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Musikalischer Sommer: Schalom Haverim

Musikalischer Sommer: Schalom Haverim

Infos zu: Musikalischer Sommer: Schalom Haverim

Fünf Musiker aus der Ukraine, Russland, Rumänien und Deutschland haben sich vor sechs Jahren zusammengefunden, vereinen verschiedene Konfessionen und Nationen genauso wie diverse Musikstile. Unter der Leitung von Naum Nusbaum spielt eine wunderbare Natalia Reznikowa die Geige, bläst Andrej Sitnov jubelnd die Klarinette, dass jeder an Giora Feidman denkt. Agiert Julian Mardare mit größtmöglicher Lässigkeit am Bass und schlägt Regina Pingel zu allem die Percussion.
Erklingen werden Klezmermusik, jüdische Liturgiegesänge und klassische Werke jüdischer Komponisten.
Ausgerechnet diese fröhliche, immer eindeutig erkennbare Klezmermusik hat den Holocaust überlebt. Ja, ist heute internationaler als je zuvor. Aus dem hebräischen Worten „kli“ und „zemer“, was übersetzt etwa „Gefäß des Liedes“ heißt, aus diesen alten Hochzeitsweisen, Tanzliedern der Juden aus dem Osteuropäischen, ist ein global angereichertes Repertoire geworden. Und der für das Revival in den 1960er Jahren verantwortliche Giora Feidman fegt sowieso in seinen Konzerten alle Grenzen zwischen Musikstilen, Kulturen und Religionen hinweg.
Was in diesem Konzert drei Christen und zwei Juden spielen, besitzt Authentizität und Einfühlung und kann wieder als Beispiel dafür dienen, wie sehr Musik alle trennenden Mauern einzureißen in der Lage ist. Das musikalische Können des Quintetts steht genauso außer Frage wie dessen ungezügelte Lust am Musizieren. Die Kraft dieser Noten ist nicht zu erklären, dass sie jedoch wirkt, bleibt unbestritten.
Jede Volksmusik sei schön, sagte Dmitri Schostakowitsch. „Aber von der jüdischen muss ich sagen, sie ist einzigartig.“

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