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Des Teufels General

Des Teufels General

Infos zu: Des Teufels General

Neben dem „Hauptmann von Köpenick“ ist „Des Teufels General“ Carl Zuckmayers bekanntestes Schauspiel. 1946 uraufgeführt, zählte es nach dem Zweiten Weltkrieg zu den meistgespielten Stücken auf Deutschlands Bühnen. Es handelt – dargestellt am Beispiel des Luftwaffengenerals Harras – von der Frage nach Schuld und Verantwortung, nach aktivem Widerstand oder passivem Mitläufertum in Dritten Reich.
Harras, ein unpolitischer, aber begeisterter Flieger, ist zwar kein Nazi, lässt sich aber von ihnen einspannen. Erst ein Sabotageakt an seinen Flugzeugen bringt ihn in Schwierigkeiten und zwingt ihn zur Klärung seiner Haltung zur Partei, also seines Pakts mit dem Teufel, dessen General er ist.
Zuckmayers Drama um politische Ignoranz, moralische Skrupellosigkeit und Zivilcourage ist auch heute noch aktuell; das ethische Dilemma, ob der Zweck die Mittel heiligt, immer ein jeweils konkretes und damit ein zeitloses.
Die Inszenierung wurde 2015/16 mit dem Zweiten Inthega-Preis ausgezeichnet.

Mit Gerd Silberbauer, Daniel Pietzuch u.v.a.
Regie: Klaus Kusenberg

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