Das Adagio aus der zehnten Sinfonie mutet an wie die Essenz spätromantischer schmerzvoller Schönheit, voll emotionaler Intensität und Melancholie. Gustav Mahler komponierte diese berührende Musik an der Schwelle des Todes: Seine zehnte Sinfonie blieb ein Fragment – er starb, bevor er sie selbst vollenden konnte. Maurice Ravels „Bolero“ kehrt dann die Mahler-Melancho- lie um in ein rauschhaftes Konzert-Finale. Das berühmte Ostinato mit sechzehn Takten Melodie durchläuft in einem fortwährenden Crescendo alle möglichen Orchester-Klangfarben und mündet in einer wahrhaften musikalischen Eruption. Ein fulminanter Schlusspunkt zum Festivaljubiläum.

Programm
Lili Boulanger (1893-1918)
D‘un matin de printemps

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Konzert Nr. 1 Es-Dur für Violoncello und Orchester op. 107

Gustav Mahler (1860-1911)
aus: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur
Adagio (Fassung von Deryck Cooke)

Maurice Ravel (1875-1937)
Boléro

Valentin Radutiu (Violoncello)
junge norddeutsche philharmonie (jnp)
Felix Mildenberger (musikalische Leitung)

Gefördert von: enova, VR Stiftung & Volksbanken Raiffeisenbanken Ostfriesland