Kammermusikkonzert

Kammermusikkonzert
am 05.12.2020
In Venedig entstand im Jahr 2016 das Werk „tiefenrausch“ für Streichquartett des serbischen Komponisten Marko Nikodijevic (*1980), Preisträger der 3. Brandenburger Biennale. Für die Auftragskomposition der European Concert Hall Organisation... weiterlesen
Tickets ab 12,40 €

Termine

Orte Datum
Brandenburg an der Havel
Brandenburger Theater
Sa. 05.12.2020 19:30 Uhr Tickets ab 12,40 €

Event-Info

In Venedig entstand im Jahr 2016 das Werk „tiefenrausch“ für Streichquartett des serbischen Komponisten Marko Nikodijevic (*1980), Preisträger der 3. Brandenburger Biennale. Für die Auftragskomposition der European Concert Hall Organisation (ECHO), welche im gleichen Jahr in London durch das Armida Quartett zur Uraufführung gelangte, ließ sich Nikodijevic von dem als Tiefenrausch bezeichneten narkoaseähnlichen Zustand inspirieren, der bei Freitauchern ab einer Tauchtiefe von ungefähr 30 Metern einsetzt und von Begleiterscheinungen wie akustischen Halluzinationen und Verfolgungswahn geprägt ist.
Kombiniert wird Nikodijevics Quartett an diesem Abend mit dem Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127 von Ludwig van Beethoven. Der Komponist arbeitete insgesamt über drei Jahre lang an dem Werk, welches er zugunsten seiner 9. Symphonie mehrfach zur Seite legte. Beethovens opus 127 gilt als das erste der „späten Quartette“ des Komponisten und wurde im März 1825 in Wien uraufgeführt.

Dirigat: Olivier Tardy

Streichquartett Amarone:
Philippe Perotto, Violine, Katrin Kösler, Violine
Geraldo Brandigi, Bratsche,
Joachim Köhler, Violoncello

Event-Info

In Venedig entstand im Jahr 2016 das Werk „tiefenrausch“ für Streichquartett des serbischen Komponisten Marko Nikodijevic (*1980), Preisträger der 3. Brandenburger Biennale. Für die Auftragskomposition der European Concert Hall Organisation (ECHO), welche im gleichen Jahr in London durch das Armida Quartett zur Uraufführung gelangte, ließ sich Nikodijevic von dem als Tiefenrausch bezeichneten narkoaseähnlichen Zustand inspirieren, der bei Freitauchern ab einer Tauchtiefe von ungefähr 30 Metern einsetzt und von Begleiterscheinungen wie akustischen Halluzinationen und Verfolgungswahn geprägt ist.
Kombiniert wird Nikodijevics Quartett an diesem Abend mit dem Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127 von Ludwig van Beethoven. Der Komponist arbeitete insgesamt über drei Jahre lang an dem Werk, welches er zugunsten seiner 9. Symphonie mehrfach zur Seite legte. Beethovens opus 127 gilt als das erste der „späten Quartette“ des Komponisten und wurde im März 1825 in Wien uraufgeführt.

Dirigat: Olivier Tardy

Streichquartett Amarone:
Philippe Perotto, Violine, Katrin Kösler, Violine
Geraldo Brandigi, Bratsche,
Joachim Köhler, Violoncello