Madama Butterfly - Oper von Giacomo Puccini

Madama Butterfly - Oper von Giacomo Puccini
29.11.2022 – 05.03.2023
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Für den amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist seine Stationierung in der japanischen Hafenstadt Nagasaki nur ein exotisches... weiterlesen
Tickets ab 10,20 €

Event-Info

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Für den amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist seine Stationierung in der japanischen Hafenstadt Nagasaki nur ein exotisches Abenteuer: Er verliebt sich in die junge, auch Butterfly genannte Geisha Cio-Cio-San, die er über den Heiratsvermittler Goro kennengelernt hat, und erwirbt sich die Nutzungsechte an einem prächtigen Haus oberhalb der Stadt. Eine Ehe, die jedoch jederzeit wieder aufgelöst werden kann, soll die Zeit in Japan abrunden, bevor Pinkerton wieder nach Amerika abreist, um eine „echte“, amerikanische Ehefrau zu finden. Cio-Cio-San nimmt das Liebes- und Eheversprechen jedoch sehr ernst. Für Pinkerton konvertiert sie sogar zum Christentum, wofür sie auf der Hochzeit von ihren Verwandten verflucht wird. Selbst nachdem Pinkerton sie verlassen hat, erwartet Cio-Cio-San, inzwischen mit ihrem gemeinsamen Sohn, noch seine Rückkehr und lehnt sogar die Anträge von Fürst Yamadori ab, obwohl eine neue Ehe sie davor bewahren würde, wieder als Geisha zu arbeiten. Nach drei Jahren ist es tatsächlich soweit: Pinkerton legt erneut in Nagasaki an, jedoch aus anderen Gründen, als Cio-Cio-San hoffte.

Giacomo Puccinis von ihm so bezeichnete „japanische Tragödie“ „Madama Butterfly“ wurde 1904 zunächst in der Mailänder Scala in einer zweiaktigen und kurz darauf in Brescia in der noch einmal von Puccini überarbeiteten dreiaktigen Fassung uraufgeführt. Wie bereits bei den Opern „La Bohème“ und „Tosca“ arbeitete Puccini dabei mit den Dichtern Giuseppe Giacosa und Luigi Illica zusammen. Zum für Puccini charakteristisch spätromantischen Orchesterklang wob der Komponist zum Teil bekannte asiatische und amerikanische Melodien, Motivik sowie Glocken und Kanonengeräusche in seine Komposition. Vor allem der berühmte Summchor und Cio-Cio-Sans herzzerreißende Arie „Un bel dì, vedremo“, in der sie am Glauben an die wahre Liebe Pinkertons festhält, haben dazu beigetragen, dass „Madama Butterfly“ eine der beliebtesten und meist aufgeführten Opernwerke überhaupt ist.

Weitere Events

Event-Info

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Für den amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist seine Stationierung in der japanischen Hafenstadt Nagasaki nur ein exotisches Abenteuer: Er verliebt sich in die junge, auch Butterfly genannte Geisha Cio-Cio-San, die er über den Heiratsvermittler Goro kennengelernt hat, und erwirbt sich die Nutzungsechte an einem prächtigen Haus oberhalb der Stadt. Eine Ehe, die jedoch jederzeit wieder aufgelöst werden kann, soll die Zeit in Japan abrunden, bevor Pinkerton wieder nach Amerika abreist, um eine „echte“, amerikanische Ehefrau zu finden. Cio-Cio-San nimmt das Liebes- und Eheversprechen jedoch sehr ernst. Für Pinkerton konvertiert sie sogar zum Christentum, wofür sie auf der Hochzeit von ihren Verwandten verflucht wird. Selbst nachdem Pinkerton sie verlassen hat, erwartet Cio-Cio-San, inzwischen mit ihrem gemeinsamen Sohn, noch seine Rückkehr und lehnt sogar die Anträge von Fürst Yamadori ab, obwohl eine neue Ehe sie davor bewahren würde, wieder als Geisha zu arbeiten. Nach drei Jahren ist es tatsächlich soweit: Pinkerton legt erneut in Nagasaki an, jedoch aus anderen Gründen, als Cio-Cio-San hoffte.

Giacomo Puccinis von ihm so bezeichnete „japanische Tragödie“ „Madama Butterfly“ wurde 1904 zunächst in der Mailänder Scala in einer zweiaktigen und kurz darauf in Brescia in der noch einmal von Puccini überarbeiteten dreiaktigen Fassung uraufgeführt. Wie bereits bei den Opern „La Bohème“ und „Tosca“ arbeitete Puccini dabei mit den Dichtern Giuseppe Giacosa und Luigi Illica zusammen. Zum für Puccini charakteristisch spätromantischen Orchesterklang wob der Komponist zum Teil bekannte asiatische und amerikanische Melodien, Motivik sowie Glocken und Kanonengeräusche in seine Komposition. Vor allem der berühmte Summchor und Cio-Cio-Sans herzzerreißende Arie „Un bel dì, vedremo“, in der sie am Glauben an die wahre Liebe Pinkertons festhält, haben dazu beigetragen, dass „Madama Butterfly“ eine der beliebtesten und meist aufgeführten Opernwerke überhaupt ist.