Portico Quartet

Portico Quartet
am 13.11.2021
Längst hat man sich daran gewöhnt, die Unberechenbarkeit des Portico Quartet nicht mehr als Unsicherheit, sondern als ein Versprechen zu werten. 2005 in London gegründet und somit noch zur ersten Welle des jungen Brit-Jazz-Wunders der Nullerjahre... weiterlesen
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Event-Info

Längst hat man sich daran gewöhnt, die Unberechenbarkeit des Portico Quartet nicht mehr als Unsicherheit, sondern als ein Versprechen zu werten. 2005 in London gegründet und somit noch zur ersten Welle des jungen Brit-Jazz-Wunders der Nullerjahre gehörend, bastelte das Quartett an einem unverwechselbaren „signature sound“ um das Perkussionsinstrument Hang, das den minimalistischen, aber durchaus melodischen „Post-Jazz“ des Quartetts mal karibisch, mal afrikanisch einfärbte. Bereits das Debütalbum „Knee deep in the North Sea“ schaffte es 2007 auf die Shortlist des renommierten „Mercury Prize“. Doch der frühe Erfolg führte die Band nicht etwa in die Routine, sondern im Gegenteil ins Experiment. Man entdeckte das Studio als Instrument, die Electronics, wechselte die Plattenfirma, verlor vorübergehend das „Worldbeat“-Alleinstellungsmerkmal Hang, schrumpfte zum Trio, nannte sich Portico, liebäugelte mit dem Dancefloor, Downtempo und Ambient, holte das Hang zurück, experimentierte mit Streichern und prozessierten Bläsersounds, wechselte erneut die Plattenfirma hin zu „Gondwana Records“ (Stichwort: Matthew Halsall). Kurzum: Anstatt sich zu wiederholen, bleiben Portico Quartet in Bewegung, erfinden sich mal neu, mal alt. Und Enjoy Jazz bot über die Jahre wiederholt die Gelegenheiten, die Band bei ihren Metamorphosen in Augenschein zu nehmen. So auch in diesem Jahr: Anfang 2021 veröffentlichte Portico Quartet das sehr weit ausholende dunkel-ambiente Album „Terrain“ mit einer kaum überhörbaren Hommage an den japanischen Electronics-Pionier Midori Takada („Through the Looking Glass“) – die introspektive Zeit der Pandemie kreativ nutzend und reflektierend. Und gerade eben jetzt legt die Band mit „Monument“ (VÖ: 12.11.21) nach: deutlich rhythmischer, mit pulsierenden Beats, konzeptuell weltzugewandt und licht. Jack Wyllie sagt dazu: „Alles sind in sich abgeschlossene Ideen: ganz exakte Skulpturen, die wir als polierte Artefakte präsentieren.“

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Längst hat man sich daran gewöhnt, die Unberechenbarkeit des Portico Quartet nicht mehr als Unsicherheit, sondern als ein Versprechen zu werten. 2005 in London gegründet und somit noch zur ersten Welle des jungen Brit-Jazz-Wunders der Nullerjahre gehörend, bastelte das Quartett an einem unverwechselbaren „signature sound“ um das Perkussionsinstrument Hang, das den minimalistischen, aber durchaus melodischen „Post-Jazz“ des Quartetts mal karibisch, mal afrikanisch einfärbte. Bereits das Debütalbum „Knee deep in the North Sea“ schaffte es 2007 auf die Shortlist des renommierten „Mercury Prize“. Doch der frühe Erfolg führte die Band nicht etwa in die Routine, sondern im Gegenteil ins Experiment. Man entdeckte das Studio als Instrument, die Electronics, wechselte die Plattenfirma, verlor vorübergehend das „Worldbeat“-Alleinstellungsmerkmal Hang, schrumpfte zum Trio, nannte sich Portico, liebäugelte mit dem Dancefloor, Downtempo und Ambient, holte das Hang zurück, experimentierte mit Streichern und prozessierten Bläsersounds, wechselte erneut die Plattenfirma hin zu „Gondwana Records“ (Stichwort: Matthew Halsall). Kurzum: Anstatt sich zu wiederholen, bleiben Portico Quartet in Bewegung, erfinden sich mal neu, mal alt. Und Enjoy Jazz bot über die Jahre wiederholt die Gelegenheiten, die Band bei ihren Metamorphosen in Augenschein zu nehmen. So auch in diesem Jahr: Anfang 2021 veröffentlichte Portico Quartet das sehr weit ausholende dunkel-ambiente Album „Terrain“ mit einer kaum überhörbaren Hommage an den japanischen Electronics-Pionier Midori Takada („Through the Looking Glass“) – die introspektive Zeit der Pandemie kreativ nutzend und reflektierend. Und gerade eben jetzt legt die Band mit „Monument“ (VÖ: 12.11.21) nach: deutlich rhythmischer, mit pulsierenden Beats, konzeptuell weltzugewandt und licht. Jack Wyllie sagt dazu: „Alles sind in sich abgeschlossene Ideen: ganz exakte Skulpturen, die wir als polierte Artefakte präsentieren.“