Medea

03.10.2021 – 26.11.2021
Antigone, Ödipus, Medea – der Grundakkord der abendländischen Theaterkultur. In seinen Dramen verkündet Euripides, der Dichter von MEDEA, keine Thesen, sondern stellt vielmehr Fragen – auch die nach der Rolle der Frau in einer patriachalen Welt.... weiterlesen
Tickets ab 15,50 €

Event-Info

Antigone, Ödipus, Medea – der Grundakkord der abendländischen Theaterkultur. In seinen Dramen verkündet Euripides, der Dichter von MEDEA, keine Thesen, sondern stellt vielmehr Fragen – auch die nach der Rolle der Frau in einer patriachalen Welt. Heute entfaltet sich das Stück zu einem Statement, zu einer Studie.
Medea, Enkelin des Sonnengottes Helios, hat für ihren Gemahl Jason ihre Familie, ihre Heimat, ihre Glaubenssätze verraten und verlassen. Durch sie wird Jason, ein einfacher Krieger, zum größten Helden unter den Argonauten. In der Fremde verlässt Jason sie und heiratet aus Kalkül die junge Königstochter von König Kreon. Medea, in ihrer Heimat die Priesterin des goldenen Vlies, steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz. Sie ist betrogen, verlassen, entehrt. Die bedingungslose Liebe existiert nicht mehr. Eine Spirale der Destruktivität setzt ein. Der Plan steht fest, der Wahnsinn beginnt: Bald wird sie das Blut ihrer Kinder an den Händen tragen. Sven Grunert versucht in seiner Inszenierung, die herkömmliche Vorstellung von Medea als rachsüchtiges Opfer in ein neues Licht zu setzen. Der Fall „Medea“ – packend, modern, aufreibend. Ein Muss für alle Theaterfans.

Regie: Sven Grunert

Dramaturgie: Sven Grunert, Ganna Madiar
Bühne: Helmut Stürmer
Kostüme: Irina Kollek
Regieassistenz: Maria Wimmer

Schauspiel: Katja Amberger, Knud Fehlauer, Rudi Knauss, Stefan Lehnen, Andreas Sigrist, Louisa Stroux

Event-Info

Antigone, Ödipus, Medea – der Grundakkord der abendländischen Theaterkultur. In seinen Dramen verkündet Euripides, der Dichter von MEDEA, keine Thesen, sondern stellt vielmehr Fragen – auch die nach der Rolle der Frau in einer patriachalen Welt. Heute entfaltet sich das Stück zu einem Statement, zu einer Studie.
Medea, Enkelin des Sonnengottes Helios, hat für ihren Gemahl Jason ihre Familie, ihre Heimat, ihre Glaubenssätze verraten und verlassen. Durch sie wird Jason, ein einfacher Krieger, zum größten Helden unter den Argonauten. In der Fremde verlässt Jason sie und heiratet aus Kalkül die junge Königstochter von König Kreon. Medea, in ihrer Heimat die Priesterin des goldenen Vlies, steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz. Sie ist betrogen, verlassen, entehrt. Die bedingungslose Liebe existiert nicht mehr. Eine Spirale der Destruktivität setzt ein. Der Plan steht fest, der Wahnsinn beginnt: Bald wird sie das Blut ihrer Kinder an den Händen tragen. Sven Grunert versucht in seiner Inszenierung, die herkömmliche Vorstellung von Medea als rachsüchtiges Opfer in ein neues Licht zu setzen. Der Fall „Medea“ – packend, modern, aufreibend. Ein Muss für alle Theaterfans.

Regie: Sven Grunert

Dramaturgie: Sven Grunert, Ganna Madiar
Bühne: Helmut Stürmer
Kostüme: Irina Kollek
Regieassistenz: Maria Wimmer

Schauspiel: Katja Amberger, Knud Fehlauer, Rudi Knauss, Stefan Lehnen, Andreas Sigrist, Louisa Stroux