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Kunst

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Komödie von YASMINA REZA (Prix Molière)
Regie und Raum: Fred Berndt
mit Leonard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schafmeister
Euro-Studio Landgraf, Titisee-Neustadt

Mit allen Theaterwassern gewaschen ist die gefeierte, 1959 in Paris geborene Gegenwartsautorin Yasmina Reza. Immer wieder faszinierend ist ihr intuitives Gespür für Timing, durch das ihre Beziehungssaltos wie „Der Gott des Gemetzels“ oder „Drei Mal Leben“ zu Publikumsrennern wurden. Begonnen hatte der globale Reza-Hype mit „Kunst“. Seitdem gehören die geistreichen Gesellschaftskomödien der französischen Autorin ohne Zweifel weltweit zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. In bisher weit über 1000 Inszenierungen amüsierte sich das Publikum rund um den Globus über die virtuosen, so federleichten wie hintergründigen Dialoge, mit denen sie in „Kunst“ das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt.

Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa einem Meter sechzig auf einen Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst ist, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist. Die Wirkung dieses einfallsreichen und geistsprühenden Stücks lässt sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben.

„Reza schreibt für ihre Schauspieler wie ein Komponist für seine Virtuosen. Ein Wunder des Theaters. Man verlässt es begeistert“, schrieb „Le Figaro“ 1994 zur Uraufführung in Paris. Das Stück wurde kurz darauf mit dem Prix Molière und 1998 mit dem Tony Award ausgezeichnet. Mittlerweile ist es in 40 Sprachen übersetzt.

Leonard Lansink wurde einem breiten Publikum durch seine Fernsehrolle des Privatdetektivs Georg Wilsberg aus Münster bekannt. Seit 1997 spielt er den kauzigen Ermittler in den ZDF-Krimis, die auf Motiven aus den Büchern von Jürgen Kehrer basieren. Heinrich Schafmeister spielte in Kino-Rennern wie „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“ oder „Comedian Harmonists“. In den frühen „Wilsberg“-Krimis tauchte er immer wieder als Stadtplanungs-Beamter Manni Höch auf. Der Luxemburger Luc Feit lebt in Berlin und geht seit 2000 regelmäßig mit dem Eurostudio Landgraf auf Tournee. Die Theaterbesucher der Stadthalle Singen kennen ihn aus Produktionen wie „Das Leben der anderen“ von Albert Ostermaier oder „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran.

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