Nils Heinrich - probt den Aufstand

am 26.10.2019
Nils Heinrich ist Mitte 40. Er kann über alles nur noch lachen. 1989 versprach man ihm Reisefreiheit. Doch dann wurde die Bahn privatisiert. Er hat Zahnfüllungen aus zwei Gesellschaftssystemen im Mund. Die erzeugen Strom. Diese zusätzliche Energie... weiterlesen
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Sa. 26.10.2019 20:00 Uhr Tickets ab 18,60 €

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Nils Heinrich ist Mitte 40. Er kann über alles nur noch lachen. 1989 versprach man ihm Reisefreiheit. Doch dann wurde die Bahn privatisiert. Er hat Zahnfüllungen aus zwei Gesellschaftssystemen im Mund. Die erzeugen Strom. Diese zusätzliche Energie kann er gut gebrauchen. Denn er ist verheiratet und hat neuerdings Kleinkinder. Er hat also ein Leben. Und keine Zeit für beknackte Debatten, die aus dem Internet in den Alltag rüber schwappen. Bei „Genderdebatte“ fragt er sich, ob das ein neues Wort für „Funkloch“ ist oder die englische Kurzfassung für: „Ich kriege keinen Klempner, wenn ich einen brauche“.

Die wirklich heißen Eisen unserer Zeit sind doch folgende: die jungen Leute wachsen heute ganz ohne CD-­Rohlinge auf. Kinder hören die gleiche Musik wie ihre Eltern. Und wenn die Enkel Helene Fischer hören, bleibt dem Opa nur die Flucht nach Wacken. Aber wen sieht er da auf der Bühne? Heino! Und wenn man aus Versehen mal die Nachrichten anmacht, hat man gleich ganz verloren. Gegen die Kirmes, die der Wahnsinn gerade feiert, helfen nur neue Witze, neue Ohrwürmer, neues Programm: AUFSTAND. Von und mit Nils Heinrich, dem Mann mit systemübergreifender Lebenserfahrung.


Nils Heinrich, der tiefenentspannte Satiriker unter den Kabarettisten, präsentiert sein neustes Programm – ein erfreulich erfrischender Rundumschlag gegen die Merkwürdigkeiten des Lebens.

Mit seinem flapsig intelligenten Humor erobert Nils Heinrich die Bühne und das Publikum. Er ist der nette Junge von nebenan, der immer freundlich grüßt, der sich aber als äußerst kreativ beim Ausdenken fieser Streiche erweist. Dazu singt und klampft Nils Heinrich mit schöner Beiläufigkeit seine klug ausgedachten, musikalischen Beiträge: rhythmisch rufend und rappend ist er auch hier der charmante Rebell gegen die neudeutschdoofe Betroffenheitsbefindlichkeit.


„Scheinbar harmlos aus dem Nichts entwickelt er in Seelenruhe Szenarien, die vordergründig spaßig sind. Doch dann trifft einen die Pointe. Klug, böse, knallhart.“ Berliner Morgenpost

“Immense Pointendichte. Bitterböse, zynisch und makaber.” Ruhrnachrichten