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Kleine Eheverbrechen - von Eric-Emmanuel Schmitt

Infos zu: Kleine Eheverbrechen - von Eric-Emmanuel Schmitt

Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat auch mit diesem Zweipersonenstück wieder einen Theatercoups gelandet, ein faszinierendes und funkelndes Vexierspiel: Zwei Personen liefern sich einen erbitterten Schlagabtausch. Mit überraschenden Wendungen kippen die Situationen ständig um und münden in neue Konstellationen, die das Vorangegangene auf den Kopf stellen. Nichts ist so, wie es scheint, und bis zum Schluss bleiben die Zuschauer wie auch die handelnden Personen selbst im Ungewissen, was geschehen ist und was geschehen wird.

Ein Mann und eine Frau betreten eine Wohnung. Sie redet ihn mit dem vertrauten „Du“ an, er geht auf Distanz. Sie behauptet, mit ihm verheiratet zu sein, er kann das nicht glauben. Sie führt ihn zu Möbeln und Bildern, ihm ist alles fremd. Sie erzählt vom gemeinsamen Leben, bei ihm weckt das keine Erinnerungen. Was ist geschehen? Ein Unfall? Ein Verbrechen? Werden wir Zeugen eines Psychothrillers?
Die Spannung zwischen der Frau und dem Mann ist spürbar. Sie wächst und wird immer atemberaubender. Was gibt es zu entdecken zwischen Fremdheit und Nähe, Liebe und Gewohnheit, Gleichgültigkeit und Verständnis, Eifersucht und Gefühlskälte, zwischen Verzweiflung und Hoffnung?
Was trennt die beiden? Oder verbindet sie doch etwas?

Eric-Emmanuel Schmitt ist ein Spezialist für Geschichten, die ein Geheimnis in sich tragen. Er versteht es exzellent, die seelischen Befindlichkeiten seiner Figuren spannend zu schildern und Handlungen mit Ernst und Komik gleichermaßen zu würzen.
Nachdem Gundula Köster in Der eingebildete Kranke und beim Ringelnatz-Abend die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert hat, spielt sie nun an der Seite von Jens-Uwe Bogadtke, dessen Beliebtheit beim Publikum so alt ist wie das Theater im Palais.

Für die Inszenierung zeichnet Herbert Olschok verantwortlich, der sich nicht nur an unserem Haus bewiesen, sondern auch im In- und Ausland erfolgreich gearbeitet hat. Kleine Eheverbrechen – endlich im Repertoire des Theaters im Palais!

Premiere am 02.10.2014
Regie: Herbert Olschok
Ausstattung: Sabine Pommerening
Mit: Gundula Köster und Jens-Uwe Bogadtke

Dauer der Vorstellung ca. 2 Stunden inklusive einer Pause

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