Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht

am 06.03.2021
Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg Inszenierung: Pia Richter Gastspiel des Landestheaters Schwaben 1939, am Vorabend des zweiten Weltkrieges, schreibt Bertolt Brecht im schwedischen Exil seine "Mutter Courage". Das Stück ist eine... weiterlesen
Tickets ab 22,40 €

Termine

Orte Datum
Unterhaching
KUBIZ
Sa. 06.03.2021 20:00 Uhr Tickets ab 22,40 €

Event-Info

Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg
Inszenierung: Pia Richter
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

1939, am Vorabend des zweiten Weltkrieges, schreibt Bertolt Brecht im schwedischen Exil seine "Mutter Courage". Das Stück ist eine Warnung: An Regierungen, die mit dem Hitlerregime Geschäfte machen, an die "kleinen Leute" auf der Straße, die nach Machtzuwachs gieren. Die Warnung ist zeitlos. Wirklich friedlich sind auch unsere "Friedenszeiten" nicht und der Zusammenhang zwischen Krieg und Gewinnstreben überdeutlich.
Der Krieg ernährt Mutter Courage und ihre Kinder, er ist ihr Geschäft und ihr Verhängnis. Als Marketenderin zieht sie mit dem Planwagen quer durch Europa den Truppen des Dreißigjährigen Kriegs hinterher. Sie macht Geschäfte auf Kosten der Menschlichkeit. Aber gegen die Gesetze des Marktes und der Gewalt kommt sie nicht an. Alle Versuche, ihre Kinder vom Räderwerk des Krieges fernzuhalten, scheitern: Eilif wird hingerichtet, weil er in Friedenszeiten das gleiche macht wie als Soldat: Morden, plündern, schänden. Schweizerkaas stirbt, weil seine Mutter zu lange um sein Leben feilscht. Die stumme Kattrin opfert sich, um unschuldige Dorfbewohner vor einem Angriff zu warnen.
Bertolt Brechts berühmte Parabel zeigt eine Gesellschaft, die sich den tödlichen Gesetzen des Marktes bedingungslos unterwirft.


Grafik © Sarah Eigenseher

Event-Info

Eine Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg
Inszenierung: Pia Richter
Gastspiel des Landestheaters Schwaben

1939, am Vorabend des zweiten Weltkrieges, schreibt Bertolt Brecht im schwedischen Exil seine "Mutter Courage". Das Stück ist eine Warnung: An Regierungen, die mit dem Hitlerregime Geschäfte machen, an die "kleinen Leute" auf der Straße, die nach Machtzuwachs gieren. Die Warnung ist zeitlos. Wirklich friedlich sind auch unsere "Friedenszeiten" nicht und der Zusammenhang zwischen Krieg und Gewinnstreben überdeutlich.
Der Krieg ernährt Mutter Courage und ihre Kinder, er ist ihr Geschäft und ihr Verhängnis. Als Marketenderin zieht sie mit dem Planwagen quer durch Europa den Truppen des Dreißigjährigen Kriegs hinterher. Sie macht Geschäfte auf Kosten der Menschlichkeit. Aber gegen die Gesetze des Marktes und der Gewalt kommt sie nicht an. Alle Versuche, ihre Kinder vom Räderwerk des Krieges fernzuhalten, scheitern: Eilif wird hingerichtet, weil er in Friedenszeiten das gleiche macht wie als Soldat: Morden, plündern, schänden. Schweizerkaas stirbt, weil seine Mutter zu lange um sein Leben feilscht. Die stumme Kattrin opfert sich, um unschuldige Dorfbewohner vor einem Angriff zu warnen.
Bertolt Brechts berühmte Parabel zeigt eine Gesellschaft, die sich den tödlichen Gesetzen des Marktes bedingungslos unterwirft.


Grafik © Sarah Eigenseher