WORD UP! Poetry Slam

WORD UP! Poetry Slam
11.01.2019 – 23.05.2019
…ist ein Wettbewerb der Bühnendichter. Bis zu einem Dutzend Poeten teilen sich über einen Abend dieselbe Bühne, um ihre Texte einem Publikum so aufregend, so mitreißend, so laut und schnell wie nötig und so einfühlend und zuckersüß wie möglich... weiterlesen
Tickets ab 10,90 €

Weitere Events

FOREVER QUEEN - performed by QueenMania

FOREVER QUEEN - performed by QueenMania

17.01.2019 – 06.04.2019
Tickets ab 18,00
APASSIONATA: Der Magische Traum

APASSIONATA: Der Magische Traum

27.12.2018 – 22.06.2019
Tickets ab 6,10
HEARTBEAT OF HOME

HEARTBEAT OF HOME

05.02.2019 – 19.02.2019
Tickets ab 53,10
Nussknacker On Ice

Nussknacker On Ice

03.01.2019 – 06.01.2019
Tickets ab 19,50
SOY DE CUBA

SOY DE CUBA

03.04.2019 – 28.04.2019
Tickets ab 14,60
Irina Titova: Queen of Sand

Irina Titova: Queen of Sand

14.02.2019 – 14.04.2019
Tickets ab 12,20

Event-Info

…ist ein Wettbewerb der Bühnendichter. Bis zu einem Dutzend Poeten teilen sich über einen Abend dieselbe Bühne, um ihre Texte einem Publikum so aufregend, so mitreißend, so laut und schnell wie nötig und so einfühlend und zuckersüß wie möglich vorzutragen. Das Publikum seinerseits erhält die Jurymacht und bestimmt (entweder im Kollektiv über die Lautstärke des Applauses, oder in Form ausgewählter Publikumsjuroren) Gewinner und Verlierer des Abends.

Slam ist Literatur als Sport. Ein Poetry Slam ist spannend, unterhaltend. Ein Gladiatorenkampf der Redenschwinger. Ein Ringkampf der Alliteraten. Slam ist keine Lesung, denn Slam hat begriffen, wieso Lesungen nicht funktionieren. Slam geht vom gesprochenen Wort aus und nicht von der wirren Idee, dass geschriebene Texte auch vorgelesen funktionieren müssen. Slam ist kein Forum für tiefe Reflektion, für Gedankengänge, deren Sinn sich erst beim wiederholten Aufnehmen herauskristallisiert. Slam ist der Ort für Pathos, für Manifeste, Kitsch und Hasstiraden. Beste Voraussetzungen für moderne Lyrik. Slampoeten brauchen keinen Tisch, um sich dahinter verstecken zu können, weil sie sich ihrer Wirkung auf der Bühne bewusst sein müssen. Slammer brauchen kein Wasserglas, weil Bier, Rotwein und Absinth die Stimme besser geölt halten, und Slammer stehen am Mikrofon, weil wer wirklich was zu sagen hat, der darf dabei nicht sitzen bleiben.
Etrit Hasler, 06.01.06, Appenzeller Zeitung (gekürzte Textfassung)