"Maß für Maß"

am 28.07.2019
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.“ (Mt 7,1-5) Inhalt Die Komödie Maß für Maß... weiterlesen
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Dahn
Burgruine Altdahn
So. 28.07.2019 19:00 Uhr Tickets ab 10,60 €

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„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet
werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.“
(Mt 7,1-5)

Inhalt
Die Komödie Maß für Maß zählt zu den sogenannten „Problemstücken“ aus Shakespeare Werk. Verfasst vermutlich um 1603/04 ist es ein Stück der Extreme, da die einzelnen Charaktere die ganze Bandbreite zwischen Laster und Tugend abbilden.
Der Sittenverfall in der Stadt Wien veranlasst den regierenden Herzog Vincentio eine Reise vorzutäuschen und während seiner Abwesenheit den fanatischen Angelo als Stadthalter und Regenten einzusetzen. Dieser soll die allzu liberal angewandten Gesetze durchsetzen und gegen Unzucht und unsittlichen Lebenswandel vorgehen. Vincentio selbst bleibt als verkleideter Mönch unerkannt in der Stadt, um Angelo bei seiner Amtsführung zu beobachten.
Angelo, der den Verlockungen der Macht nicht widerstehen kann, möchte an dem jungen Adligen Claudio ein Exempel statuieren und verurteilt ihn zum Tode, weil er trotz Ehegelöbnis noch vor der Trauung seine Verlobte Juliet geschwängert hat. Hilfe erhofft sich Claudio von seiner Schwester Isabella, die als Novizin moralisch untadelig, bei Angelo um sein Leben bitten soll. Angelo bietet an, Claudio dann freizugeben, wenn Isabella sich ihm eine Nacht lang hingibt. Empört lehnt Isabella ab, das Gesetz soll seinen Lauf nehmen.
Da greift der als Mönch verkleidete Vincentio in das Geschehen ein und eröffnet Isabella seinen Plan: Isabella soll zum Schein auf Angelos Forderung eingehen, ihr Platz soll dann aber von Mariana, mit der Angelo einst verlobt war, eingenommen werden. Angelo erliegt der Täuschung und glaubt, dass Isabella sich ihm hingegeben hat.
Als Vincentio wieder als Herzog seinen Platz einnimmt, klärt sich alles auf. In einem Gerichtsverfahren gesteht Angelo sein Verbrechen, wird aber am Schluss wie Claudio von dem Herzog begnadigt.