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"Heinrich von Meissen - Kreuzleich“ - Mittelaltermusik aus dem 13. Jh.

"Heinrich von Meissen - Kreuzleich“ - Mittelaltermusik aus dem 13. Jh.
Anlässlich des 700. Todestags Heinrich von Meissens, besser bekannt als Frauenlob, hat Komponist Karsten Gundermann (Hamburg) den „Kreuzleich“ nach Handschriften und Fragmenten Frauenlobs rekonstruiert und neu vertont. Die Octavians, Gewinner des Internationalen A-capella-Wettbewerbs in Leipzig 2017, werden diese Rekonstruktion und Neuvertonung in einer Konzerttournee gemeinsam mit Organist Matthias Eisenberg und dem Schlagwerker und Dozenten aus Leipzig Peter A. Bauer in hochkarätiger Besetzung zur Aufführung bringen.

Das Werk besticht durch räumliche Klangbilder und bordunartige Antiphone und eine sehr bildreiche Textsprache aus dem Mittelhochdeutschen. Geprägt ist die Komposition durch den spezifischen „Geblühmten Stil“ Frauenlobs, den Gundermann nach jahrelanger Recherche rekonstruieren konnte.

Der Dichter Heinrich von Meißen, Künstlername „Frauenlob“, wurde zwischen 1250 und 1260 in Meißen geboren und am 29. November 1318 in Mainz zu Grabe getragen. In Manuskripten wurde er als Heinrich von Meißen, nach seinem Geburtsort, oder öfter noch als Meister Heinrich Vrouwenlop (Frauenlob), nach seiner Kunst, betitelt. Von den 1270er Jahren bis zu seinem Tod verbrachte er viel Zeit als reisender Minnesänger indem er komponierte und Gedichte, religiöse Verse und gelegentlich Liebeslieder vertonte.

Der „Leich" gehört neben dem Minnesang und der Sangspruchdichtung zu den drei Haupttypen der Lieddichtung des Mittelalters und stellt die Groß- und Prunkgattung der mittelhochdeutschen Lyrik dar. Frauenlobs "Kreuzleich" bezieht sich auf die Legende von Adam, welcher seinen Sohn Seth vom Sterbebett aus losschickt um einen Ast vom Paradiesbaum zur Heilung zu holen. Seth kommt zu spät zurück und pflanzt den Spross auf das Grab seines Vaters, wo er zu einem mächtigen Baum emporwächst, der später erst als Torpfosten in Salomons Tempel und dann als das eigentliche heilige Kreuz dient.

Diese Komposition aus dem 13. Jahrhundert ist eine der ältesteten bis heute überlieferten in deutscher Sprache und wurde von Karsten Gundermann aufwendig aufgearbeitet und auch in heutige Hörgewohnheiten überführt, ohne historische Authentizität zu verlieren.

Lassen Sie sich dieses einmalige Konzerterlebnis nicht entgehen!
In einer Pause bei Wein & Snacks können Sie mit den Künstlern ins Gespräch kommen!

Mitwirkende:
Octavians (Gesang), Matthias Eisenberg (Orgel), Peter A. Bauer (hist. Schlagwerk)

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