Parcels

Parcels
Foto: Cai Leplaw

Fünf Teenager aus Byron Bay, New South Wales, Australien, versuchten sich in verschiedenen Bands unterschiedlichster Couleur, bevor sie in ihrem letzten Highschool-Jahr als Parcels zusammenfanden. Was folgte, könnte man wenig wohlwollend als Hippie-Roadtrip ins Ungewisse beschreiben. Patrick Hetherington, Louie Swain, Noah Hill, Anatole Serret und Jules Crommelin, allesamt langhaarige entspannte Typen, beherrschen ihre Instrumente, besinnen sich gerne auf die etwas aus der Mode gekommenen Jam Session als Katalysator für ihre Songs und scheuen sich keinesfalls, allen ihren musikalischen Einflüssen Raum zu geben. Das beschauliche Byron Bay schien allerdings nicht die richtige Umgebung zu sein. 2015 erreichten die mittlerweile 18-Jährigen Berlin. Niedrige Lebenshaltungskosten, eine mittlerweile prächtig gedeihende Musikszene samt Infrastruktur und ein offenes Publikum mögen eine Rolle gespielt haben. Strategisch gut mitten im Herzen Europas gelegen, bescherte es der Band deutlich kürzere Wege zu ihren Gigs als in ihrer Heimat. Das Leben zwischen den Konzerten war dagegen weniger rosig: ein Ein-Zimmer-Apartment für die ganze Band, wenig ausgewogene Ernährung, per Anhalter zum nächsten Auftritt. Zunächst organisierten sich die Jungs selbst, spielten überall dort, wo man sie ließ, und entwickelten innerhalb kürzester Zeit eine bemerkenswerte Live-Dynamik. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen allem, was Parcels auf Soundcloud veröffentlicht haben und dem, was live passiert, enorm. Ihr gepflegter Oldschool-Disko-Sound mit coolen Jazz-Ausflügen und einem Touch Slow-Funk mutiert live zum schweißtreibenden Disko-Inferno mit elektrischer Mothership-Connection und dem unbedingten Willen, das Publikum ausrasten zu sehen. Will man tatsächlich Vergleiche heranziehen, dann am ehesten wohl diese: funky wie Chic, musikalisch versiert und groovy wie die Bee Gees, mit einer elektronischen Kante von Daft Punk und Bühnenoutfits aus dem Schrank von Thomas Magnum, nur cooler. Disko Dance Party auf Acid. Auftritte bei der Fusion, Dockville und beim Reeperbahn Festival folgten und mit dem geschmackssicheren Pariser Label Kitsuné wurde verblüffend schnell eine Label-Heimat gefunden, die sich entschlossen für Parcels Vorankommen einsetzt. Nach etlichen EPs und Singles geht es jetzt an die Produktion des Debütalbums. Und am 20. März lassen Parcels das Hamburger Molotow glitzern. 

Veranstaltungen

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Wien, Fluc, Sa. 25.11.2017, 20:00 Tickets verfügbar ab 21,80 EUR Details und Tickets
Stuttgart, Im Wizemann (Club), Di. 28.11.2017, 20:00 Tickets verfügbar ab 20,50 EUR Details und Tickets
Köln, Die Kantine, Mi. 29.11.2017, 20:30 Tickets verfügbar ab 20,50 EUR Details und Tickets
Veranstaltung verlegt vom "GEBÄUDE 9" in "DIE KANTINE" in Köln. Bereits gekaufte Karten behalten die Gültigkeit.
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Grauer Kreis In Bearbeitung Schwarzer Kreis Abgesagt / verlegt

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