Neue Welten

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18.06.2023 – 02.07.2023
ANTONÍN DVO?ÁK (1841–1904) Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« ANTONIO ESTÉVEZ (1916–1988) Cantata Criolla (Florentino, el quel canto con el Diablo) MDR-Sinfonieorchester MDR-Rundfunkchor Andres Agudelo Tenor Gustavo... weiterlesen
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Event-Info

ANTONÍN DVO?ÁK (1841–1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

ANTONIO ESTÉVEZ (1916–1988)
Cantata Criolla (Florentino, el quel canto con el Diablo)

MDR-Sinfonieorchester
MDR-Rundfunkchor
Andres Agudelo Tenor
Gustavo Castillo Bariton
Dennis Russell Davies Dirigent

Amerikanische Musik? Nach der New Yorker Premiere von Dvo?áks Sinfonie »Aus der Neuen Welt« im Jahr 1893 glaubte man, sie gehört zu haben: eine »Lehre für die amerikanischen Komponisten« (New York Times).
Dvo?ák war eigens in die USA engagiert worden, um eine nationale Schule zu begründen – weshalb er in seiner dort entstandenen Neunten mit Mitteln komponierte, die als typisch amerikanisch empfunden wurden und sich mit
der Musik der indigenen Kulturen auseinandersetzten. Letzteres tat auch Antonio Estévez, der in den 1950erund 1960er-Jahren als Pionier einer national geprägten, neuen venezolanischen Musik Weltruhm erlangte.
Bestes Beispiel hierfür ist seine Cantata Criolla über den faustischen Mythos eines Paktes zwischen dem Teufel und einem Sänger. Elemente der populären Traditionen Lateinamerikas treffen hier auf Einflüsse der französischen Impressionisten.

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ANTONÍN DVO?ÁK (1841–1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

ANTONIO ESTÉVEZ (1916–1988)
Cantata Criolla (Florentino, el quel canto con el Diablo)

MDR-Sinfonieorchester
MDR-Rundfunkchor
Andres Agudelo Tenor
Gustavo Castillo Bariton
Dennis Russell Davies Dirigent

Amerikanische Musik? Nach der New Yorker Premiere von Dvo?áks Sinfonie »Aus der Neuen Welt« im Jahr 1893 glaubte man, sie gehört zu haben: eine »Lehre für die amerikanischen Komponisten« (New York Times).
Dvo?ák war eigens in die USA engagiert worden, um eine nationale Schule zu begründen – weshalb er in seiner dort entstandenen Neunten mit Mitteln komponierte, die als typisch amerikanisch empfunden wurden und sich mit
der Musik der indigenen Kulturen auseinandersetzten. Letzteres tat auch Antonio Estévez, der in den 1950erund 1960er-Jahren als Pionier einer national geprägten, neuen venezolanischen Musik Weltruhm erlangte.
Bestes Beispiel hierfür ist seine Cantata Criolla über den faustischen Mythos eines Paktes zwischen dem Teufel und einem Sänger. Elemente der populären Traditionen Lateinamerikas treffen hier auf Einflüsse der französischen Impressionisten.