Julia Kadel Trio

Julia Kadel Trio
am 06.10.2020
2014 erschien das erste Album des Julia Kadel Trios – und zwar auf Blue Note. In gewisser Weise trat Kadel damit in die Fußstapfen der Pianistin Jutta Hipp, die knapp 60 Jahre zuvor ihr Debüt bei dem berühmten Label gegeben hatte. Musikalisch... weiterlesen
Tickets ab 22,20 €

Termine

Orte Datum
Heidelberg
Kulturhaus Karlstorbahnhof
Di. 06.10.2020 18:30 Uhr Tickets ab 22,20 €

Event-Info

2014 erschien das erste Album des Julia Kadel Trios – und zwar auf Blue Note. In gewisser Weise trat Kadel damit in die Fußstapfen der Pianistin Jutta Hipp, die knapp 60 Jahre zuvor ihr Debüt bei dem berühmten Label gegeben hatte. Musikalisch allerdings gibt es nur noch sehr subtile Anklänge an die Vorfahrin: Julia Kadels Spiel ist das Erbe des Jazz seit den 50ern zwar eingeschrieben, aber höchstens noch als Zitat. Die Freiheit, die sich gerade die jüngere Instrumentalisten-Generation nimmt, hat etwas mit der Suche nach Klangräumen zu tun, die im klassischen Jazz noch nicht ausgeschritten sind. Das bewegt sich weit weg von gängigen Mustern und swingenden Strukturen, lugt hinüber zur Neuen Musik oder zur Minimal Music. Grundlegend ist aber weiterhin die Spontaneität, die Improvisation, für die die Kompositionen Kadels dem Trio viele Freiräume liefern. Mit ihren beiden Langzeitpartnern Karl-Erik Engelmann und Steffen Roth hat sie kürzlich das Album „Kaskaden“ aufgenommen, dessen Titel die Vielschichtigkeit und die Komplexität ihrer Musik gut beschreibt. „Kaskaden“ ist bei einem anderen legendären Label herausgekommen, bei MPS. Im Schwarzwald, im originalen, von Hans Georg Brunner-Schwer eingerichteten Studio in Villingen-Schwenningen, wo schon Oscar Peterson, Bill Evans oder Wolfgang Dauner Platten aufgenommen haben, ist das großartige neue Werk entstanden – „analog im allerbesten Sinne“.

Event-Info

2014 erschien das erste Album des Julia Kadel Trios – und zwar auf Blue Note. In gewisser Weise trat Kadel damit in die Fußstapfen der Pianistin Jutta Hipp, die knapp 60 Jahre zuvor ihr Debüt bei dem berühmten Label gegeben hatte. Musikalisch allerdings gibt es nur noch sehr subtile Anklänge an die Vorfahrin: Julia Kadels Spiel ist das Erbe des Jazz seit den 50ern zwar eingeschrieben, aber höchstens noch als Zitat. Die Freiheit, die sich gerade die jüngere Instrumentalisten-Generation nimmt, hat etwas mit der Suche nach Klangräumen zu tun, die im klassischen Jazz noch nicht ausgeschritten sind. Das bewegt sich weit weg von gängigen Mustern und swingenden Strukturen, lugt hinüber zur Neuen Musik oder zur Minimal Music. Grundlegend ist aber weiterhin die Spontaneität, die Improvisation, für die die Kompositionen Kadels dem Trio viele Freiräume liefern. Mit ihren beiden Langzeitpartnern Karl-Erik Engelmann und Steffen Roth hat sie kürzlich das Album „Kaskaden“ aufgenommen, dessen Titel die Vielschichtigkeit und die Komplexität ihrer Musik gut beschreibt. „Kaskaden“ ist bei einem anderen legendären Label herausgekommen, bei MPS. Im Schwarzwald, im originalen, von Hans Georg Brunner-Schwer eingerichteten Studio in Villingen-Schwenningen, wo schon Oscar Peterson, Bill Evans oder Wolfgang Dauner Platten aufgenommen haben, ist das großartige neue Werk entstanden – „analog im allerbesten Sinne“.