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Lenz

Lenz

Infos zu: Lenz

Ein Mann irrt einsam durch die Wälder. Bei einer Pfarrersfamilie kann er unterkommen, hofft, bei Gott seinen Frieden zu finden. Doch seine verwirrte Gemütslage, die Konfrontation mit dem Tod und der gesellschaftliche Druck, dem ihm vorbestimmten Weg zu folgen, werfen ihn immer wieder aus der Bahn. Die ihn umgebende Natur überwältigt ihn, seine Bewusstseinsstörungen und Angstzustände lassen ihn vor sich und der Welt fliehen.
Aufgrund seiner politischen Einstellung selbst auf der Flucht, beschäftigt sich Georg Büchner mit Jakob M. R. Lenz, der 1792 – nach Jahren der Verelendung – tot auf einer Straße aufgefunden wurde und als einer der bedeutendsten Vertreter des Sturm und Drang gilt: „Ich habe mir hier allerhand interessante Notizen über einen Freund Goethes, einen unglücklichen Poeten Namens Lenz verschafft, der sich gleichzeitig mit Goethe hier aufhielt und halb verrückt wurde.“
„Lenz“ zählt zu den wichtigsten Erzählungen der deutschen Literatur. Der Regisseur und Schauspieler Nils Torpus, ehemaliger Leiter des Theater Marie, und die Schauspielerin Mona Petri gehen Büchners Text auf den Grund. In ihrer Bühnenfassung steht die Sprache im Zentrum. Sie erzählen die Entgrenzung der Hauptfigur Lenz als permanenten und pulsierenden Extremzustand, in dem sich die Oberfläche in bodenlose Tiefe verliert.

Regie: Nils Torpus
Spiel: Mona Petri
Lichtdesign: Roger Stieger

Eine Produktion von Torpus/Petri und Bernetta Theaterproduktionen.
In Koproduktion mit Theater Winkelwiese und Theater Tuchlaube Aarau. Entstanden im Rahmen des Büchner Zyklus in Zusammenarbeit mit der Schaubühne Lindenfels Leipzig und dem Theaterkollektiv Dinoponera/Howl Factory Strasbourg
Gefördert durch: Fachstelle Kultur Kanton Zürich

Veranstaltungen

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