Öl der Erde

Öl der Erde
15.04.2024 – 12.06.2024
Auf beengtem Raum und in ärmlichen Verhältnissen lebt May mit ihrem Mann Joss bei seiner Familie. Während Joss’ Mutter mit eiserner Hand die Großfamilie zusammenhält, schuften die anderen Familienmitglieder bei Eiseskälte, um ihr Überleben zu... weiterlesen
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Event-Info

Auf beengtem Raum und in ärmlichen Verhältnissen lebt May mit ihrem Mann Joss bei seiner Familie. Während Joss’ Mutter mit eiserner Hand die Großfamilie zusammenhält, schuften die anderen Familienmitglieder bei Eiseskälte, um ihr Überleben zu sichern: Sie machen Feuerholz, versorgen die Nutztiere, enteisen den Brunnen, bestellen den Acker. Doch dann klopft William Whitcombe an die Tür und stellt ihnen die bisher größte Errungenschaft der Menschheitsgeschichte vor: die Petroleumlampe. May fühlt sich vom nicht-erlöschenden und wärmenden Schein der verheißungsvollen Lichtquelle magisch angezogen
und begibt sich mit Tochter Anne auf eine episodenhafte Reise.
Von Cornwall im Jahr 1889 geht es über Teheran 1908 ins Hampstead der 1970er Jahre und nach Kirkuk im Jahr 2020, um 2051 wieder in Cornwall zu enden, wo sich schließlich zeigt, dass sich dieses unendliche Versprechen durch die Endlichkeit des Rohstoffs nicht einlösen lässt.
Ella Hickson zählt zu den renommiertesten jungen Autor*innen Großbritanniens und feierte zuletzt mit »The Writer« internationale Erfolge. Ihr 2016 erschienenes »Öl der Erde«, das in den vergangenen Jahren sogar noch an Bedeutsamkeit zugelegt hat, stellt nicht nur die Frage nach dem Raubbau am kostbaren Rohstoff, sondern beleuchtet auch variationsreich die gesellschaftspolitischen Folgen und zivilisatorischen Entwicklungen, die mit seiner Entdeckung und Nutzung einhergehen.

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Auf beengtem Raum und in ärmlichen Verhältnissen lebt May mit ihrem Mann Joss bei seiner Familie. Während Joss’ Mutter mit eiserner Hand die Großfamilie zusammenhält, schuften die anderen Familienmitglieder bei Eiseskälte, um ihr Überleben zu sichern: Sie machen Feuerholz, versorgen die Nutztiere, enteisen den Brunnen, bestellen den Acker. Doch dann klopft William Whitcombe an die Tür und stellt ihnen die bisher größte Errungenschaft der Menschheitsgeschichte vor: die Petroleumlampe. May fühlt sich vom nicht-erlöschenden und wärmenden Schein der verheißungsvollen Lichtquelle magisch angezogen
und begibt sich mit Tochter Anne auf eine episodenhafte Reise.
Von Cornwall im Jahr 1889 geht es über Teheran 1908 ins Hampstead der 1970er Jahre und nach Kirkuk im Jahr 2020, um 2051 wieder in Cornwall zu enden, wo sich schließlich zeigt, dass sich dieses unendliche Versprechen durch die Endlichkeit des Rohstoffs nicht einlösen lässt.
Ella Hickson zählt zu den renommiertesten jungen Autor*innen Großbritanniens und feierte zuletzt mit »The Writer« internationale Erfolge. Ihr 2016 erschienenes »Öl der Erde«, das in den vergangenen Jahren sogar noch an Bedeutsamkeit zugelegt hat, stellt nicht nur die Frage nach dem Raubbau am kostbaren Rohstoff, sondern beleuchtet auch variationsreich die gesellschaftspolitischen Folgen und zivilisatorischen Entwicklungen, die mit seiner Entdeckung und Nutzung einhergehen.