Karfreitagskonzert 2021 – G.F. Händel „Messias“ - G.F. Händel „Der Messias“

Karfreitagskonzert 2021 – G.F. Händel „Messias“ - G.F. Händel „Der Messias“
am 15.04.2022
Georg Friedrich Händels „Messias“ in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572 im Karfreitagskonzert des Konzertchors Darmstadt 2020 Beim Karfreitagskonzert des Konzertchors Darmstadt gab es eine Programmänderung: Nicht das angekündigte... weiterlesen
Tickets ab 14,80 €

Termine

Orte Datum
Darmstadt
darmstadtium
Fr. 15.04.2022 17:00 Uhr Tickets ab 14,80 €

Event-Info

Georg Friedrich Händels „Messias“

in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572 im Karfreitagskonzert des Konzertchors Darmstadt 2020

Beim Karfreitagskonzert des Konzertchors Darmstadt gab es eine Programmänderung: Nicht das angekündigte Oratorium „Christus“ von Franz Liszt, sondern Georg Friedrich Händels „Messias“ in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572 wird aufgrund verlagstechnischer Probleme beim Notenmaterial erklingen. Der Konzertchor Darmstadt und das Solistenensemble werden vom Beethoven Akademie Orchester Krakau unter Leitung von Wolfgang Seeliger begleitet.

Händels Messias ist sein einziges neutestamentliches Oratorium. Es ist kein biblisches Oratorium, das sich auf das Leben und Wirken Jesu als Heiland beschränkt, sondern betrachtet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Christentums. Es umfasst alle Epochen des Kirchenjahres und ist somit in der Advents- und Weihnachtszeit, in der Passions- und Osterzeit und zu Pfingsten und Trinitatis ein gerne gespieltes Werk.
Warum bearbeitet ein so berühmter Komponist wie Wolfgang Amadeus Mozart Händels „Messias“? Ursächlich hat der Auftrag des Aristokraten Freiherr Gottfried van Swieten, der auch den Text übersetzt und bearbeitet hat, diese Fassung begründet. Sie gibt dem Hörer die besondere Gelegenheit, die barocke Fassung der Komposition Händels in einer der Zeit Mozarts angepassten und gekürzten Fassung zu erleben und damit die Veränderungen und Entwicklungen im Kompositionsstil vom Barock zur Klassik nachzuvollziehen. Die Besetzung des Orchesters wird mit Blasinstrumenten zu einem klassisch besetzten Orchester vergrößert, die Stimmen werden teilweise selbständig geführt. Insgesamt haben diese Änderungen zu einer neuen Klangfarbe geführt, die nicht nur den Orchesterpart, sondern auch den Zusammenklang und die Stimmführung mit dem Chor und den Solisten von der barocken Tradition in die klassische Musikepoche überführt, eine spannende und hörenswerte Bearbeitung von Georg Friedrich Händels Messias.

Text: Gudrun Euler

Event-Info

Georg Friedrich Händels „Messias“

in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572 im Karfreitagskonzert des Konzertchors Darmstadt 2020

Beim Karfreitagskonzert des Konzertchors Darmstadt gab es eine Programmänderung: Nicht das angekündigte Oratorium „Christus“ von Franz Liszt, sondern Georg Friedrich Händels „Messias“ in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart KV 572 wird aufgrund verlagstechnischer Probleme beim Notenmaterial erklingen. Der Konzertchor Darmstadt und das Solistenensemble werden vom Beethoven Akademie Orchester Krakau unter Leitung von Wolfgang Seeliger begleitet.

Händels Messias ist sein einziges neutestamentliches Oratorium. Es ist kein biblisches Oratorium, das sich auf das Leben und Wirken Jesu als Heiland beschränkt, sondern betrachtet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Christentums. Es umfasst alle Epochen des Kirchenjahres und ist somit in der Advents- und Weihnachtszeit, in der Passions- und Osterzeit und zu Pfingsten und Trinitatis ein gerne gespieltes Werk.
Warum bearbeitet ein so berühmter Komponist wie Wolfgang Amadeus Mozart Händels „Messias“? Ursächlich hat der Auftrag des Aristokraten Freiherr Gottfried van Swieten, der auch den Text übersetzt und bearbeitet hat, diese Fassung begründet. Sie gibt dem Hörer die besondere Gelegenheit, die barocke Fassung der Komposition Händels in einer der Zeit Mozarts angepassten und gekürzten Fassung zu erleben und damit die Veränderungen und Entwicklungen im Kompositionsstil vom Barock zur Klassik nachzuvollziehen. Die Besetzung des Orchesters wird mit Blasinstrumenten zu einem klassisch besetzten Orchester vergrößert, die Stimmen werden teilweise selbständig geführt. Insgesamt haben diese Änderungen zu einer neuen Klangfarbe geführt, die nicht nur den Orchesterpart, sondern auch den Zusammenklang und die Stimmführung mit dem Chor und den Solisten von der barocken Tradition in die klassische Musikepoche überführt, eine spannende und hörenswerte Bearbeitung von Georg Friedrich Händels Messias.

Text: Gudrun Euler