Lakecia Benjamin

am 02.11.2021
Auch eine schöne Geschichte: Als sich die Saxophonistin Lakecia Benjamin mit 14 um die Aufnahme an der kunstorientierten La Guardia High School bewarb, beherrschte sie zwar ihr Instrument, hatte allerdings keinen Schimmer vom Jazz, weil sie... weiterlesen
Tickets ab 25,50 €

Termine

Orte Datum
Mannheim
Alte Feuerwache
Di. 02.11.2021 20:00 Uhr Tickets ab 25,50 €

Event-Info

Auch eine schöne Geschichte: Als sich die Saxophonistin Lakecia Benjamin mit 14 um die Aufnahme an der kunstorientierten La Guardia High School bewarb, beherrschte sie zwar ihr Instrument, hatte allerdings keinen Schimmer vom Jazz, weil sie bis dato ausschließlich lateinamerikanische Musik gespielt hatte. Man versorgte sie daraufhin erst einmal mit Einschlägigem von Ellington über Mingus bis Coltrane. Benjamin lernte schnell, schaffte es ins Jazz-Programm der New Yorker New School University und spielte mit Reggie Workman, Rashied Ali oder James »Blood« Ulmer. Ihre Talente als Instrumentalistin und als Arrangeurin von Bläsersätzen sprachen sich schnell herum. Stevie Wonder, Macy Gray, Santigold oder Robert Glasper klopften an. Ihre beiden ersten Alben unter eigenem Namen – „Retox“ (2012) und „Rise Up“ (2018) – boten einen tanzbaren Mix aus Funk, Soul und HipHop, angereichert mit etwas Jazz und Vokalist:innen wie Amp Fiddler oder China Moses. Umso überraschender dann ihr aktuelles Album „Pursuance: The Coltranes“. Ein großer Wurf! Eine paritätische Verbeugung vor dem spirituellen Jazz von John und Alice Coltrane, ehrgeizig konzipiert und mit einem prominent besetzten Allstar-Ensemble von Gary Bartz über Regina Carter bis hin zu Dee Dee Bridgewater hinreissend souverän und stimmig realisiert. By the way: Charenee Wade, die Sängerin des heutigen Abends, hat ihrerseits mit „Offering“ eine vorzügliche Verbeugung vor der Musik von Gil-Scott Heron und Brian Jackson veröffentlicht. Auch hier schließen sich Kreise.

Event-Info

Auch eine schöne Geschichte: Als sich die Saxophonistin Lakecia Benjamin mit 14 um die Aufnahme an der kunstorientierten La Guardia High School bewarb, beherrschte sie zwar ihr Instrument, hatte allerdings keinen Schimmer vom Jazz, weil sie bis dato ausschließlich lateinamerikanische Musik gespielt hatte. Man versorgte sie daraufhin erst einmal mit Einschlägigem von Ellington über Mingus bis Coltrane. Benjamin lernte schnell, schaffte es ins Jazz-Programm der New Yorker New School University und spielte mit Reggie Workman, Rashied Ali oder James »Blood« Ulmer. Ihre Talente als Instrumentalistin und als Arrangeurin von Bläsersätzen sprachen sich schnell herum. Stevie Wonder, Macy Gray, Santigold oder Robert Glasper klopften an. Ihre beiden ersten Alben unter eigenem Namen – „Retox“ (2012) und „Rise Up“ (2018) – boten einen tanzbaren Mix aus Funk, Soul und HipHop, angereichert mit etwas Jazz und Vokalist:innen wie Amp Fiddler oder China Moses. Umso überraschender dann ihr aktuelles Album „Pursuance: The Coltranes“. Ein großer Wurf! Eine paritätische Verbeugung vor dem spirituellen Jazz von John und Alice Coltrane, ehrgeizig konzipiert und mit einem prominent besetzten Allstar-Ensemble von Gary Bartz über Regina Carter bis hin zu Dee Dee Bridgewater hinreissend souverän und stimmig realisiert. By the way: Charenee Wade, die Sängerin des heutigen Abends, hat ihrerseits mit „Offering“ eine vorzügliche Verbeugung vor der Musik von Gil-Scott Heron und Brian Jackson veröffentlicht. Auch hier schließen sich Kreise.