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Schmerzliche Heimat

Infos zu: Schmerzliche Heimat

Nach dem Buch von: Semiya Simsek und Peter Schwarz
Dokumentartheater

Der Blumengroßhändler Enver Simsek war das erste Opfer der Terrorzelle NSU. Am 9. September 2000 wurde er in der Nähe von Nürnberg in seinem Mercedes Transporter erschossen. Von den Behörden wurde eine rechtsextremistische Tat nie in Betracht gezogen. Stattdessen wurde die Familie mit Verdächtigungen, Beschuldigungen und unzähligen Verhören konfrontiert; Enver Simsek habe Rauschgifthandel getrieben, es sei ein Mafiamord gewesen, der Täter käme aus dem familiären Umfeld. Erst elf Jahre später kam die Wahrheit ans Licht. Semiya Simsek, die damals 14 Jahre alt war, hat mit Peter Schwarz zusammen das Buch »Schmerzliche Heimat« verfasst. Die Wut der Autorin trifft nicht nur die Behörden, für deren Hilflosigkeit sie teilweise Verständnis hat; sie trifft auch die Journalisten, die jahrelang,
ungeprüft noch die absurdesten Legenden verbreitet haben. In der Bühnenfassung von Christian Scholze kommt einer der größten politischen Skandale der Gegenwart auf die Bühne.

Regie: Carsten Ramm

Veranstaltungen

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