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Tickets im Vorverkauf für: Philharmonisches Schlosskonzert - Nr. 14

Infos zu: Philharmonisches Schlosskonzert - Nr. 14

„Über Mozart kann ich nicht schreiben; ihn kann ich nur anbeten!“ Richard Strauss, 1941


Richard Strauss (1864-1949): Serenade op. 7
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Serenade Nr. 12 c-Moll KV 388
Paul Wranitzy (1756-1808): La Chasse für Klavier und Bläserensemble
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte
Richard Strauss: Suite op. 4
Richard Strauss: Walzerfolge aus Der Rosenkavalier

Um 1780 wurde Wien von einer neuen musikalischen Mode überrollt: der Harmoniemusik. Bis dahin dienten Bläserensembles vor allem der robusten Umrahmung von Freiluftveranstaltungen, aber plötzlich wuchs das höfische Interesse bis hin zum Kaiser selbst an dieser Besetzung und führte zu einem regelrechten Ansturm. Fortan ertönten in den Schlössern Österreichs und Deutschlands die beliebtesten Opern und Sinfonien in Übertragungen für Bläser und in kürzester Zeit entstand ein riesiges Repertoire an Bearbeitungen. Auch Wolfgang Amadeus Mozart wurde von der neuen Mode ergriffen: „bis Sonntag acht tag muß meine opera auf die harmonie gesetzt seyn – sonst kommt mir einer bevor – und hat anstatt meiner den Profit davon“, schreibt er 1782 seinem Vater und setzt sich daran, auch mit zahlreichen Originalwerken wie der Serenade KV 388, die neue Gattung zu bereichern.
Ihr gleichzeitig sinfonischer wie unterhaltender Charakter hat viele große Komponisten fortan inspiriert, bis Richard Strauss der Harmoniemusik zu einem letzten Höhepunkt verhalf, indem er sie in Verehrung Mozarts und als stilisierte Erinnerung an vergangene Zeiten in seinen Serenaden wieder aufgriff.
Das Ensemble des Abends – die „Thüringen Harmonie“ – besteht aus Musikern des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera und pflegt seit 2000 die Tradition der Harmoniemusik mit einem Repertoire von Serenaden großer Komponisten und eigenen Bearbeitungen beliebter Orchesterwerke.
Diese Musik mit ihrem besonderen höfischen Glanz passt perfekt in den Festsaal des Altenburger Residenzschlosses, wird für diesen besonderen Anlass durch Soloklavier ergänzt und verspricht so ein außergewöhnliches Konzerterlebnis.

„Man nennt ihn allgemein das Wunderkind, den in Jünglingsgestalt neu erstandenen Mozart.“ 1824 Adam Liszt über seinen Sohn, 1824

Im Rahmen der Liszt Biennale 2017


Franz Liszt (1811-1886): Ouvertüre zu Don Sanche oder das Schloss der Liebe
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 (Jeunehomme)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Streichersinfonie Nr. 2 D-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu Idomeneo, Rè di Creta
Franz Liszt: Malédiction für Klavier und Streicher
Franz Liszt: Drei Jugendetüden
Johann Strauss I. (Vater) (1804-1849): Furioso-Galopp nach Liszts Motiven op. 114

Sie galten alle drei als musikalische Wunderkinder. Zugleich waren sie das, was wir heute moderne Europäer nennen: Sie liebten und pflegten ihre kulturellen Wurzeln, lebten und konzertierten aber genauso selbstverständlich in den kulturellen Zentren Europas, nahmen vielfältige Einflüsse auf und strebten zeitlebens nach ihrer Vervollkommnung.
Mozart begann bereits im Alter von sechs Jahren zu komponieren und unternahm erste Konzertreisen, begleitet von seinem gestrengen Vater Leopold. Neben seinem Talent als Klavier- und Violinvirtuose beindruckte er die Zeitgenossen an den Fürstenhäusern Europas mit seinen Kompositionen. Sein Klavierkonzert Nr. 9 ist eines seiner frühen Meisterwerke, das mit seiner Gefühlstiefe und melodischen Schönheit verführt.
Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer kulturbeflissenen Bankiersfamilie. Bereits im Alter von elf Jahren begann er fleißig zu komponieren. Die sonntäglichen Matineen im elterlichen Haus, die er leitete, boten die passende Gelegenheit, diese Werke öffentlich zu präsentieren. Zu diesem Anlass schuf er 1821 seine zweite Streichersinfonie, die mit einer erstaunlichen Souveränität überzeugt.
Franz Liszt schließlich zog als Elfjähriger der Ausbildung wegen über Wien nach Paris, wo er seine Jugend verbrachte. Mit 14 Jahren komponierte er seine erste Oper Don Sanche und mit 22 sein erstes Klavierkonzert Malédiction.
Rolf-Dieter Arens, Initiator der Liszt Biennale und ehemaliger Rektor der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, ist unbestritten ein großer Liszt Experte. Die junge Russin Dina Ivanova gewann jüngst den 2. Preis beim 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth.

Veranstaltungen

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