Kinder der Sonne

Kinder der Sonne
06.12.2022 – 14.01.2023
Ensembleprojekt des 3. Jahrgangs Schauspiel in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bühnen- und Kostümbild der Universität der Künste Berlin KINDER DER SONNE von Maxim Gorki (Deutsch von Ulrike Zemme) „Ihr seid doch alle blind! Macht... weiterlesen
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Event-Info

Ensembleprojekt des 3. Jahrgangs Schauspiel in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bühnen- und Kostümbild der Universität der Künste Berlin

KINDER DER SONNE
von Maxim Gorki (Deutsch von Ulrike Zemme)

„Ihr seid doch alle blind! Macht endlich die Augen auf! Ihr seid betrunken
von euren schönen Gedanken und Worten und ignoriert alles andere.“

Die Temperaturen steigen und steigen. Wer es sich leisten kann, bleibt in gekühlten Räumen. Nur wer draußen arbeiten muss, geht noch hinaus.
Eine Gruppe jüngerer Intellektueller und Künstler lebt abgeschirmt von Hitze und Dürre in ihrer Blase, doch das Auftreten einer Epidemie droht auch in ihren Kreis einzudringen. Ihr kleiner Zirkel, ihre Sorgen und Liebesnöte, ihr Versuch einer Weltflucht in den Traum von einem neuen, idealisierten Menschengeschlecht wird zunehmend durch wütende Arbeiter, geldgierige Hausbesitzer und die eigenen Ängste gestört. Es scheint nicht länger möglich, die Augen vor der herandrängenden Realität zu verschließen.
Sehnsucht nach einem besseren Leben prallt auf die harte Realität.

Als eine solch aktuell erscheinende Erzählung liest die Regisseurin Laura Linnenbaum zusammen mit dem 3. Jahrgang Schauspiel der UdK Berlin Maxim Gorkis Stück KINDER DER SONNE aus dem Jahr 1905. Während bei Gorki die heraufziehende Revolution das Leben der intellektuellen Mittelschicht aufstörte, so sind die Gründe für gesellschaftliche Unruhen und ausbrechende Krankheiten heute andere – erschütternd und lebensbedrohlich wirken sie immer noch und lassen den Klassiker heute umso aktueller erscheinen.

Regie: Laura Linnenbaum
Bühnenbild: Geoffrey LaRue und Ins Meyer (Studiengang Bühnenbild)
Kostüme: Charlotte Schwärmer (Studiengang Kostümbild)
Musik: Jan Preißler
Dramaturgie: Marion Hirte

Es spielen: Lena Brückner, Constantin von der Decken, Eva Gerngroß, Tim Otto Göbel, Sofia Iordanskaya, Paul Kutzner, Alois Mai, Alina Sokhna M’Baye, Lasse Boje Haye Weber

Event-Info

Ensembleprojekt des 3. Jahrgangs Schauspiel in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bühnen- und Kostümbild der Universität der Künste Berlin

KINDER DER SONNE
von Maxim Gorki (Deutsch von Ulrike Zemme)

„Ihr seid doch alle blind! Macht endlich die Augen auf! Ihr seid betrunken
von euren schönen Gedanken und Worten und ignoriert alles andere.“

Die Temperaturen steigen und steigen. Wer es sich leisten kann, bleibt in gekühlten Räumen. Nur wer draußen arbeiten muss, geht noch hinaus.
Eine Gruppe jüngerer Intellektueller und Künstler lebt abgeschirmt von Hitze und Dürre in ihrer Blase, doch das Auftreten einer Epidemie droht auch in ihren Kreis einzudringen. Ihr kleiner Zirkel, ihre Sorgen und Liebesnöte, ihr Versuch einer Weltflucht in den Traum von einem neuen, idealisierten Menschengeschlecht wird zunehmend durch wütende Arbeiter, geldgierige Hausbesitzer und die eigenen Ängste gestört. Es scheint nicht länger möglich, die Augen vor der herandrängenden Realität zu verschließen.
Sehnsucht nach einem besseren Leben prallt auf die harte Realität.

Als eine solch aktuell erscheinende Erzählung liest die Regisseurin Laura Linnenbaum zusammen mit dem 3. Jahrgang Schauspiel der UdK Berlin Maxim Gorkis Stück KINDER DER SONNE aus dem Jahr 1905. Während bei Gorki die heraufziehende Revolution das Leben der intellektuellen Mittelschicht aufstörte, so sind die Gründe für gesellschaftliche Unruhen und ausbrechende Krankheiten heute andere – erschütternd und lebensbedrohlich wirken sie immer noch und lassen den Klassiker heute umso aktueller erscheinen.

Regie: Laura Linnenbaum
Bühnenbild: Geoffrey LaRue und Ins Meyer (Studiengang Bühnenbild)
Kostüme: Charlotte Schwärmer (Studiengang Kostümbild)
Musik: Jan Preißler
Dramaturgie: Marion Hirte

Es spielen: Lena Brückner, Constantin von der Decken, Eva Gerngroß, Tim Otto Göbel, Sofia Iordanskaya, Paul Kutzner, Alois Mai, Alina Sokhna M’Baye, Lasse Boje Haye Weber