DantzaZ

DantzaZ
am 02.02.2023
Mit Freude am Leben, der Lust an Bewegung aber auch dem Bewusstsein für die eigene spanische und französischen Identität – so verbreitet die Tanzcompagnie DantzaZ ihre baskische Mentalität. Die Formation sieht sich als Vermittler zwischen verschiedenen... weiterlesen
Tickets ab 19,00 €

Termine

Orte Datum
Villingen-Schwenningen
Theater am Ring
Do. 02.02.2023 20:00 Uhr Tickets ab 19,00 €

Event-Info

Mit Freude am Leben, der Lust an Bewegung aber auch dem Bewusstsein für die eigene spanische und französischen Identität – so verbreitet die Tanzcompagnie DantzaZ ihre baskische Mentalität. Die Formation sieht sich als Vermittler zwischen verschiedenen kulturellen Strömungen und als Stimme Europas. Die 2007 gegründete Compagnie unter der Künstlerischen Leitung von Adriana Pous versteht sich als kreatives Produktionszentrum. Mit der Förderung und Entwicklung internationaler Tanzprojekte leistet sie Pionierarbeit im Bereich der Bewegungskünste.

"FOMO" wurde von Gil Harush choreographiert und basiert auf dem Akronym F.O.M.O. (fear of missing out), einer psychologischen Pathologie, die beschrieben wird als "eine durchdringende Befürchtung, dass andere lohnende Erfahrungen machen könnten, von denen man selbst ausgeschlossen ist". Diese Art von sozialer Angst ist gekennzeichnet durch den "Wunsch, ständig mit dem verbunden zu sein, was andere tun". Gil Harush ist ein Choreograph, Psychotherapeut und Trainer, der den MovementKlub in San Sébastian mitbegründet hat, einen kreativen Raum für Bewegung und Therapie.

Eine Schöpfung des 1986 in Frankreich geborenen Tänzers und Choreographen Martin Harriague offenbart die körperliche und symbolische Gewalt von Mauern. Auch über 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, wird die Welt noch immer durch deren Errichtung eingegrenzt, die Freiheit der Bewegung unterbrochen und Menschen dadurch erniedrigt. "Walls" zeigt all das, aber auch das Spiel, den Humor und das Hochgefühl, das sich auch von Metern aus Beton nicht zurückhalten lässt, der Drang nach Freiheit, der vor der Verzweiflung bewahrt.

Die aus Russland stammende Choreographin Sade Mamedova erlangte durch einen Internationalen Wettbewerb in Hannover die Chance, eine Choreographie für DantzaZ zu schaffen. Mit den Tänzerinnen und Tänzern von DantzaZ entwickelte sie ein Tanzstück über Migration und Identität, inspiriert von Kandinskys abstrakter Kunst. So entstand die facettenreiche und dynamische choreographische Arbeit "Thirty", für die der Komponist Mateo Lugo exklusiv die Originalmusik komponiert hat.

»Was die zwölf Tänzerinnen und Tänzer [...] auf die Bühne zauberten, war nicht einfach nur modern, es war besonders.«
Wolfenbütteler Zeitung

Neoklassischer und zeitgenössischer Tanz
FOMO
Choreographie: Gil Harush
Musik: u. a. Henry Purcell, Alexander Balanescu, Elvis Presley & Vera Matson

Thirty
Choreographie: Sade Mamedova
Musik: Mateo Lugo

Walls
Choreographie: Martin Harriague
Musik: Johann Sebastian Bach, Giuseppe Verdi, Yemen Blues
Künstlerische Leitung: Adriana Pous

DantzaZ, Spanien

Werkeinführung in englischer Sprache mit Adriana Pous um 19:30 Uhr im Kleinen Saal

Event-Info

Mit Freude am Leben, der Lust an Bewegung aber auch dem Bewusstsein für die eigene spanische und französischen Identität – so verbreitet die Tanzcompagnie DantzaZ ihre baskische Mentalität. Die Formation sieht sich als Vermittler zwischen verschiedenen kulturellen Strömungen und als Stimme Europas. Die 2007 gegründete Compagnie unter der Künstlerischen Leitung von Adriana Pous versteht sich als kreatives Produktionszentrum. Mit der Förderung und Entwicklung internationaler Tanzprojekte leistet sie Pionierarbeit im Bereich der Bewegungskünste.

"FOMO" wurde von Gil Harush choreographiert und basiert auf dem Akronym F.O.M.O. (fear of missing out), einer psychologischen Pathologie, die beschrieben wird als "eine durchdringende Befürchtung, dass andere lohnende Erfahrungen machen könnten, von denen man selbst ausgeschlossen ist". Diese Art von sozialer Angst ist gekennzeichnet durch den "Wunsch, ständig mit dem verbunden zu sein, was andere tun". Gil Harush ist ein Choreograph, Psychotherapeut und Trainer, der den MovementKlub in San Sébastian mitbegründet hat, einen kreativen Raum für Bewegung und Therapie.

Eine Schöpfung des 1986 in Frankreich geborenen Tänzers und Choreographen Martin Harriague offenbart die körperliche und symbolische Gewalt von Mauern. Auch über 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, wird die Welt noch immer durch deren Errichtung eingegrenzt, die Freiheit der Bewegung unterbrochen und Menschen dadurch erniedrigt. "Walls" zeigt all das, aber auch das Spiel, den Humor und das Hochgefühl, das sich auch von Metern aus Beton nicht zurückhalten lässt, der Drang nach Freiheit, der vor der Verzweiflung bewahrt.

Die aus Russland stammende Choreographin Sade Mamedova erlangte durch einen Internationalen Wettbewerb in Hannover die Chance, eine Choreographie für DantzaZ zu schaffen. Mit den Tänzerinnen und Tänzern von DantzaZ entwickelte sie ein Tanzstück über Migration und Identität, inspiriert von Kandinskys abstrakter Kunst. So entstand die facettenreiche und dynamische choreographische Arbeit "Thirty", für die der Komponist Mateo Lugo exklusiv die Originalmusik komponiert hat.

»Was die zwölf Tänzerinnen und Tänzer [...] auf die Bühne zauberten, war nicht einfach nur modern, es war besonders.«
Wolfenbütteler Zeitung

Neoklassischer und zeitgenössischer Tanz
FOMO
Choreographie: Gil Harush
Musik: u. a. Henry Purcell, Alexander Balanescu, Elvis Presley & Vera Matson

Thirty
Choreographie: Sade Mamedova
Musik: Mateo Lugo

Walls
Choreographie: Martin Harriague
Musik: Johann Sebastian Bach, Giuseppe Verdi, Yemen Blues
Künstlerische Leitung: Adriana Pous

DantzaZ, Spanien

Werkeinführung in englischer Sprache mit Adriana Pous um 19:30 Uhr im Kleinen Saal