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Tickets im Vorverkauf für: 8. Philharmonisches Konzert

Infos zu: 8. Philharmonisches Konzert

„In diesen heil’gen Hallen kennt man die Rache nicht“ Sarastro in Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zu Die Zauberflöte
Albert Lortzing (1801-1851): Jubelkantate LoWV 49
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837): Trompetenkonzert E-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Die Altenburger Freimaurerloge „Archimedes zu den drei Reißbretern“ wurde 1742 gegründet und gehört damit zu den ältesten Logen Deutschlands. Sie war außerdem die erste deutschsprachige Loge. Das 1804 eingeweihte Logenhaus hat große Tradition als kulturelles Zentrum der Stadt. Da das Freimaurertum auch in der Musikgeschichte eine entscheidende Rolle gespielt hat, ist es uns eine Ehre, den dreitägigen Festakt zum 275. Jubiläum der Loge musikalisch eröffnen zu dürfen!
Als selbst begeisterter Freimaurer komponierte Albert Lortzing 1841 seine Jubelkantate „Hört, des Hammers Ruf ertönet“, die zum 100. Stiftungsfest der Loge „Minerva“ in Leipzig uraufgeführt wurde. Danach wurde das Werk von der Loge verschlossen und ging in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren. Erst 2013 wurde diese Vertonung von August Ludwig Mothes symbolträchtigem Text, die Lortzing als eines seiner besten Werke bezeichnete, wiederentdeckt.
Berühmt ist die Weimarer Loge „Amalia“, weil ihr Johann Wolfgang von Goethe angehörte. Aber auch Johann Nepomuk Hummel wurde dort 1820 initiiert, als er Hofkapellmeister in Weimar war. Sein Trompetenkonzert, in seiner virtuosen Brillanz eines der wichtigsten und bekanntesten dieser Gattung, komponierte er 1803, als gerade die Klappentrompete erfunden wurde, die dem Instrument ganz neue Spielmöglichkeiten eröffnete.
Eine besonders enge Bindung von Musik und Freimaurertum stellt das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart dar, der mit seiner Zauberflöte die Freimaureroper schlechthin schuf. Die Sinfonie Nr. 39 ist vor allem durch die Tonart Es-Dur mit der Zauberflöte verbunden. Schon romantisch scheinender, verhangener Klang, kammermusikalische Feinheit und sinfonische Größe sind hier spannungsreich ausbalanciert.

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