Kasimir und Karoline

Kasimir und Karoline
04.12.2022 – 02.04.2023
oder es geht besser, besser, immer besser... nach Ödön von Horváth Karoline möchte mit ihrem Verlobten Kasimir einen schönen Tag auf dem Oktoberfest verbringen. Kasimir ist allerdings schlechter Laune, denn es herrscht Wirtschaftskrise... weiterlesen
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Event-Info

oder es geht besser, besser, immer besser...

nach Ödön von Horváth

Karoline möchte mit ihrem Verlobten Kasimir einen schönen Tag auf dem Oktoberfest verbringen. Kasimir ist allerdings schlechter Laune, denn es herrscht Wirtschaftskrise und er wurde entlassen. Er ist der festen Überzeugung: „Ein jeder intelligente Mensch ist ein Pessimist.“ Karoline hat keine Lust, sich von ihm die Laune verderben zu lassen. Sie geraten in Streit und erkunden das Oktoberfest jeder für sich. Dabei trifft sie erst auf den jungen Zuschneider Schürzinger und anschließend auf dessen Chef. Sie geht auf die Avancen beider Männer ein, da sie sich davon einen gesellschaftlichen Aufstieg erhofft. Kasimir gerät unterdessen aufgrund von Wut und Frust auf die schiefe Bahn und beginnt mit Freunden, Autos zu knacken und flirtet mit der Freundin eines Freundes.
„Und die Liebe höret nimmer auf“ untertitelt Ödön von Horváth sein 1932 veröffentlichtes Volksstück – und lässt Kasimir hinzufügen: „Ja, solange du nicht arbeitslos bist.“ In kurzen Szenen beschreibt Horváth die Isolation und die schleichende Zersetzung aller sozialen Beziehungen eines Menschen, der plötzlich überflüssig ist. In all ihrer gnadenlosen Brutalität, Niedertracht und banalen Normalität zeichnet er das Bild einer Welt, in der jedes Gefühl von Kalkül und Ökonomie bestimmt ist, in der die Sehnsüchte und Träume der Menschen bis in den letzten Winkel vom Konsum geformt sind. Welche Chance hat die Liebe in solch einer Welt?

Regie: Carlotta Salamon
Mit Amelie Willberg, Joshua Hupfauer
Musik: Matthias Flake

Dauer: 60 Minuten ohne Pause

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oder es geht besser, besser, immer besser...

nach Ödön von Horváth

Karoline möchte mit ihrem Verlobten Kasimir einen schönen Tag auf dem Oktoberfest verbringen. Kasimir ist allerdings schlechter Laune, denn es herrscht Wirtschaftskrise und er wurde entlassen. Er ist der festen Überzeugung: „Ein jeder intelligente Mensch ist ein Pessimist.“ Karoline hat keine Lust, sich von ihm die Laune verderben zu lassen. Sie geraten in Streit und erkunden das Oktoberfest jeder für sich. Dabei trifft sie erst auf den jungen Zuschneider Schürzinger und anschließend auf dessen Chef. Sie geht auf die Avancen beider Männer ein, da sie sich davon einen gesellschaftlichen Aufstieg erhofft. Kasimir gerät unterdessen aufgrund von Wut und Frust auf die schiefe Bahn und beginnt mit Freunden, Autos zu knacken und flirtet mit der Freundin eines Freundes.
„Und die Liebe höret nimmer auf“ untertitelt Ödön von Horváth sein 1932 veröffentlichtes Volksstück – und lässt Kasimir hinzufügen: „Ja, solange du nicht arbeitslos bist.“ In kurzen Szenen beschreibt Horváth die Isolation und die schleichende Zersetzung aller sozialen Beziehungen eines Menschen, der plötzlich überflüssig ist. In all ihrer gnadenlosen Brutalität, Niedertracht und banalen Normalität zeichnet er das Bild einer Welt, in der jedes Gefühl von Kalkül und Ökonomie bestimmt ist, in der die Sehnsüchte und Träume der Menschen bis in den letzten Winkel vom Konsum geformt sind. Welche Chance hat die Liebe in solch einer Welt?

Regie: Carlotta Salamon
Mit Amelie Willberg, Joshua Hupfauer
Musik: Matthias Flake

Dauer: 60 Minuten ohne Pause