Paul Maar

Paul Maar
11.02.2023 – 19.04.2023
Wie sollen Kinderbuchautorinnen und -autoren mit der eigenen Biografie umgehen? „Entweder waren sie so wohlbehütet wie Astrid Lindgren, die von dieser sonnigen Kindheit zehrte. Oder aber sie hatten es schwer und erfinden sich später die Kindheit,... weiterlesen
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Wie sollen Kinderbuchautorinnen und -autoren mit der eigenen Biografie umgehen? „Entweder waren sie so wohlbehütet wie Astrid Lindgren, die von dieser sonnigen Kindheit zehrte. Oder aber sie hatten es schwer und erfinden sich später die Kindheit, die sie nicht gehabt hatten. Ich zähle mich zu den Zweiten.“ So antwortete Paul Maar in einem Interview auf diese Frage.

In seinen Kinderbüchern berichtet Paul Maar davon, wie alles hätte sein können. Aber wie war es wirklich? Davon erzählt er in seinem 2020 erschienenen autobiografischen Roman Wie alles kam. Das Buch liest sich wie ein Schlüssel zu Maars Schreiben und seinem Werk. Nachdenklich blickt der 1937 in Schweinfurt geborene Autor auf seine Kindheits- und Jugendjahre zurück. Der frühe Tod der leiblichen Mutter kurz nach seiner Geburt, die trotz des Krieges behüteten Jahre mit seiner liebevollen Stiefmutter bei deren Familie auf dem Land. Und die Rückkehr des von Krieg und Gefangenschaft gezeichneten Vaters, der zum „Schreckensmann“ wird, weil er aus dem bücherliebenden Sohn einen starken, sportlichen Jungen machen will und dabei auch vor Schlägen nicht zurückschreckt. Erst durch einen im Nachlass des Vaters gefundenen, an die Mutter gerichteten Feldpostbrief lernt der Autor einen liebevollen Vater kennen, den er so nie erlebt hatte.

Paul Maars Roman ist, wie der Verlag schreibt, „eine Feier der Lebensfreude, die der Autor seinem Leben abtrotzen musste“. Und er ist „große Literatur“ (Ijoma Mangold).

Paul Maar zählt zu den bedeutendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er wurde mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis (1988 und 1996).

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Wie sollen Kinderbuchautorinnen und -autoren mit der eigenen Biografie umgehen? „Entweder waren sie so wohlbehütet wie Astrid Lindgren, die von dieser sonnigen Kindheit zehrte. Oder aber sie hatten es schwer und erfinden sich später die Kindheit, die sie nicht gehabt hatten. Ich zähle mich zu den Zweiten.“ So antwortete Paul Maar in einem Interview auf diese Frage.

In seinen Kinderbüchern berichtet Paul Maar davon, wie alles hätte sein können. Aber wie war es wirklich? Davon erzählt er in seinem 2020 erschienenen autobiografischen Roman Wie alles kam. Das Buch liest sich wie ein Schlüssel zu Maars Schreiben und seinem Werk. Nachdenklich blickt der 1937 in Schweinfurt geborene Autor auf seine Kindheits- und Jugendjahre zurück. Der frühe Tod der leiblichen Mutter kurz nach seiner Geburt, die trotz des Krieges behüteten Jahre mit seiner liebevollen Stiefmutter bei deren Familie auf dem Land. Und die Rückkehr des von Krieg und Gefangenschaft gezeichneten Vaters, der zum „Schreckensmann“ wird, weil er aus dem bücherliebenden Sohn einen starken, sportlichen Jungen machen will und dabei auch vor Schlägen nicht zurückschreckt. Erst durch einen im Nachlass des Vaters gefundenen, an die Mutter gerichteten Feldpostbrief lernt der Autor einen liebevollen Vater kennen, den er so nie erlebt hatte.

Paul Maars Roman ist, wie der Verlag schreibt, „eine Feier der Lebensfreude, die der Autor seinem Leben abtrotzen musste“. Und er ist „große Literatur“ (Ijoma Mangold).

Paul Maar zählt zu den bedeutendsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er wurde mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis (1988 und 1996).