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Homo Faber

Infos zu: Homo Faber

Schwerpunktthema Abitur. Nach dem Roman von Max Frisch.



Mit Reinhard Froboess, Kathrin Kestler, Sebastian Schäfer. Regie: Christof Küster, Theater Lindenhof.

Der großstadtkulturverwöhnte Rezensent des ,,Hamburger Abendblatts" konnte es offenbar kaum fassen: ,,Drei ziemlich tolle Schauspieler zeigen eine ziemlich tolle Inszenierung", schrieb er über die ,,Homo Faber"-Fassung des Theaters Lindenhof.
,,Und sie arbeiten in Melchingen! Unglaublich!" Allerdings ist es unglaublich, was diese kleine, feine Bühne im 960-Seelen-Dorf Melchingen auf der Schwäbischen Alb an exzellenter Theaterarbeit macht. Räumliche und finanzielle Einschränkungen gleicht man dort mit maximaler Kreativität wieder aus - auf, hinter wie neben der Bühne. ,,Homo Faber" ist dafür ein blendendes Beispiel.

Man bemüht sich nicht, aufwändige Spielszenen zu finden. Stattdessen konzentriert sich Regisseur Christoph Küster auf das Innenleben des Walter Faber, der nur glaubt, was man mit Maßeinheit und Gleichung, mit Extrapolation und Rechenschieber ,,sachlich" erfassen kann. Ahnung und Intuition gelten ihm nichts. So geschieht es, das er mit einer jungen Frau schläft, ahnend, dass es die Tochter seiner früheren Geliebten ist und vielleicht sogar die seine. Doch mittels einer ,,Empfängnisberechnung", die inkonsequenter Weise mehr vom Wunsch als von der Wirklichkeit diktiert ist, belügt er sich. Er wird mitschuldig am Tod des Mädchens, weil er etwas verschweigt, das er als Unwesentlich ansieht. Erschütterungen, die Risse in sein Weltbild treiben, zumal er Hanna wiedersieht, die einstige Liebe - zu spät für ein neues Leben?

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