Minna von Barnhelm - Premiere

Minna von Barnhelm - Premiere
am 02.07.2022
MINNA VON BARNHELM Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing MIT Philipp Dürschmied, Arwid Klaws, Diana Wolf, Julia Sylvester, Patrice Bussy und Valea Völcker REGIE Tina Brüggemann DRAMATURGIE Gerhard Herfeldt AUSSTATTUNG Annette Wolf MUSIK... weiterlesen
Tickets ab 8,50 €

Termine

Orte Datum
Aalen
Schloss Wasseralfingen
Sa. 02.07.2022 20:00 Uhr Tickets ab 8,50 €

Event-Info

MINNA VON BARNHELM
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing

MIT Philipp Dürschmied, Arwid Klaws, Diana Wolf, Julia Sylvester, Patrice Bussy und Valea Völcker
REGIE Tina Brüggemann
DRAMATURGIE Gerhard Herfeldt
AUSSTATTUNG Annette Wolf
MUSIK N. N.

Zu milde, bestechlich, verweichlicht, am Ende gar betrügerisch soll Tellheim sein, aber Minna liebt ihn trotzdem. Sieht einen ganz anderen Mann vor sich. Großzügig, ehrenwert, sanftmütig, gerecht und … also, sie will ihn. Doch der Major macht es ihr nicht leicht, fühlt sich ihrer nicht (mehr) würdig und versetzt aus Geldnot sogar den Verlobungsring.

Aber anstatt dies als Zurückweisung zu werten, spornt es Minna erst an, Irrtümer, echte und vermeintliche Kränkungen aus dem Weg zu räumen, denn sie ist überzeugt: „Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruss“. Ein bisschen Hilfe braucht sie dafür allerdings schon.

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING (*1729 in Kamenz/Sachsen; †1781 in Braunschweig) war der wichtigste deutsche Dichter der Aufklärung. In zahlreichen Schriften zum Theater vertrat er die Anlehnung an die Grundsätze von Aristoteles, begründete die Shakespeare-Rezeption in Deutschland und arbeitete eng mit mehreren Theatertruppen zusammen (z.B. der von Friederike Caroline Neuber). 1767 ging er als Dramaturg ans neu gegründete Hamburger Nationaltheater, wo am 30. September „Minna von Barnhelm“ seine Uraufführung hatte. Das Stück wurde das bekannteste klassische deutsche Lustspiel. Seine Trauerspiele („Emilia Galotti“ u.a.) gelten als Prototypen des bürgerlichen Dramas, „Nathan der Weise“ wurde ein international nachgespieltes weltanschauliches Ideendrama und die theoretischen Schriften „Laokoon“ und „Hamburgische Dramaturgie“ setzten Maßstäbe für die Diskussion ästhetischer Grundsätze.

Event-Info

MINNA VON BARNHELM
Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing

MIT Philipp Dürschmied, Arwid Klaws, Diana Wolf, Julia Sylvester, Patrice Bussy und Valea Völcker
REGIE Tina Brüggemann
DRAMATURGIE Gerhard Herfeldt
AUSSTATTUNG Annette Wolf
MUSIK N. N.

Zu milde, bestechlich, verweichlicht, am Ende gar betrügerisch soll Tellheim sein, aber Minna liebt ihn trotzdem. Sieht einen ganz anderen Mann vor sich. Großzügig, ehrenwert, sanftmütig, gerecht und … also, sie will ihn. Doch der Major macht es ihr nicht leicht, fühlt sich ihrer nicht (mehr) würdig und versetzt aus Geldnot sogar den Verlobungsring.

Aber anstatt dies als Zurückweisung zu werten, spornt es Minna erst an, Irrtümer, echte und vermeintliche Kränkungen aus dem Weg zu räumen, denn sie ist überzeugt: „Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruss“. Ein bisschen Hilfe braucht sie dafür allerdings schon.

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING (*1729 in Kamenz/Sachsen; †1781 in Braunschweig) war der wichtigste deutsche Dichter der Aufklärung. In zahlreichen Schriften zum Theater vertrat er die Anlehnung an die Grundsätze von Aristoteles, begründete die Shakespeare-Rezeption in Deutschland und arbeitete eng mit mehreren Theatertruppen zusammen (z.B. der von Friederike Caroline Neuber). 1767 ging er als Dramaturg ans neu gegründete Hamburger Nationaltheater, wo am 30. September „Minna von Barnhelm“ seine Uraufführung hatte. Das Stück wurde das bekannteste klassische deutsche Lustspiel. Seine Trauerspiele („Emilia Galotti“ u.a.) gelten als Prototypen des bürgerlichen Dramas, „Nathan der Weise“ wurde ein international nachgespieltes weltanschauliches Ideendrama und die theoretischen Schriften „Laokoon“ und „Hamburgische Dramaturgie“ setzten Maßstäbe für die Diskussion ästhetischer Grundsätze.