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TAMIKREST

Infos zu: TAMIKREST

Tamikrest bedeutet so viel wie „Knotenpunkt“ oder „Bündnis“ in der Sprache der Kel Tamashek, einem traditionellen Nomaden-Volk aus der Sahara, das auch die Tuareg genannt wird. Es ist ein passender Name für eine Band, die so erfolgreich die Werte ihrer zeitlosen Kultur mit den Klängen und Visionen, die sie bei ihren Reisen auf den Konzertbühnen und iPods dieser Welt kennengelernt hat, verbindet. Spuren von Dub, Blues, Psychedelia, Funk und sogar Art-Rock fließen in Tamikrests moderne Interpretation der traditionellen Tuareg-Musik.
Seit die Band 2006 mit ihrem Debütalbum „Adagh“ die internationale Bühne betrat, leidet ihr Heimatland unter zunehmend gravierenden Problemen. Die Musiker stammen ursprünglich aus Kidal im Nordosten Malis, leben nun aber aufgrund von Krieg, Verfolgung und politischem Kollaps im Exil in Algerien. Während sich Tamikrest ihre musikalischen Träume verwirklichen konnten, wurden ihre Familien und Freunde aufgrund brutaler Sharia-Gesetze zu Flüchtlingen.
Auf ihrem letzten Studioalbum „Chatma“ (Glitterbeat, 2013) hat die Band diese Erfahrungen eindrucksvoll verarbeitet. Auf Tamashek heißt „Chatma“ so viel wie „Schwester“ und so findet sich auf dem Album Musik zwischen Desert Blues und großer Poesie über Leid und Verlust, Melancholie und Hoffnung, gewidmet den Tuareg-Frauen, die in der Krise Malis das moralische Rückgrat der Familien bilden. Chatma landete auf Platz 1 der europäischem World Music Charts und war weltweit in unzähligen Jahresbestenlisten renommierter Musikmagazine wie Mojo, The Independent, fRoots, The Quietus und Uncut vertreten. Gemeinsam mit Bassekou Kouyaté und Sidi Touré spielten Tamikrest zudem als Sahara Soul Project ausverkaufte Konzerte in London, Paris und Glasgow und lenkten unter einem beachtlichen Medienecho den Fokus des Westens auf die durch die Sharia bedrohte kulturelle und musikalische Tradition ihrer Heimat Mali. 2014 wurde Tamikrest als Beste Gruppe bei den Songlines Music Awards ausgezeichnet und mit dem Live-Album „Taksera“ unterstrichen sie 2014 ihren Ruf als exzellente Live-Band. Tamikrest begeisterten die Besucher auf zahlreichen Festivals wie Flow Helsinki, Roskilde, Fusion, InMusic, Colours of Ostrava, Oya, Le Guess Who?, North Sea Jazz und Latitude sowie auf Clubtourneen durch Deutschland, Europa und die USA.
Im März 2017 kehren Tamikrest nun mit ihrem fünften Studioalbum „Kidal“ zurück aus der Wüste. Aufgenommen wurde in Bamako (Mali) zusammen mit dem Produzenten Mark Mulholland von Tony Allens Afro-Haitian Experimental Orchestra. Der Mix stammt von David Odlum, der bereits mit einem Grammy für seine Zusammenarbeit mit Tinariwen ausgezeichnet wurde. Tamikrest sind in absoluter Bestform und werden ihrem Ruf als eine der innovativsten Bands Westafrikas mehr als gerecht.
Album: ‘Kidal’ (17. März 2017, Glitterbeat)


„Ihr Konzert beginnt mit einem tiefen Raunen und der gezupften E-Gitarre Ag Mossas. Kurz darauf setzen die Handtrommeln ein, Rhythmusgitarre und E-Bass fließen dazu, im Publikum wippen die ersten Köpfe und Beine mit. […] Das Publikum geht bei jedem Song mehr mit, wird immer tiefer in den Sound hineingezogen und fordert am Ende noch Zugabe.“
– Der Spiegel

„Alles dreht sich um dreimal konkurrierende, mal einander anfeuernde Gitarren und einen grummelnden Bass, im Hintergrund sind Freudentriller und ein paar verstreute Trommeln zu hören. Über allem aber liegt ein klagender Gesang, wie er so nur in der Wüste entstehen konnte.“
– Die Zeit

“Eine faszinierende Symbiose aus afrikanischer und westlicher Musik, für die Tamikrest am Ende gebührend gefeiert werden.”
– Süddeutsche Zeitung

„Das ist wunderbar getragene, selbstbewusste und erhabene Musik, die von Album zu Album von gleichbleibender hochwertiger Qualität ist.“
– Der Standard (A)

„Der vielfältige Sound hat sich soweit vom herkömmlichen Desert Blues abgeseilt wie kein einziges Tuaregalbum zuvor. Treibender Rock wechselt mit sehr knopfleresker Gitarrentextur ab, dann geht es komplett in den psychedelischen Hörfilm a la Pink Floyd, ein wenig indisches Lagerfeuer-Hippieflair lodert mit rein.“
– Jazzthing

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