Michael Kohlhaas

Michael Kohlhaas
04.02.2022 – 27.02.2022
Die Decke der Zivilisation ist dünn: In nur kurzer Zeit wird ein liebender Familienvater und aufrechter Bürger zum wütenden Mordbrenner, der das ganze Land mit Terror überzieht. Der Pferdehändler Michael Kohlhaas ist beim Überqueren der Landesgrenze... weiterlesen
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Februar 2022

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Event-Info

Die Decke der Zivilisation ist dünn: In nur kurzer Zeit wird ein liebender Familienvater und aufrechter Bürger zum wütenden Mordbrenner, der das ganze Land mit Terror überzieht. Der Pferdehändler Michael Kohlhaas ist beim Überqueren der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen einer willkürlichen Schikane durch regionale Machthaber ausgesetzt. Dagegen will er sich vor Gericht wehren. Doch Kungelei und machtpolitische Spiele in den oberen Kreisen führen dazu, dass man seine Klage höhnisch abweist. Als seine Frau beim Versuch, eine Bittschrift an den Kurfürsten zu übergeben, tödlich verletzt wird, gerät die Welt für Kohlhaas endgültig aus den Fugen. Er sieht seine elementaren Bürgerrechte missachtet, verliert alles Vertrauen in die Institutionen des Staates und will sich jetzt auf eigene Faust Recht verschaffen. Mit einer Bande aus Landsknechten zettelt er einen blutigen Guerillakrieg an. Im Volk regt sich Sympathie für den Fanatiker der Gerechtigkeit. Die Mächtigen spüren: Eine gefährliche Stimmung von Aufruhr breitet sich aus.
Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Das Geschehen spitzt sich mit enormer sprachlicher wie emotionaler Wucht zu. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die Möglichkeit einer Rebellion.

Event-Info

Die Decke der Zivilisation ist dünn: In nur kurzer Zeit wird ein liebender Familienvater und aufrechter Bürger zum wütenden Mordbrenner, der das ganze Land mit Terror überzieht. Der Pferdehändler Michael Kohlhaas ist beim Überqueren der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen einer willkürlichen Schikane durch regionale Machthaber ausgesetzt. Dagegen will er sich vor Gericht wehren. Doch Kungelei und machtpolitische Spiele in den oberen Kreisen führen dazu, dass man seine Klage höhnisch abweist. Als seine Frau beim Versuch, eine Bittschrift an den Kurfürsten zu übergeben, tödlich verletzt wird, gerät die Welt für Kohlhaas endgültig aus den Fugen. Er sieht seine elementaren Bürgerrechte missachtet, verliert alles Vertrauen in die Institutionen des Staates und will sich jetzt auf eigene Faust Recht verschaffen. Mit einer Bande aus Landsknechten zettelt er einen blutigen Guerillakrieg an. Im Volk regt sich Sympathie für den Fanatiker der Gerechtigkeit. Die Mächtigen spüren: Eine gefährliche Stimmung von Aufruhr breitet sich aus.
Kleists Text aus dem Jahr 1810 gilt als die „vielleicht stärkste Erzählung deutscher Sprache“ (Thomas Mann). Das Geschehen spitzt sich mit enormer sprachlicher wie emotionaler Wucht zu. Es geht um Rache, Gerechtigkeit, eskalierende Gewalt, unschuldige Opfer, das Versagen des Staates und die Möglichkeit einer Rebellion.