Jugend ohne Gott - Premiere - Schauspiel nach dem Roman von Ödön von Horváth

am 12.11.2021
JUGEND OHNE GOTT Schauspiel nach dem Roman von Ödön von Horváth An seinem Geburtstag gesteht sich ein junger Lehrer ein: Zufrieden ist er nicht mit seinem Leben. Täglich steht er vor seinen Schülern, die von ihrem Umfeld auf Systemkonformität... weiterlesen
Tickets ab 9,20 €

Termine

Orte Datum
Detmold
Landestheater Detmold
Fr. 12.11.2021 19:30 Uhr Tickets ab 9,20 €

Event-Info

JUGEND OHNE
GOTT
Schauspiel nach dem Roman von Ödön von Horváth
An seinem Geburtstag gesteht sich ein junger Lehrer ein: Zufrieden ist er nicht mit seinem
Leben. Täglich steht er vor seinen Schülern, die von ihrem Umfeld auf Systemkonformität
gebürstet werden. Er selbst beißt sich dabei immer wieder auf die Zunge. Denn eigentlich
ist er mit den menschenfeindlichen Gedanken, die er zu vermitteln hat, nicht einverstan-
den. Ein einziges Mal lässt er sich dazu hinreißen, einen in einem Aufsatz auftauchenden
rassistischen Satz zu kritisieren. Für die in totalitären Zeiten aufgewachsenen Jungs ein
Beweis, dass der Lehrer ihre ideologische Bildung gefährdet. Sie weigern sich, weiter von
ihm unterrichtet zu werden. Durch den Schulleiter gerade noch vor der Suspendierung be-
wahrt, muss der Lehrer seine Klasse daraufhin in ein vormilitärisches Trainingscamp be-
gleiten. Als es dort zu einem mysteriösen Mord an einem anderen Schüler kommt, stellt
sich dem Lehrer mehr denn je die Frage nach der Richtigkeit des eigenen Handelns. Geht er
weiterhin den Weg des geringsten Widerstands? Oder folgt er seinem Gewissen?
Ödön von Horváths dritter Roman entstand 1937 und wurde ein Jahr später auf Antrag der
Gestapo auf die »Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums« gesetzt.

Event-Info

JUGEND OHNE
GOTT
Schauspiel nach dem Roman von Ödön von Horváth
An seinem Geburtstag gesteht sich ein junger Lehrer ein: Zufrieden ist er nicht mit seinem
Leben. Täglich steht er vor seinen Schülern, die von ihrem Umfeld auf Systemkonformität
gebürstet werden. Er selbst beißt sich dabei immer wieder auf die Zunge. Denn eigentlich
ist er mit den menschenfeindlichen Gedanken, die er zu vermitteln hat, nicht einverstan-
den. Ein einziges Mal lässt er sich dazu hinreißen, einen in einem Aufsatz auftauchenden
rassistischen Satz zu kritisieren. Für die in totalitären Zeiten aufgewachsenen Jungs ein
Beweis, dass der Lehrer ihre ideologische Bildung gefährdet. Sie weigern sich, weiter von
ihm unterrichtet zu werden. Durch den Schulleiter gerade noch vor der Suspendierung be-
wahrt, muss der Lehrer seine Klasse daraufhin in ein vormilitärisches Trainingscamp be-
gleiten. Als es dort zu einem mysteriösen Mord an einem anderen Schüler kommt, stellt
sich dem Lehrer mehr denn je die Frage nach der Richtigkeit des eigenen Handelns. Geht er
weiterhin den Weg des geringsten Widerstands? Oder folgt er seinem Gewissen?
Ödön von Horváths dritter Roman entstand 1937 und wurde ein Jahr später auf Antrag der
Gestapo auf die »Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums« gesetzt.