Leipziger Streichquartett

Leipziger Streichquartett
am 13.07.2022
Joseph Haydn: Streichquartett g-Moll, op. 74, Nr. 3 „Reiterquartett” Joachim Raff: Streichquartett D-Dur, op. 192, Nr. 7 „Die schöne Müllerin“ Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett e-Moll, op. 44 Leipziger Streichquartett Stefan... weiterlesen
Tickets ab 13,50 €

Termine

Orte Datum
Melsungen
Stadtkirche Melsungen
Mi. 13.07.2022 19:00 Uhr Tickets ab 13,50 €

Event-Info

Joseph Haydn: Streichquartett g-Moll, op. 74, Nr. 3 „Reiterquartett”
Joachim Raff: Streichquartett D-Dur, op. 192, Nr. 7 „Die schöne Müllerin“
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett e-Moll, op. 44

Leipziger Streichquartett
Stefan Arzberger – Violine, Tilman Büning – Violine, Ivo Bauer – Viola, Peter Bruns – Violoncello

Das Leipziger Streichquartett zählt zu den gesuchtesten und vielseitigsten Ensembles unserer Zeit. 1988 gegründet, waren drei seiner Mitglieder im weltbekannten Gewandhausorchester tätig, bis sie 1993 auf eigenen Wunsch ausschieden, um sich vollständig der Kammermusik zu widmen. Studien bei Gerhard Bosse in Leipzig, dem Amadeus-Quartett in London und Köln, bei Hatto Beyerle in Hannover und bei Walter Levin gingen dem voraus. Viele Preise und Auszeichnungen hat das Leipziger Streichquartett bisher erhalten: 1991 gewann es den renommierten internationalen ARD-Wettbewerb in München und den Brüder-Busch-Preis. 1992 wurde es mit dem Förderpreis des Siemens-Musikpreises ausgezeichnet, ausserdem erhielt es ein Stipendium des Amadeus Scholarship Fund und der Stiftung Kulturfonds.

Seit 1991 gestaltet das Quartett seine eigene Konzertreihe „Pro Quatuor” in Leipzig. Eine rege Konzerttätigkeit durch Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Japan, Israel, Afrika und Asien führte das Quartett bisher in über 40 Länder. Viele namhafte Festivals im In- und Ausland und eigene thematische Zyklen (z.B. zu Schubert, zu Bach, zu Stationen der Moderne u.a.) stehen regelmäßig auf den Konzertplänen des Ensembles. Die fast 100 vorliegenden CD-Einspielungen – die Palette reicht von Mozart bis Cage, von Haubenstock-Ramati bis Beethoven, darunter Gesamteinspielungen der Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart sowie der gesamten Zweiten Wiener Schule – werden von der Fachkritik hoch geschätzt. Ein Ausdruck dafür sind Auszeichnungen mit dem Diapason d´Or, dem Premios CD-Compact, dem Indie Award und fünf ECHO-Klassik-Preisen in den Jahren 1999, 2000, 2003, 2008 und 2012.

Musikalische Partner des Ensembles wie der Klarinettist Karl Leister, der Cellist Michael Sanderling, die Bratschistin Barbara Buntrock, die Pianisten Alfred Brendel, Menahem Pressler, Andreas Staier und Christian Zacharias, die Sopranistinnen Juliane Banse und Christiane Oelze, der Bariton Olaf Bär oder der „King of Klezmer” Giora Feidman bereichern neben vielen anderen das weite Repertoire, das fast 300 Werke von etwa 100 Komponisten umfasst. Dass dabei der stilistisch differenzierte Zugang zu jedem Komponisten eine außerordentliche Rolle spielt, erscheint den Künstlern selbstverständlich.

Im Leipziger Gewandhaus führte das Quartett in einem mehrjährigen Zyklus alle Streichquartette der Ersten und Zweiten Wiener Schule auf. 1996 oblag den Mitgliedern des Ensembles dort auch die deutsche Erstaufführung von Alfred Schnittkes „Zu dritt” für Streichtrio und Orchester. Uraufführungen von Beat Furrer, Jörg Widmann, Wolfgang Rihm, Steffen Schleiermacher, Christian Ofenbauer, Siegfried Thiele, Bernd Franke, Cristóbal Halffter u.a. erfolgten in letzter Zeit. Das Leipziger Streichquartett gehörte zu den Initiatoren des „Beethoven-Streichquartettzyklus als Zeichen europäischer Freundschaft”, der 1996 und 1997 mit fünf anderen Quartettvereinigungen über 15 Musikstädte in Europa zusammenführte. Aus Anlass seines zwanzigjährigen Bestehens konzertiert das LSQ von 2007–2009 in 15 Musikmetropolen weltweit mit dem über sechs Konzerte verteilten Zyklus aller Streichquartette von Ludwig van Beethoven. Seit 1992 spielt das Ensemble sein umfangreiches Repertoire exklusiv für die Firma Musikproduktion Dabringhaus und Grimm ein. Das LSQ ist seit 2009 auf Einladung von Claudio Abbado Mitglied im Lucerne Festival Orchestra und nahm jahrelang eine Gastprofessur an der Tokyo University of the Art (Geidai) wahr.

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Joseph Haydn: Streichquartett g-Moll, op. 74, Nr. 3 „Reiterquartett”
Joachim Raff: Streichquartett D-Dur, op. 192, Nr. 7 „Die schöne Müllerin“
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett e-Moll, op. 44

Leipziger Streichquartett
Stefan Arzberger – Violine, Tilman Büning – Violine, Ivo Bauer – Viola, Peter Bruns – Violoncello

Das Leipziger Streichquartett zählt zu den gesuchtesten und vielseitigsten Ensembles unserer Zeit. 1988 gegründet, waren drei seiner Mitglieder im weltbekannten Gewandhausorchester tätig, bis sie 1993 auf eigenen Wunsch ausschieden, um sich vollständig der Kammermusik zu widmen. Studien bei Gerhard Bosse in Leipzig, dem Amadeus-Quartett in London und Köln, bei Hatto Beyerle in Hannover und bei Walter Levin gingen dem voraus. Viele Preise und Auszeichnungen hat das Leipziger Streichquartett bisher erhalten: 1991 gewann es den renommierten internationalen ARD-Wettbewerb in München und den Brüder-Busch-Preis. 1992 wurde es mit dem Förderpreis des Siemens-Musikpreises ausgezeichnet, ausserdem erhielt es ein Stipendium des Amadeus Scholarship Fund und der Stiftung Kulturfonds.

Seit 1991 gestaltet das Quartett seine eigene Konzertreihe „Pro Quatuor” in Leipzig. Eine rege Konzerttätigkeit durch Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Japan, Israel, Afrika und Asien führte das Quartett bisher in über 40 Länder. Viele namhafte Festivals im In- und Ausland und eigene thematische Zyklen (z.B. zu Schubert, zu Bach, zu Stationen der Moderne u.a.) stehen regelmäßig auf den Konzertplänen des Ensembles. Die fast 100 vorliegenden CD-Einspielungen – die Palette reicht von Mozart bis Cage, von Haubenstock-Ramati bis Beethoven, darunter Gesamteinspielungen der Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart sowie der gesamten Zweiten Wiener Schule – werden von der Fachkritik hoch geschätzt. Ein Ausdruck dafür sind Auszeichnungen mit dem Diapason d´Or, dem Premios CD-Compact, dem Indie Award und fünf ECHO-Klassik-Preisen in den Jahren 1999, 2000, 2003, 2008 und 2012.

Musikalische Partner des Ensembles wie der Klarinettist Karl Leister, der Cellist Michael Sanderling, die Bratschistin Barbara Buntrock, die Pianisten Alfred Brendel, Menahem Pressler, Andreas Staier und Christian Zacharias, die Sopranistinnen Juliane Banse und Christiane Oelze, der Bariton Olaf Bär oder der „King of Klezmer” Giora Feidman bereichern neben vielen anderen das weite Repertoire, das fast 300 Werke von etwa 100 Komponisten umfasst. Dass dabei der stilistisch differenzierte Zugang zu jedem Komponisten eine außerordentliche Rolle spielt, erscheint den Künstlern selbstverständlich.

Im Leipziger Gewandhaus führte das Quartett in einem mehrjährigen Zyklus alle Streichquartette der Ersten und Zweiten Wiener Schule auf. 1996 oblag den Mitgliedern des Ensembles dort auch die deutsche Erstaufführung von Alfred Schnittkes „Zu dritt” für Streichtrio und Orchester. Uraufführungen von Beat Furrer, Jörg Widmann, Wolfgang Rihm, Steffen Schleiermacher, Christian Ofenbauer, Siegfried Thiele, Bernd Franke, Cristóbal Halffter u.a. erfolgten in letzter Zeit. Das Leipziger Streichquartett gehörte zu den Initiatoren des „Beethoven-Streichquartettzyklus als Zeichen europäischer Freundschaft”, der 1996 und 1997 mit fünf anderen Quartettvereinigungen über 15 Musikstädte in Europa zusammenführte. Aus Anlass seines zwanzigjährigen Bestehens konzertiert das LSQ von 2007–2009 in 15 Musikmetropolen weltweit mit dem über sechs Konzerte verteilten Zyklus aller Streichquartette von Ludwig van Beethoven. Seit 1992 spielt das Ensemble sein umfangreiches Repertoire exklusiv für die Firma Musikproduktion Dabringhaus und Grimm ein. Das LSQ ist seit 2009 auf Einladung von Claudio Abbado Mitglied im Lucerne Festival Orchestra und nahm jahrelang eine Gastprofessur an der Tokyo University of the Art (Geidai) wahr.