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Rolando Villazón - In Begleitung der  Südwestdeutschen Philharmonie

Infos zu: Rolando Villazón - In Begleitung der Südwestdeutschen Philharmonie

Durch seine einzigartig fesselnden Auftritte in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen der Welt hat sich Rolando Villazón als einer der meist gefeierten und beliebtesten Interpreten überhaupt und als einer der führenden Tenöre der Gegenwart etabliert. Bejubelt als „der charmanteste der heutigen Divos“ (The Times) und als „großer Sänger und kurzweiliger Entertainer, er kann albern und sehr ernsthaft sein, lustig und tief“ (Crescendo) ist Rolando Villazón einer der vielseitigsten heute tätigen Künstler: neben seiner Bühnenkarriere ist er auch als Regisseur, Schriftsteller und TV-Persönlichkeit bekannt. Seine singulär schöne Stimme und atemberaubende Bühnenpräsenz veranlassen Kritiker zu loben er sei „vielleicht besser als je zuvor … Der Klang von Villazóns Stimme [ist] phänomenal… es gibt wenige Tenöre von ähnlicher Stimmkraft, die ein Piano so gestalten können“ (Süddeutsche Zeitung) und festzustellen, dass „seine Kunst ist so erstaunlich [ist] wie eh und je, er verbindet Klang, Geste und Sinn in einer kompromisslosen Suche nach Wahrhaftigkeit“ (The Guardian).
Rolando Villazón wurde in der internationalen Musikszene rasch bekannt, nachdem er 1999 mehrere Preise bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewann (u.a. den Zarzuela-Preis und den Zuschauerpreis). Noch im gleichen Jahr folgten sein europäisches Debüt als Des Grieux in Mas-senets Manon in Genua sowie Alfredo in La Traviata Opéra de Paris und als Macduff (Macbeth) an der Staatsoper Berlin.
Mit einer Serie sensationeller Debüts an den bedeutendsten europäischen Häusern etablierte sich der Tenor schnell als einer der gefragtesten Künstler seiner Generation, so sang er Rodolfo in La Bohème an der Bayerischen Staatsoper in München und Gounods Roméo an der Wiener Staats-oper. In Wien hat er seither Werther, Nemorino (L’elisir d’amore), Des Grieux, die Titelrolle in Les Contes d’Hoffmann, Herzog (Rigoletto), Alfredo, Don Ottavio (Don Giovanni) und Lenski (Eugen Onegin) interpretiert. In München war er mit der Titelrolle in Gounods Faust, als Roméo, Alfredo sowie in der Titelpartie von Les Contes d’Hoffmann zu hören.
2005 gab Rolando Villazón sein triumphales Debüt bei den Salzburger Festspielen, als er Alfredo in einer Neuproduktion von La Traviata neben Anna Netrebko und Thomas Hampson interpretierte. Deutsche Grammophon veröffentlichte sowohl CD als auch DVD dieser denkwürdigen Produktion im Jahr 2005. 2008 kehrte er für Roméo et Juliette nach Salzburg zurück, gab 2012 sein umjubel-tes Mozart-Debüt als Alessandro in Il re pastore, sang 2013 die Titelpartie von Mozarts Lucio Silla und 2014 Mozart-Matineen unter der Leitung von Ivor Bolton.
Seit seinem Debüt tritt Rolando Villazón häufig an der Staatsoper Berlin auf und arbeitet dort regel-mäßig mit Daniel Barenboim zusammen. Höhepunkte der Zusammenarbeit bislang waren u.a. Neu-produktionen von Carmen, La Traviata, Manon und Eugen Onegin. Ebenso gestaltete er Nemori-no und Don Ottavio. Als Hoffmann gab er auch sein triumphales Debüt an der Londoner Royal Ope-ra, Covent Garden, wo er seitdem auch als Lenski, Herzog und in den Titelpartien von Don Carlo und Werther zu hören war. Am Opernhaus Zürich sang Rolando Villazón Il re pastore und L‘elisir d’amore. Sein Debüt an der Mailänder Scala gab er 2010 als Nemorino und war 2014 dort in der Partie des Ferrando (Così fan tutte) unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören. 2011 gab er sein Rollendebüt als Don Ottavio am Festspielhaus Baden-Baden, gefolgt von seinen Rollendebüts als Ferrando und als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in den Jahren 2012 und 2014.
An der Metropolitan Opera New York war Rolando Villazón als Alfredo, Herzog, Rodolfo, Edgardo und in einer ausverkauften Metropolitan Opera Pension Fund Gala im April 2007 zu hören. 2013, feierte er eine vielgepriesene Rückkehr in der Rolle als Lenski in Eugen Onegin.
Der Tenor tritt in allen bedeutenden Konzertsälen auf und arbeitet dort mit den wichtigsten Dirigenten und Orchestern zusammen. Anlässlich des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi gab Rolando Villazón 2013 eine ausverkaufte 15-Städte Tournee mit Arien und Liedern Verdis. Die Konzerte wurden von fast 25.000 Menschen in ganz Europa besucht. 2014 führte ihn eine Tournee mit Mo-zarts Konzertarien mit dem Basel Kammerorchester nach Berlin, London, Paris, Dortmund Prag und Wien. 2007 gab er sein Deutschlanddebüt als Liedsänger und interpretierte Schumanns Dichterliebe begleitet von Daniel Barenboim, ein Erfolg der im Folgejahr, ebenfalls an der Staatsoper Berlin, wiederholt wurde. 2014 gab das Duo einen Liederabend an der Mailänder Scala. Gemeinsam mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin gestaltete der Tenor 2013 die Europa-Premiere von Elliot Carters A Sunbeam’s Architecture. Seine Open Air-Konzerte mit Plácido Domingo und Anna Netrebko auf der Berliner Waldbühne am Vorabend des Fussball-WM Finales 2006 sowie Schloss Schönbrunn in Wien vor dem Finale der Fussball-EM 2008 wurden jeweils live im Fernsehen über-tragen und von Millionen Zuschauern weltweit gesehen.
Rolando Villazóns ausgedehnte Diskographie umfassen sowohl Solo-Alben als auch Operngesamt-aufnahmen bei EMI/Virgin Classics. 2007 wurde Rolando Villazón Exklusivkünstler für Deutsche Grammophon. Er veröffentlichte eine Duett-CD mit Anna Netrebko sowie CDs und DVDs von La Traviata. Letztere Aufnahme wurde 2006 für einen Grammy nominiert und sowohl La Traviata als auch “Duets” erhielten jeweils einen ECHO Klassik. 2008 wurde seine hochgelobte erste Solo-CD “Cielo e mar” von Deutsche Grammophon veröffentlicht, 2009 folgte eine Aufnahme mit Händel-Arien. Alle seine Aufnahmen wurden zu Bestsellern und erhielten Gold- und Platin-Auszeichnungen. “Duets” erreichte die Spitzenposition der Billboard Klassikcharts in den USA und hält den Rekord für das beste Debüt einer klassischen CD in Europa, mit Spitzenpositionen in den Popcharts mehrerer europäischer Länder. 2010 veröffentlichte Deutsche Grammophon „México!“, 2012 erschienen gleich drei Einspielungen: eine Gesamteinspielung von Massenets Werther, eine Aufnahme mit Arien Giuseppe Verdis, sowie eine Gesamtaufnahme von Don Giovanni, in der Rolando Villazón Don Ottavio in einem All-Star Cast interpretiert. Diese Gesamtaufnahme bildet den ersten Teil eines mehrteiligen Mozart Zyklus, initiiert von Rolando Villazón und Yannick Nézet-Seguin, dem im Juli 2013 Così fan tutte folgte. 2014 erschien eine Aufnahme von Mozarts Konzertarien für Tenor.
2011 debütierte Rolando Villazón mit einer viel beachteten Inszenierung von Werther an der Opéra de Lyon als Regisseur. 2012 inszenierte er Donizettis L’elisir d’amore am Festspielhaus Baden-Baden (erschienen auf DVD). In der gleichen, von der Kritik als „doppelter Triumph“ beschriebenen Aufführung, sang er ebenfalls die Partie des Nemorino.
Rolando Villazón wurde in unzähligen internationalen Zeitungen und Zeitschriften porträtiert und war zu Gast in TV-Shows wie Wetten, dass..? und Musical Showstar. Dokumentarfilme über ihn wurden in Frankreich, Deutschland und Österreich ausgestrahlt. 2010 und 2011 war er Mentor und Juror in der englischen TV-Sendung „Popstar to Opera Star“. Er moderiert regelmäßig Fernsehprogramme, u.a. für die BBC und das ZDF, für das er u.a. die ECHO Klassik-Gala und eine Reihe kultureller Programme moderiert, hat seine eigene Sendereihe „Stars von morgen“ auf Arte und nimmt als Mentor und Juror an der KiKa-Serie „Dein Song“ teil. 2008/09 war Rolando Villazón in seinem ersten Kinofilm zu sehen, einer Verfilmung von Puccinis La Bohème. Regie führte der Oscar-nominierte Regisseur Robert Dornhelm. Deutsche Grammophon veröffentlichte im Frühjahr 2008 eine Gesamtaufnahme der Oper, die auch als Soundtrack zum Film dient. 2013 erschien der erste Roman „Malabares“ von Rolando Villazón in Spanien. Französische und deutsche Übersetzungen des Romans wurden 2014 veröffentlicht.
Rolando Villazón begann die Saison 14/15 mit einem Konzert beim Musikfest Bremen, gefolgt von einer Europatournee. Auf der Opernbühne verkörpert Rolando Villazón die Titelpartie in Les Contes d’Hoffmann an der Bayerischen Staatsoper, Don Carlo an der Deutschen Oper Berlin sowie Macduff (Macbeth) unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin. Außerdem singt der Tenor die Titelpartie in Mozarts Lucio Silla an der Mailänder Scala und Don Ottavio am Royal Opera House Covent Garden. In der laufenden Spielzeit führt Rolando Villazón bei drei Neu-produktionen auch Regie. Zunächst gibt er seine Regiedebüts an der Wiener Volksoper mit Doni-zettis Viva la mamma und an der Deutschen Oper mit Puccinis La Rondine, bevor er an das Fest-spielhaus Baden-Baden zurückkehrt, um dort die Regie für die Neuproduktion von La Traviata zu übernehmen. Zum Abschluss der Spielzeit setzt Rolando Villazón seinen gemeinsamen Mozart-Zyklus mit Yannick Nézet-Séguin in Baden-Baden, mit Mozarts Le nozze di Figaro fort.
Geboren in Mexico City begann er seine musikalischen Studien am nationalen Konservatorium sei-nes Heimatlandes bevor er Mitglied der Nachwuchsprogramme an den Opernhäusern in Pittsburgh und San Francisco Opera wurde. Rolando Villazón wurde mit vielen bedeutenden Preisen ausge-zeichnet und erhielt den Titel eines Chévalier de l’Ordre des Arts et des Lettres, eine der höchsten Auszeichnung im Bereich der Kunst und Literatur in Frankreich, seinem permanenten Wohnsitz. Ro-lando Villazón ist Botschafter der RED NOSES Clowndoctors International und Mitglied des Collège de Pataphysique de Paris.
Auf Schloss Salem wird Rolando Villazón beim Konzert „Sommernachtsmusik“ Stücke aus Opern, Zarzuelas und etwas leichtere Muse singen.

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