Warenkorb:

Apollon Musagète Quartett

Apollon Musagète Quartett

Infos zu: Apollon Musagète Quartett

Apollon Musagète Quartett

Auch ein Streichquartett kann singen! Die Musiker des Apollon Musagète Quartett eröffnen ihr drittes Konzert bei den Kasseler Musiktagen mit einem mehrstimmigen Gesang der polnischen Renaissance. Waclaw z Szamotuls Motette In te Domine speravi gehörte zu den ersten Kompositionen, die außerhalb des Landes veröffentlicht wurden, nämlich in Nürnberg. Eine Melodie des Renaissance-Komponisten Carlo Gesualdo verwandelte Roxana Panufnik in ihrem Streichquartett in eine Hommage an ihren Vater. Die in London geborene Komponistin Abstammung wurde in England vor allem durch ihre Vokalmusik bekannt. Ihr Vater Andrzej Panufnik prägte als Komponist und Dirigent das polnische Musikleben des 20. Jahrhunderts, emigrierte jedoch 1954 aus Protest gegen den Stalinismus nach England.

Mit dem Ziel einer neuen Herausforderung ging Antonín Dvorak 1892 in die USA. Im Bundesstaat Iowa entstand sein F-Dur-Streichquartett, das von den Natureindrücken des Komponisten geprägt ist. Ein Vogelruf, den er auf einem Spaziergang hörte, bildete die Motivik des dritten Satzes. Die rhythmische Figur zu Beginn des vierten Satzes scheint von der Indianermusik inspiriert zu sein, die auch Dvoraks neunte Symphonie beeinflusst haben soll. Trägt diese den Beinamen Aus der neuen Welt, ist das Streichquartett op. 96 heute als Amerikanisches bekannt.

Werke von WACLAW Z SZAMOTUL (um 1520-1560), ROXANNA PANUFNIK (*1968), ANDRZEJ PANUFNIK (1914-1991) und ANTONÍN DVORÁK (1841-1904)

Veranstaltungen

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, Vorverkaufs- und Bearbeitungsgebühren in Höhe von 1,10 EUR, zzgl. Versand- und Zahlungsgebühren. Angebot unverbindlich. Zwischenverkauf und Änderungen vorbehalten.